8
Nov

Update Noah Klieger/Jörg Erb

von Maximilian Buddenbohm

Achtung bitte: Die hier beschriebene Veranstaltung verschiebt sich wegen Krankheit.

7
Nov

Diese Woche!

von Maximilian Buddenbohm

BonjourTristesse_Flyer2011

7
Nov

Spieltheorie für Vierjährige

von Maximilian Buddenbohm

„Schere, Stein, Papier“, das ist eines dieser Spiele, ohne die eine Kindheit in Deutschland wohl gar nicht denkbar ist. Man kann es jederzeit spielen, überall, mit jedem, um alles oder um nichts. Über  das Spiel kann man einiges nachlesen, und tatsächlich lohnt es sich, das auch zu tun, etwa hier in der Wikipedia, das Thema ist abgründiger, als man vielleicht denkt. Da geht es unter anderem auch um die Erweiterung des Spiels um die Figur des Brunnens, eine Variante, die mir auch aus meiner Kindheit bekannt ist. Der Brunnen unterscheidet sich von den ersten drei Figuren dadurch, dass er gegen zwei andere gewinnt, nämlich gegen Schere und Stein, die beide hineinfallen. Schere, Stein und Papier gewinnen jeweils nur gegen eine der anderen Figuren, erreichen ein Unentschieden gegen sich selbst und verlieren auch nur gegen eine, bzw. gegen zwei, wenn der Brunnen mitspielt. Soweit dürfte das klar sein, nehme ich an. Wie man bei der Wikipedia sehr schön und mit Begründung nachlesen kann, ist es spieltheoretisch daher zum Beispiel niemals sinnvoll, den Stein zu wählen, wenn der Brunnen mitspielt. Hefte raus, erläutern Sie diese Theorie mit einer tabellarischen Darstellung. Ja, da werden Erinnerungen wach, Mathematik im 12. Jahrgang.

Und nun für Nichtmathematiker wie mich: Sohn I spielt Schere, Stein, Papier gerne gegen beliebige Erwachsene, und zwar in der Variante ohne Brunnen. Entgegen aller Logik nimmt er dabei als Figur aber stets nur den Stein, obwohl doch gerade bei dieser Spielart der Reiz im Wechsel der Figur liegen müsste. Gleiche Chancen bei allen Figuren, Spannung entsteht hier doch erst im wilden, unkalkulierbaren Wechsel. Aber nein, Stein. Jedes Mal Stein. Ist das Kind doof? Nein, im Gegenteil, das Kind ist ein Fuchs. Denn jeder Erwachsene, der mit dem Kleinen spielt, denkt sich nach dem dritten Stein, den Sohn I fröhlich mit gereckter Faust darstellt, dass dieses Kind wohl tatsächlich immer Stein nehmen wird. Bis zu dieser Erkenntnis hat der Erwachsene einmal gewonnen, einmal verloren und einmal unentschieden gespielt. Denn man nimmt natürlich immer eine andere Figur und nahezu jeder Erwachsene wird alle nacheinander abspulen, man spielt eben genau so, wie man es von früher kennt und sich erinnert. Erwachsener und Sohn haben also beide einmal gewonnen und einmal verloren, einmal war es unentschieden. Beim vierten Mal nimmt der Erwachsene aber die Schere, denn er weiß ja, dass das Kind den Stein nimmt und würde sich komisch vorkommen, dieses Wissen schamlos auszunutzen. Danach hat der Erwachsene keine Lust mehr, da der Sohn anscheinend gar nicht richtig mitspielt. Aber das Kind hat die Gesamtwertung gewonnen und geht als Sieger davon, die Faust triumphierend über den Kopf gereckt. Immer.

5
Nov

Holunderbirnen

von Maximilian Buddenbohm

„Holunderbirnen“, so hieß ein Rezept, das ich neulich gefunden hatte. Das klang super, es klang nach Herbst und Heimat, ich bin gleich losgegangen, um mir die Zutaten zu kaufen. Im Laden gab es Litschidrink, Kokosmilch, Cranberrysirup und Passionsfruchtnektar, aber keinen Holundersaft. Holunder wächst hier an jeder Ecke, der Saft ist gesund wie eine halbe Apotheke und schmeckt sogar, aber den Saft kann man, wie man mir im Supermarkt erklärte, nur in Bioläden kaufen. Der sei dann doch zu regional und zu speziell.

Ich kann Bioläden nicht ausstehen. Aufgrund eines nicht erforschten Gesetzes bewegen sich Angestellte in Bioläden grundsätzlich langsamer als der Rest der Menschheit. Ich bin bekennender Hektiker, ich werde in Bioläden wahnsinnig. Ich versuchte es erst noch in zwei anderen Supermärkten, nein, es gab keinen Holundersaft. Es gab Eistee mit Papaya oder Granatapfel, na toll. Der globale Handel, schon klar, alles ist überall verfügbar, nur nicht mehr da, wo es hingehört. Ich schickte die Herzdame in den Bioladen, sie kaufte den Saft. Ich kochte Holunderbirnen, eine wirklich großartige Angelegenheit. Man sollte überhaupt viel mehr regionale Sachen zubereiten, das hört man immer wieder. Ich suchte mir gleich weitere Rezepte raus. Grünkohl mit Bregenwurst, sehr witzig, da muss ich im Laden gar nicht erst fragen, die Gesichter kann ich mir schon vorstellen, bei Bregenwurst.  Aber egal, ich habe einen Kollegen, der demnächst beruflich nach China muss. Da wird es natürlich Bregenwurst von hier geben, wir haben ja auch die  Litschis der Chinesen im Regal, alles tauscht sich jetzt aus. Ich lasse mir einfach Wurst aus einem Supermarkt in Hongkong mitbringen, das geht bestimmt schneller, als sie lange in Hamburg zu suchen. Doch, es großartig, so eine zusammengewachsene Welt. Alles ist viel einfacher geworden.

Dieser Text erschien als Kolumne in den Lübecker Nachrichten und der Ostsee-Zeitung.

 

3
Nov

Zum Medienwandel im Kinderzimmer

von Maximilian Buddenbohm

Natürlich ist es eine spannende Frage, wie die Generation der Söhne auf die E-Books reagieren wird und welchen Einfluss die neue Technik auf ihr späteres Leseverhalten haben mag.  Sohn I zum Beispiel ist ein ausgeprägter Büchernarr. Er hat sehr viele Bücher, er liest enorm viel darin und er kann verblüffende Mengen der Texte auswendig,  da wächst klarerweise ein Buchmensch par excellence heran.  Er liebt Geschichten, er schätzt Reime.  Er denkt lange über das Gelesene nach und er zieht die Lektüre  etlichen anderen Beschäftigungen vor. Natürlich weiß er auch, dass ich einen E-Bookreader habe, also ein seltsames Gerät, mit dem man auch lesen kann, er nennt es „das komische Buch von Papa“.  Er hat auch schon verstanden, dass da manchmal Bilder drin sind, er kann das komische Buch ein und ausschalten, und er geht erstaunlich sorgfältig damit um. Ich habe mir Grimms Märchen auf den Reader geladen, und ich fand es spannend, wie Sohn I entscheiden würde. Die gute alte Druckausgabe, das Buch noch aus der Kindheit der Herzdame mit den kitschigen Illustrationen im Geschmack der Siebziger Jahre? Oder doch lieber das schicke neue Gerät mit den verlockenden Tasten?  Haben Bücher, also echte, gedruckte Bücher überhaupt noch eine Chance bei den Nachwuchslesern, wenn sie die modernen Alternativen erst kennen?

Sohn I brauchte nur einen Tag, um auf die optimale Ausnutzung aller Ressourcen zu kommen. Er kam mit dem alten Märchenbuch und dem E-Bookreader gleichzeitig zum Sofa.  Er schaltete das Gerät an, drückte es mir in die Hand, sagte „Rotkäppchen bitte, Papa“ und setzte sich dann neben mich. Schlug das Buch auf, suchte die Bilder zu Rotkäppchen, zeigte mit dem Finger auf die erste Darstellung und winkte mir zu: „Jetzt lesen.“ Und ich las vom E-BookReader vor, während er neben mir im alten Buch blätterte und sich die Bilder zu meinem Text ansah.  Zwischendurch lehnte er sich weit zurück und hielt das Buch gegen die Decke, während ich normal sitzen blieb und weiterlas. Er kann jetzt nämlich herumhampeln wie er will,  und er kann dennoch dabei die Bilder sehen und gleichzeitig die Geschichte hören, er hat ganz alleine die Entkoppelung von Text und Bild erfunden, oder aber die Multimediaperformance, es ist nur eine Frage des Standpunktes.  Er wird schon das Beste aus all den Möglichkeiten machen, nehme ich an, er macht es ja jetzt schon, und er ist erst vier Jahre alt.

Klar ist jedenfalls:  Rotkäppchen wird auch diesen Medienwandel noch souverän überleben, da muss man sich wenig Sorgen machen.

 

3
Nov

Kleine Änderung

von Maximilian Buddenbohm

BonjourTristesse_Flyer2011

Wir haben mal eben die Moderatorin getauscht. Spontan wie wir sind.

31
Okt

Noch eine Lesung in Hamburg

von Maximilian Buddenbohm

Und was für eine. Eine Veranstaltung speziell für die Weihnachts-Anthologie bei Rowohlt.  Mit Regula Venske, Dietmar Bittrich, Stevan Paul und mir. Alles dazu steht diesmal drüben, bei Stevan Paul.  Durchlesen und Platz reservieren! Das wird super.

28
Okt

Noch ein Veranstaltungshinweis

von Maximilian Buddenbohm

BonjourTristesse_Flyer2011

Isa und ich freuen uns, zur Herbstlesung “Bonjour Tristesse, du alte Hackfresse” einzuladen! Mit Mister Herbst persönlich, auch Kid37 genannt, mit  Musik von Dragana, mit Friederike Moldenhauer als Moderatorin und der gewohnt großartigen Atmosphäre im Le Kaschemme. Wer würde das verpassen wollen!

27
Okt

Veranstaltungshinweis

von Maximilian Buddenbohm

Noah Klieger, geb. 1926,  ist Auschwitz-Überlebender. Er  erzählt seit 60 Jahren von seinen Erlebnissen, auf Bühnen, in Schulen, bei Veranstaltungen. Er ist ein Mensch, und das beansprucht die Vorstellungskraft auf eine unheimliche, bedrohliche Art, der dem KZ-Arzt Mengele leibhaftig als Opfer gegenüberstand  und doch überlebt hat.  Noah Klieger tritt am 9. November bei einer Gedenkveranstaltung „War das gestern oder heute“ zur Erinnerung an die Reichspogromnacht mit dem Sänger und Liedermacher Jörg Erb im Logensaal der Hamburger Kammerspiele auf (19:30 bis 22:00).  Moderiert wird der Abend von Christof Blume, Historiker und Rowohlt-Lektor. Ich empfehle die Veranstaltung sehr. Karten an den üblichen Vorverkaufsstellen.

Und hinterher kann man übrigens, nur ein paar hundert Meter von den Kammerspielen entfernt, fast möchte man sagen nur einen Steinwurf weit,  über einen merkwürdig leeren Platz gehen, auf dessen Boden ein Grundriss eingezeichnet ist. Es ist der Grundriss der großen Hamburger Synagoge, die bis zum Dritten Reich dort stand.

 

26
Okt

Spielstunde

von Maximilian Buddenbohm

012

Die Söhne verstehen meinen Humor auch nicht immer.

26
Okt

Viertel vor November

von Maximilian Buddenbohm

Man kann die Füße nach außen stellen, so dass man ein wenig an Charlie Chaplin erinnert, und dann einfach losgehen, dabei schiebt man dann besonders viel vor sich her. Man kann aber auch sehr schnell sein, fast rennen und dann mit den Füßen irrsinnige Schlenker machen, so dass es eher an Monthy Python’s Ministry of silly walks erinnert. Man kann beide Hände nehmen, die Arme weit ausbreiten und alles nach oben werfen, was man nur greifen kann, bei der richtigen Beleuchtung steht man dann in einem Regen goldenen Flitters. Man kann mit einer Harke alles von links nach rechts bewegen, von hinten nach vorne und zurück, man kann das so machen, dass es nach einem enormen, wenn auch vollkommen sinnlosen Anfall von Fleiß und Leistung aussieht. Man kann Berge auftürmen und sich dann, wenn sie nach langer Arbeit endlich hoch genug sind, hineinwerfen und darin versinken. Man kann kleine Kinder in einem wilden Wirbel verschwinden lassen, dass man nur noch ihr Lachen hört, aber nichts mehr von ihnen sieht. Man kann ein wenig warten, bis der Wind zum Tanz bittet und dann einfach zusehen, wie sich alles dreht und verweht. Man kann und soll die Kinder zwischendurch beruhigend darauf hinweisen, dass im nächsten Jahr neueBlätter nachwachsen, denn auch die ganz Kleinen merken schon, dass der Herbst eigentlich eine ernste Sache ist.

Ganz egal was man macht – immer führt es einen zu der Erkenntnis, dass die Laubberge im Herbst eigentlich Grund genug sind, irgendwann Kinder zu bekommen.


 

23
Okt

Sonntag

von Maximilian Buddenbohm

Wenn der Nachwuchs im Kirchenchor singt, dann kommt man plötzlich zu ganz ungewohnten  Motiven.

22
Okt

Kleine Anpassungen

von Maximilian Buddenbohm

Wenn man lange Zeit viel am Schreibtisch arbeitet und sich sehr wenig bewegt, seine Ernährung dabei aber nicht umstellt, kann dies zu einer Erhöhung des Körpergewichts führen. Ich kann diese These eindrucksvoll belegen. Und natürlich ist es mehr als zweifelhaft, ob ich in der Lage sein werde, die Kilos wieder loszuwerden, zumal es gerade Winter wird und jedes Gramm wärmt, da unterscheidet sich der Mensch nicht von Seelöwen. Das tut er übrigens auch figürlich nicht, sagt die Herzdame, sieht mich an und schüttelt den Kopf. Ich ignoriere das souverän, ich kam vom Schreibtisch eben nicht weg, das Geld muss nun einmal verdient werden. Ich nehme sozusagen im Auftrag der Familie zu, wenn ich es recht bedenke. Allerdings passen mir leider viele Sachen nicht mehr und ich beschließe daher, alles was knapp sitzt, klemmt und kneift endlich auszusortieren. Was soll ich mich noch weiter quälen, es ist doch eigentlich albern, dieses dauernde Baucheinziehen, Gerademachen und Durchstrecken, ich bin keine zwanzig mehr und muss noch Eindruck schinden. Bauch rein, Brust raus, das soll die Jugend machen, der steht es auch. Ich probiere reihenweise Hemden und Hosen an, Jacken und Mäntel, darunter Exemplare, die ich seit Jahren nicht in der Hand hatte. Den Schrank aufzuräumen hat etwas von Archäologie, man findet Dinge aus längst vergangenen Stilepochen und nicht alle würde man aus heutiger Sicht noch als Hochkultur bezeichnen. Ich sage nur Hawaihemd. Ich werfe alles auf einen Haufen, was nicht mehr passt. Ich mache kurzen Prozess. Ich habe es satt, mich noch zu verstellen, ich stehe ab sofort zu meiner, nun ja, Winterfigur. Ich bin gründlich bei der Auswahl. Alles, was auch nur ein wenig zwickt, fliegt raus, es fühlt sich sehr befreiend an. Ich trage ab sofort nur noch bequem.

Allerdings ist es jetzt ein ziemlich großer Schrank, nur für den einen Bademantel.

Dieser Text erschien als Kolumne in den Lübecker Nachrichten und der Ostsee-Zeitung.

18
Okt

Flucht ins Märchenland

von Maximilian Buddenbohm

Während ich meinen Staatsbürgerpflichten lustlos genüge und versuche, die Wirtschaftsnachrichten noch halbwegs zu verstehen, kommt Sohn I an meinem Schreibtisch vorbei und fragt, warum ich so stöhne. Ich sage ihm, dass irgendwelche Rating-Agenturen jetzt anscheinend Frankreich herabstufen wollen und dass mir die Nachrichten insgesamt auf den Wecker gehen. Der Sohn fragt nicht nach, ihm reicht noch die Erfahrung von gestern, als er seinen Vater gefragt hat, was eigentlich eine Bank ist und der ihn daraufhin des längeren eher wirr zugetextet hat und irgendwann plötzlich aufhörte, um hektisch etwas googeln zu gehen. Nein, Sohn I hält mir heute stattdessen ein Märchenbuch hin und ich greife dankbar zu. Ich kann beim besten Willen keine Wirtschaftsnachrichten mehr sehen, da tauche ich doch lieber ein in eine Welt, in der es noch um etwas geht, um gefräßige Wölfe etwa, um der Königin ihr Töchterlein oder auch um verbrannte Hexen, das ist doch etwas Reelles, zumindest im Vergleich zur Finanzkrise. Ich lese das Märchen vom Rumpelstilzchen. Sohn II kommt auch dazu, vier Kinderaugen sehen mich gebannt an. Das ist so wie es sein soll, das ist wie es immer war, ein Erzähler und verzauberte Zuhörer, für einen Moment genieße ich den alten Text und die Situation. Das hier, das ist die Wirklichkeit. Die Irrsinnssummen aber, die irgendwelche Staaten irgendwelchen anderen Staaten schulden, die sie wiederum Banken schulden, deren Bürgschaften dann die Staaten übernehmen, die sind doch eher Phantasiegebilde.

Ich lese also in Frieden von der Müllerstochter, die Stroh zu Gold spinnt, übrigens eine vergleichsweise anständige Möglichkeit zu Geld zu kommen, wie mir scheint. Anständiger als die Wetten gegen Währungen, sollte man meinen. Ich lese, bis ich zu der Stelle komme, wo die Tochter der Müllerin dem gierigen König in der zweiten Nacht schon wieder Gold produzieren soll, denn, so steht es da in dem Buch: „Sein Königreich war stark verschuldet und seine Schatzkammern waren leer.“ Ich stocke und lese den Satz dann noch einmal, die Söhne sehen mich irritiert an. Das gibt es doch nicht, denke ich, seit achtzehnhundertirgendwas kommen Wirtschaftsmeldungen in Märchen vor und die Staaten waren damals schon amtlich pleite? Kann es denn wirklich sein? Die Gebrüder Grimm als Vorläufer von Reuters? Ich rappel den Rest des Märchens hinunter bis sich das Rumpelstilzchen endlich mitten entzwei reißt und die anderen Figuren in Frieden weiterleben. Die Söhne sinken programmgemäß in die Kissen, ich gehe zurück zum Schreibtisch und lese den Grimmschen Originaltext in allen verfügbaren Quellen online und im Bücherregal nach. Kein Wort von Schulden, in keiner Ausgabe. Der König giert nach Gold, mehr steht da nirgendwo. Wir haben die anscheinend einzige Ausgabe der alten Märchen, in denen Staatsschulden vorkommen. Gedruckt in Jugoslawien, steht hinten drin, es hätte misstrauisch stimmen können.

Ich mache die Seite der FAZ im Browser wieder auf und lese tapfer im Wirtschaftsteil weiter. Es gibt für mich sowieso kein Entkommen.

15
Okt

Deine Mudda

von Maximilian Buddenbohm