“Was machen die da” – Das Dienstagsupdate

Drüben bei “Was machen die da” haben wir heute Saša Stanišic, Autor äußerst empfehlenswerter Bücher. Er erzählt über das Erzählen, über das Erschaffen von Menschen und Dörfern, über die Schreibdisziplin, das Plotten und die Lesereisen. Wer sich für Literatur interessiert, der wird den Text mit Gewinn lesen, möchte ich stark annehmen.

Bitte hier entlang.

Wir haben den Schriftsteller in einer Bar getroffen, es war übrigens der bisher gefährlichste Termin von allen. Das lag allerdings nicht an Saša, sondern an dem Kellner, der größere Mengen Rhabarbersaftschorle über Kamera, Objektive und Handys kippte. Es ist dann doch eine Unternehmung voller Abenteuer und Gefahren, dieses “Was machen die da”.

 

Kleine Pause

Wir machen mal wieder etwa eine Woche lang etwas ganz anderes, nämlich nichts. Das kann ich allerdings bekanntlich nicht so gut, deswegen erfordert das meine volle Konzentration, damit ich das durchhalte und wenigstens ansatzweise mit Haltung bestehe, da komme ich also vermutlich gar nicht zum Bloggen. Schlimm.

Amüsieren Sie sich doch bitte solange mit den Blogs, die Sie unten rechts in der Seitenspalte finden, da wird sich gewiss etwas finden lassen, das Sie interessiert.

Die Updates bei “Was machen die da” und beim “Wirtschaftsteil” erscheinen aber dennoch auch in der kommenden Woche , einmal am Dienstag, einmal am Donnerstag. Ich bin ja ein großer Freund der Regelmäßigkeit. Sollte ich mich aufraffen können, poste ich hier auch mal eben die Links.

Und nun bis bald.

Moment, ich streue hier nur noch schnell ein paar Links ein, die werden sonst alt und gammelig, die müssen weg.

Schule: Christian Fischer über das Schulsystem und die Inklusion, die hier irgendwie nicht verstanden wird.

Schule: Frau Novemberregen kauft Karten für ein Schulkonzert.

Feuilleton: André Hermann erzählt “Fifty shades of grey” nach. Das ist mit Sicherheit unterhaltsamer als das Original.

Deutschland: Ein Artikel über den Zipfelbund. Kannte ich auch noch nicht. Und in einer der Gemeinden war ich sogar schon! Ein vielversprechender Anfang.

Fotos: Bilder von Kühen. Bzw. von Gegend, denn die Kameras hängen an den Kühen: Cow-Cams.

Fotos: Das Projekt 1000 Fremde.

Pausenbild

 

Und noch ein Dank…

… an die Leserin C.M., die den Jungs zwei Puzzles geschickt hat, welche die beiden nach dem Aufreißen des Pakets in Sekundenschnelle komplett miteinander vermischt haben. Das ist sehr, sehr gut, denn sie werden jetzt sehr, sehr lange sortieren.

Ich erwarte einen ganz ungewöhnlich entspannten Nachmittag. Vielen Dank!

Woanders – der Wirtschaftsteil

In der letzten Woche haben wir noch über unsere Quellenauswahl herumgescherzt – aber natürlich ist es richtig, dass man dauernd neu und anders suchen und gucken muss, man bleibt sonst irgendwann tatsächlich in der Filterblase stecken, wo es warm und gemütlich ist. Wir können ja auch einmal etwas verlinken, was schon vom Tonfall her eigentlich so gar nicht passt. Einen amerikanisch aufgeregten, überdrehten Werbefilm, a freakin’ marketing movie möchte man fast sagen. Es geht um Solarenergie, das passt schon hier rein. Solarenergie, die die Welt ändern wird, eh klar. Gucken Sie mal. Und wenn Sie das nicht in englischer Sprache hören möchten, Sie können es hier auch in einem deutschen Blog nachlesen.

Wie findet man denn so etwas? Ist das jetzt nur unseriös, hysterisch-positiv, zu dick aufgetragen, zu amerikanisch, zu alles? Oder ist da sogar etwas dran? Na, vielleicht wenn man 70% Sättigung rausdreht, wie bei Photoshop? Man weiß es nicht.  Oder noch nicht. Etwas europäischer mutet es da vielleicht an, die Parkplätze nicht gleich sämtlich mit LED-Leuchten auszurüsten, sondern erst einmal gründlich über ihre korrekte Bepreisung nachzudenken.

Gucken wir aber auch noch aufs gefühlte Gegenteil der amerikanischen Marketing-Aufregung. Auf die ganz bescheidenen Umweltregungen in Ägypten – das liest sich doch ganz anders. Macht aber auch Hoffnung. Na, dazwischen liegt auch was, zwischen den USA und Ägypten, die eine oder andere Welt passt sicher in den Gap.

Andere erkennen die Vielfalt zum Thema Energie übrigens schon vor der Haustür und reisen zu diesem Zweck durch Deutschland. Und deswegen gibt es, das ist kein Scherz, einen Baedeker zu den erneuerbaren Energien in Deutschland. Auch das kann man ja als Hoffnungszeichen nehmen, warum denn nicht.

Und Hoffnung braucht man, etwa wenn man solche Meldungen liest, die in den großen Medien auch eher unterging: Bei einem anderen Urteil eines neuseeländischen Gerichtes hätte es den ersten offiziell anerkannten Klimaflüchtling gegeben – mit erheblichen Konsequenzen. Klingt fast schon filmtauglich.

Aber irgendwer wird der Erste sein. Also noch mehr Flüchtlinge, da hat man schon im Kopf, was die Spinner von den erstarkenden Ultrarechten dazu sagen werden. In der taz eine notwendige Anmerkung zu deren Argumentation. Und bevor man sich überhaupt über Flüchtlinge aufregt, könnte man auch noch eben einen Blick auf diese Karte hier werfen und über einen Zusammenhang nachdenken.

Was noch? In der letzten Woche hatten wir einen Kommentar zum Chlorhühnchen, das wiederholen wir einfach und reichen dazu noch einen weiteren Text nach. Mit vielleicht überraschendem Inhalt. In diesem Zusammenhang gibt es in der SZ noch ein paar interessante Gedanken zum Thema Fast Food.

Und wo wir schon bei Ernährung sind, hier noch der Smalltalk-Begriff der Woche: Aquaponik. Sollte man jetzt wohl kennen und man lernt ja sowieso nicht aus. Das fiel uns auch bei der Lektüre eines ganz besonderen Blogartikels auf, in dem es um die europäische Kommission geht, die wird bei Frau Novemberregen nämlich flott und eingängig erklärt, das lohnt durchaus die paar Minuten Lektüre. Und hätten wir einen Wissenstest dazu bestanden? Nun ja. Dezentes Schweigen.

Und wir bleiben zum Ausklang bei Europa und erinnern im Kulturteil an einen besonders schönen Flash-Mob – den kann man sich auch ruhig noch einmal ansehen, wenn man ihn schon kennt. Das ist natürlich die Europahymne. Die hat der Karajan arrangiert, da haben wir doch schon wieder was gelernt.

GLS Bank mit Sinn

Das Dienstags-Update

Man kommt zu nix, nicht einmal zu den Update-Meldungen. Auch gestern gab es aber eine neue Folge bei “Was machen die da”. Wir haben uns angesehen, mit welchen Leuten die Herzdame einen erheblichen Teil ihrer Freizeit verbringt, es geht also um Lindy hop, bzw. um Swing. Hier geht es zum Interview mit ihren Tanzlehrern.

Marei und Ole

Und wenn jetzt jemand rätselt, wann man Lindy Hop und wann man Swing sagt – das wird drüben natürlich auch erklärt.

Pasta mit Basilikumpesto, grünem Spargel und eingelegten Tomaten

(Es folgt ein weiterer Gastbeitrag von Micha, der zweite von vier Texten, ich hatte sie hier bereits vorgestelltIch denke noch darüber nach, wieso sie im neuen Rezept ausgerechnet bei mir Zeitangaben in Haareföhnen und Wimperntuschen ausdrückt. Habe ich das falsche Frisurimage? Wann habe ich mich überhaupt zum letzten Mal geföhnt? Das muss so um die Jahrtausendwende gewesen sein. Aber ich begrüße natürlich ihre Mengenangaben:“sehr variabel“. Das ist mal eine durch und durch vernünftige Ansage für ein Rezept, so kann ich arbeiten. Das Rezept ist mit Spargel, dafür hat man noch ein paar Tage entspannt Zeit – Spargelsilvester, ein Begriff, den verblüffend viele Menschen nicht zu kennen scheinen, ist erst am 24.6., an St. Johannis.) 

Pesto

*Neenee Kinners, es ist alles nicht ohne!* war der Standardspruch meiner Ex-Beinahe-Schwiegermutter. Weil sie damit zu 99 Prozent den Vogel vom Himmel holte, scheute sie sich nicht, ihn dann fallen zu lassen, wenn er angebracht war. Also ständig.

Und ja, es IST kompliziert. Vor allem wenn es um die Pflicht des Kochens geht und man eigentlich nur semi-motiviert ist.

Manchmal nimmts mich allerdings schon Wunder, für was man alles so Zeit findet, nur fürs Kochen reicht es irgendwie hinten und vorne nicht. Um eines mal festzustellen: Haareföhnen beispielsweise ist nicht existentiell. Im Gegensatz zum Essen. Und wenn man schon täglich Nahrung zu sich nehmen MUSS, dann sollte man sich das doch so schön wie möglich gestalten. Nicht nur das Essen, im Idealfall auch das Kochen. Soweit meine pragmatische Motivationshilfe. Aber bei allem Verständnis:

Gekauftes Pesto geht gar nicht. Bisschen Grün pürieren kann wirklich jeder, das dauert ungefähr so lange wie Wimperntuschen (schätzungsweise) und das selbstzerkleinerte Pesto enthält, im Gegensatz zu dem gekauften, tatsächlich überwiegend frische Kräuter. Womit wir bei Basilikum sind, einem der weltbesten frischen Kräutern überhaupt. Damit holt man sich den Garten direkt auf den Tisch! Ein paar Nudeln abkochen, frisches Pesto dazu, hey, das geht doch wirklich immer.

Ein weiterer Unterschied zum gekauften Basilikumpesto allerdings ist, dass sich die satte grüne Farbe nicht erhält, wenn sie sich um die heißen Nudeln schmiegt, sondern in eine eher unsexy Tarnfarbe abrutscht. Das nur vorneweg. Damit wir das ganze etwas saisonal pimpen, kommen noch grüner Spargel und eingelegte Tomaten dazu. Auf die richtig, richtig guten und frischen Tomaten muss man nämlich noch eine Wenigkeit warten. Beides bedeutet aber keinen tieferen Aufwand, das sollten auch Semi-Motivierte nebenher geschnippelt bekommen. Locker.

Ach, und Mengen sind wie beim letzten Mal sehr variabel.

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Zutaten:

Für das Pesto*:

1 dicker Bund Basilikum**

Olivenöl

5 EL Parmesan, gerieben

4 EL Pinienkerne

(m: halb geschälte, gemahlene Mandeln)

etwas Zitronenabrieb

Salz, Pfeffer

1 EL crème fraîche (optional und nicht klassisch)

 

400g Pasta (m: Castellane)

500g grüner Spargel

2 Knoblauchzehen

200g eingelegte Tomaten**

gewürfelter Käse (Mozarella, Ziegenfrischkäse, Comté…/ optional)

Zubereitung:

Den Basilikum zusammen mit den restlichen Zutaten pürieren, bis ein sämiges Pesto entsteht. Dafür soviel Olivenöl wie nötig angießen. In ein Glas umfüllen und die Oberfläche mit Olivenöl abdecken, um das Grünweg-Oxidieren zu verhindern.

Ofen auf 200° vorheizen. Das untere Drittel des Spargels schälen, Enden abschneiden. Eine Auflaufform ölen, Spargel ebenfalls leicht mit Öl bepinseln, salzen, pfeffern und je nach Größe ca. 15min im Ofen garen. Spargel etwas abkühlen lassen und in mundgerechte Stücke schneiden.

Knoblauch klein hacken, die Tomaten vierteln. Käse würfeln.

Pasta in reichlich Salzwasser al dente kochen. Beim Abschütten etwas Kochwasser auffangen. Nudeln mit dem Spargel, dem Knoblauch und den Tomaten mischen. Den Käse und das Pesto untermengen und mit Hilfe des Nudelwassers ein schöne cremige Konsistenz herstellen. Schmeckt warm als Pasta oder kalt als Nudelsalat.

Spargel

Anmerkung m: *das Pesto – die Oberfläche mit etwas Öl abgedeckt – hält sich gut fünf Tage im Kühlschrank

** ich habe halb Basilikum, halb Zitronenbasilikum verwendet – also wer hat…

*** die eingelegten Tomaten, im französischen tomates confites, sollte es in Deutschland beim türkischen Gemüsehändler geben

Micha

Michas Blog findet man hier. Prädikat sehr, sehr empfehlenswert.

Offline-Shopping

Man liest so viel von sterbenden Innenstädten, von Läden ohne Kundschaft. Alle bestellen immer mehr online, die Fußgängerzonen werden leerer, der Verkehr auf den Straßen besteht bald nur noch aus den Lieferautos der Paketdienste. Da muss man einmal ein kleines Loblied auf den Einzelhandel singen, wenn man denn einen Grund dafür findet.

Ich habe mir z.B. gerade einen neuen Anzug gekauft, das ist alle paar Jahre mal dran. Wenn man nicht gerade mit der allerneuesten Herrenmode geht, dann muss man das nicht öfter machen, ein Anzug hält im besten Fall eine Weile. Aber jetzt war es doch Zeit. Ich habe lange keinen Anzug getragen und bei Licht sah der alte etwas schäbig aus, als ich ihn mal wieder aus dem Schrank nahm. Das möchte man nicht. Aber statt mir irgendwo etwas zusammenzuklicken, was ich hätte zurückschicken müssen, wenn es wieder nicht gepasst hätte, bin ich in einen Laden gegangen. So wie früher. Und zwar in den Laden, in dem ich damals auch den letzten Anzug gekauft hatte. Der Verkäufer war derselbe wie damals, er begrüßte mich, als sei ich nur kurz um den Block gegangen, schon das war faszinierend.

Er brachte mir einen Anzug in der Größe, mit und in der ich früher gut gelebt habe und half mir in die Jacke. Ich zog den Bauch ein, machte die Knöpfe zu und stellte mich vor den Spiegel. Hätte ich eingeatmet, die Knöpfe wären wie Projektile durch den Laden geschossen. Ich stand, sah und atmete nicht. Der Verkäufer sah mich an und sagte, ohne das Gesicht zu verziehen: „Das Sakko sitzt etwas sportiv, ihnen würde eine lässigere Größe jetzt doch besser stehen.“

Dann holte er mir einen Anzug, der besser zu mir und meinem Bauch passte. Eine deutlich lässigere Größe. Doch, man kann es so nennen. Wenn man gut ausgebildet ist. Und man kann so großartige Sätze hören. Wenn man mal wieder in einen Laden geht.

(Dieser Text erschien als Sonntagskolumne in den Lübecker Nachrichten und in der Ostsee-Zeitung)

Zwischendurch ein Dank…

… an die Leserin N.L., die den Jungs ein Buch geschickt hat – demnächst in der Vorleserunde! Und noch ein Dank, jetzt wird es etwas peinlich, an den netten Menschen, der mir neulich ein Kinderbuch aus dem Selbstverlag geschickt hat, dem ein sehr, sehr freundlicher Brief beilag, den ich seit Tagen nicht mehr finden kann. Pardon! Auch das Buch ist natürlich in der abendlichen Vorleserunde.

Und überhaupt

Hier war es in den letzten Tagen verblüffend ruhig, das hat natürlich Gründe. Genau genommen hat es hauptsächlich einen Grund, noch genauer liegt es an einer dieser Telekommunikationsfirmen, ich werde keinen Namen nennen. Die Herzdame hatte in den letzten Tagen mit dem sogenannten Kundenservice dieser Firma so viel Kontakt, dass sie mittlerweile selbst für nordostwestfälische Verhältnisse nervlich zerrüttet wirkt. Ob sie jemals wieder aufhören wird, den Kopf zu schütteln – man weiß es noch nicht, ich habe mich aber auch schon an die permanente Bewegung gewöhnt. Stellen Sie sich eine auffallend blasse Herzdame vor, die mit mahlenden Kiefern, zuckenden Muskeln im Gesicht und leiser, geradezu fauchender Stimme im „Ich geh da jetzt raus“-Tonfall murmelt: „Ich ruf da jetzt an“ – und die dann wieder einmal das Telefon nimmt, als würde sie nach einer Giftschlange greifen. Dann zieht sie sich für den Rest des Nachmittages ins Wohnzimmer zurück, niemand wagt es, sie dabei zu stören. Das geht schon seit über drei Wochen so. Die Kinder haben sich längst darauf eingestellt, nur noch von mir versorgt zu werden. Der Mensch ist so herrlich anpassungsfähig.

Wegen dieser Konflikte waren wir jedenfalls zeitlich etwas blockiert und teilweise offline. Natürlich kann man auf Umwegen dennoch online sein, wenn der Hauptanschluss offline ist, aber das ist sehr langsam und macht auf Dauer keinen rechten Spaß. Bestimmt gibt es sich auch wieder. Bestimmt drückt irgendwann irgendeine Knallcharge aus dem sogenannten Kundenservice den richtigen Knopf – und sei es aus Versehen. Und dann geht es hier auch wieder normal weiter.

Davon abgesehen brauchen wir aber alle sonstigen verfügbaren Zeitfenster für die Schulranzenauswahl, denn Sohn I kommt im August in die Schule. Nach Meinung der Mütter im Umfeld wird das arg knapp, der Ranzen muss jetzt gekauft werden, jetzt sofort, noch an diesem Wochenende, denn in Kürze lösen sich alle Ranzenreserven Deutschlands vermutlich in Luft auf und das Kind bekommt dann womöglich keinen mehr und wird natürlich schon im ersten Schuljahr depressiv. Das will keiner! Deswegen sind die Eltern des Stadtteils in einer Art kollektiven Schulranzenauswahlhysterie. Falls Sie keine Kinder haben, werden Sie es gar nicht wissen, aber die Schulranzenauswahl ist eine komplexere Aufgabe, als man zunächst meint. Neuwagenkauf Kinderspiel dagegen.

Man muss bei Ranzen Größe, Gewicht, Regendurchlässigkeit, Stabilität, Verarbeitung, Umfang, Farbe, Muster, Sitz, Material, Preis etc. vergleichen. Wenn man das in Excel darstellt, wird einem schwindelig, und das schreibe ich als Controller in einem Konzern. Ich manövriere mich bei dem Ranzenthema übrigens gerade ins soziale Abseits, denn mir will einfach nicht aus dem Kopf, dass der Schulweg von Sohn I in entspannten fünf Minuten zu bewältigen ist und der Ranzen meist leer sein wird. Da kommt nämlich nur ein Frühstücksbrot rein, der Ranzen ist reine Symbolik, in Ganztagsschulen werden überhaupt keine Bücher mehr hin- und hergetragen. Wissen Sie, warum die Kinder überhaupt noch Ranzen haben? Die Kinder haben Ranzen, weil die Kinder vor ihnen auch Ranzen hatten. Die Schuldirektorin lacht seit Jahren darüber. Da mal drüber nachdenken! Und dann überlegen, seit wann wir eigentlich keine Keulen mehr dabei haben, obwohl die Vorfahren die doch auch immer dabei hatten. Was ist da passiert? Egal. Der Sohn trägt da also bald ein potemkinsches Gepäckstück durch die Gegend, das so ausgewählt wird, als müsste es eine Mount-Everest-Besteigung bei schlechtem Wetter aushalten können. Es leuchtet mir einfach nicht ein. Wenn man aber in Schulranzenauswahldiskussionen leise etwas murmelt wie etwa: „Kauft doch einfach irgendwas, ist doch eh egal“, rücken alle anwesenden Eltern ein Stück ab und sehen einen an, als hätte man den Verstand verloren. Oder, noch schlimmer, sein Kind nicht lieb.

 Man kauft übrigens, wenn man einen Ranzen kauft, nicht etwa EIN Produkt, nein, man kauft etwa sieben Produkte, vielleicht auch acht oder neun. Denn zu einem Ranzen gehört heute, ich habe das gar nicht gewusst, ein wundertütenähnlicher Beigabenwahnsinn. Zu einem Ranzen gehört eine Federtasche, ein Turnbeutel, ein Stundenplan, ein Sonderdings für Ordner und Hefte, ein Frisbee, ein Flummi, ein Brustbeutel und so weiter. Wenn Faltboote, Notfallsignalraketen oder lebende Hamster beigelegt werden, es wundert mich alles nicht mehr. Und das kann und muss man dann natürlich auch alles vergleichen, was da so beiliegt. Das ist der Konzentration auf das Wesentliche und auf den Preis zwar eher abträglich, aber es erzeugt so eine Art Kaffeefahrtverwirrung. Wenn sie dieses Topfset nehmen, bekommen Sie die Matratze da noch oben drauf und 500 Gramm Schinken für den halben Preis und außerdem ein Abo der Brigitte für ein halbes Jahr mit zehn Prozent Rabatt in den ungeraden Monaten. Man versteht nichts, man bekommt aber auf jeden Fall sehr viel, das versteht man dann doch. Und viel ist natürlich immer super, eh klar.

 Ich sitze hier also höchst verstimmt in meiner kleinen sozialen Nische der Schulranzenauswahlnichtteilnehmer offline und unrasiert herum und warte auf bessere Zeiten. Irgendwann wird alles wieder gut. Irgendwann sind wir wieder online, im Familienverbund entspannt und im Besitz eines Ranzens mit den attraktiven Beigaben der Saison, versteht sich. Wir haben das Kind ja lieb. Und bald auch einen anderen Telefonvertrag.

 

Woanders – der Wirtschaftsteil

Heute ist Weltumwelttag, haben Sie das gewusst? Klar, Sie haben heute schon einen Baum umarmt, versteht sich. Oder Ihren Ideenreichtum der Umwelt gewidmet. Oder einen überfahrenen Wolf betrauert. Was man da eben so macht. Wir sind hier unter uns, wir können uns ruhig zu unseren Neigungen und Vorlieben bekennen, so im linksgrünen Mainstream.

Das wurde dieser Kolumne nämlich letztens vorgeworfen, sich geistig nur im linksgrünen Mainstream zu bewegen. Da zucken wir natürlich pflichtschuldig zusammen und suchen sofort nach anderen Quellen, nach interessanten Artikeln aus anderen Perspektiven. Wir lesen Medien und Blogs, wir lesen übrigens auch Blogs, die man gar nicht sofort den Wirtschaftsthemen zurechnet. Tja, und was findet man da, in dieser zusammengesuchten Vielfalt, wenn man nach Wirtschaft sucht? Differenzierte Meinungen zu Amazon vielleicht. Ob so etwas gemeint ist? Oder doch gleich noch eine Drehung mehr? Geht auch, klar doch.

Oder bei diesem Chlorhähnchendrama mit den Amerikanern, da finden wir auch eine ganz andere Meinung in den Blogs. Und zwar die hier. Bunter ist besser, eh klar.

Wobei wir tatsächlich, Spaß beiseite, stets versuchen, enorm viele Quellen zu sichten und zu vergleichen, um das zu finden, was irgendwie besonders ist. Um dann die Meldungen herauszupicken, die den linksgrünen Mainstream doch noch erschüttern oder wenigstens irritieren können. Etwa diese hier, die gar nicht so viel Angst und Schrecken verbreitet hat, wie ihr in einer gewissen Szene doch eigentlich zukommen müsste: Der Dinkel wird knapp! Echt jetzt! Das rauschte ganz unbeachtet durch den Medienwald. Erstaunlich.

Auf den Schreck gleichmal ein Huhn kaufen.  Für 4 Euro oder für mehr. Oder doch lieber fleischlos bleiben? Da gibt es schon wieder Neuigkeiten von der Etiketten- und Labelfront. Auch so ein Endlosthema, das uns immer wieder beschäftigt. Dazu gibt es bei arte auch gerade einen interessanten Film.

Ein Label ist natürlich auch “Fairtrade”, das hatten wir bereits in der letzten Woche. Dazu reichen wir wie so oft noch schnell zwei Meldungen nach. Bei der Deutschen Welle fragt man noch einmal nach der Fairness von Fairtrade, die taz fragt lieber nach den knauserigen Kunden, also nach uns.

Ja, wir sind knauserig. Oder wir haben einfach nur Angst – und geben deswegen kein Geld aus. Könnte ja sein, wenn man gewisse Artikel so liest, auf den Gedanken kann man kommen.

Im Kulturteil schließlich erinnern wir daran, dass diese Texte hier in Wahrheit keineswegs nur für den linksgrünen Mainstream geschrieben werden, Tatsächlich ist das, was wir hier schreiben, selbstverständlich total massenkompatibel. Eh klar.

GLS Bank mit Sinn

Das Dienstags-Update

Antje Flemming macht die Presse-Arbeit für das Literaturhaus Hamburg. Ein Beruf, bei dem man ein wenig neidisch werden kann, weil er so offensichtlich und durch und durch sinnvoll ist. Und weil ein nettes Café im Haus ist, das den meisten Kantinen in Sachen Kuchenqualität etwas voraus sein dürfte. Und eine Buchhandlung gibt es da auch noch, wo man sein Gehalt sofort wieder ausgeben kann. Toll!

Der Text und die Bilder finden sich hier.

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In der nächsten Woche geht es dann wieder um einen Beruf, in dem der Schreibtisch eher gar keine Rolle spielt. Es lebe die Abwechslung.

Kurz und klein

Woanders – Der Wirtschaftsteil

Werfen wir einen Blick auf Weltstädte, auf die, die unser Berlin noch ein wenig überragen. Ein klein wenig. Paris zum Beispiel, da gibt es den Mut zu radikalen Entscheidungen, etwa zu Tempo 30 im Stadtgebiet. Fast im ganzen Stadtgebiet, wohlgemerkt. Man beachte auch die Angaben zu Mietfahrrädern im Artikel und erinnere sich kurz, dass ein ähnliches Programm in Hamburg nicht weiter ausgebaut wird, wir berichteten. Nun ja.

Nach Paris erwähnt man traditionell gerne London, das machen wir dann natürlich auch. Den Bezug zum ersten Link kann man sich nach Lektüre der Überschrift selber denken, vor allem aber kann man über den Vergleich zu Peking ein wenig länger nachdenken. Ist es denn möglich? Es ist. Und wer genau hinsieh, der findet übrigens unser Berlin in dem Artikel, wenn es auch leider keine lobende Erwähnung ist.

Das Auto als Problembär, da gab es auch eine Meldung in den letzten Woche, die durch sämtliche Medien geisterte – nämlich über die Halden von unverkauften Autos. Auch gesehen? Das haben fast alle gesehen, sollte man annehmen. Hier etwas zum Hintegrund – das haben mit Sicherheit nicht alle gesehen. Faszinierend und amüsant auch die Kommentare unter dem Artikel.

Dabei passt diese Meldung doch so gut ins Bild, das viele gerne von der allmählich aussterbenden Autoindustrie hätten. Wirklich schade.

Immer irritierend, diese zweiten Meinungen – und auch gar nicht immer willkommen. Auch die Sache mit dem Freihandelsabkommen, über die wir uns alle so einig sind,  kann man anders sehen, als es die meisten in der Leserschaft hier gewohnt sind. Nanu. Aber keine Sorge, bestimmt kommt in der nächsten Woche wieder eine Meinung aus der anderen Richtung. Meinungen sind so leicht zu finden.

Zwischendurch schnell ein Blick auf kleinere regionale Einheiten, das ist etwas tröstlicher und angenehm überschaubar. So gibt es Gegenden, da wird die Energiewende in Kürze zu 100% umgesetzt. Na gut, es sind keine riesigen Länder. Mehr so Fleckchen. Aber immerhin!

Bei der Energiewende denkt man an den Klimawandel. Und der Klimwandel ist längst ein Thema bei den Konzernen, denn auch die müssen damit umgehen können. Damit sind wir wieder bei den Links weiter oben, man beachte etwa in diesem Artikel zu den Kosten des Kliwandels die Erwähnung von General Motors. Aber egal, wir buddeln hier weiter nach Kohle, versteht sich.

Alles weiter wie bisher, das ist immer schön einfach. Wenn man in die Kantine geht, immer wieder Currywurst bestellen, die hat beim letzten Mal doch auch geschmeckt. Der Mensch ist so, der Mensch isst so.

Wie der Mensch anderswo isst – es ist Zeit für einen Film. Heute werden viele einen Brückentag genommen haben, da ist vielleicht Zeit für “Brutzeln am Brennpunkt.” Ein Film mit einigen verstörenden Szenen, aber Verstörung ist hier in dieser Kolumne ja sozusagen Zweck der Übung.

In dem Film ging es um Fremde, um Ankommende. Und um unsere Haltung diesen Fremden gegenüber schien es bei der Europawahl auch vielen zu gehen, wenn man sich die seltsamen Erfolge der rechten Parteien so ansieht. Zur Xenophobie der Deutschen hier daher noch ein Kommentar bei der Deutschen Welle.

Und dann noch schnell zwei Meldungen zum Thema Fair Trade, die eine aus einem Blog, die andere aus der Zeit. Fair Trade begegnet uns hier immer wieder – und ja, es ist kompliziert.

Den Kulturteil widmen wir schließlich denjenigen, die auch heute im Büro sitzen, die auch heute arbeiten, sich abrackern, Deadlines hinterherrennen oder gar neue Projekte anschieben. Machen Sie ruhig weiter, immer weiter, bis zum Burnout. Denn hinterm Burnout, da liegt das Paradies. Wenn das kein Trost ist!

GLS Bank mit Sinn

Nachdenken mit Sohn II

Wenn Vierjährige nachdenken, muss das nicht trivial sein. Denn auch in dem Alter kann man schon über große Fragen nachdenken – man kann es sogar erstaunlich gut, auch wenn man ganz und gar kein höherbegabtes Kind ist, kein Wunderkind, kein Genie. Und man kann auch ganz ohne jede Bildung denken, weil der Mensch an sich eben denken kann. Der Mensch kann es genau genommen so gut, dass man bei jedem Kind wieder versteht, wie aus manchen dieser kleinen Wesen irgendwann große Denker werden können, Mathematiker, Wissenschaftler, Philosophen. Kinder brauchen keine Anleitung, sie fangen an zu denken, richtig zu denken, tiefschürfend zu denken, sobald nur das Vokabular reicht, es fasziniert mich immer wieder. Jedes Kind treibt es zu anderen Themen, aber jedes Kind grübelt.

Aktuell entdeckt Sohn II seine Vorliebe für Zahlen und mathematische Phänomene, eine Leidenschaft, die ihm in diesem Haushalt ganz gewiss niemand vorlebt, ganz im Gegenteil. Er grübelt über Zahlen. Über deren Steigerungsfäigkeit, über Zahlenreihen und, ganz wichtig, über ihre Unendlichkeit. Er denkt schon seit Wochen verbissen auf der Unendlichkeit herum, die ihm bei Zahlen zum ersten Mal auffiel. Mittlerweile hat er sie auch für das All entdeckt, das scheint ihm vergleichbar, das nimmt er recht lässig hin. Zahlen hören nicht auf. Nie. Man könnte ein ganzes Leben lang zählen und käme an kein Ende, es gibt nämlich kein Ende, es gibt immer noch eine Zahl mehr. Das kann man sich ganz plastisch vorstellen, weil man ja immer eine Zahl mehr sagen kann. Und noch eine. Und noch eine. Es lässt ihm einfach keine Ruhe.

Er stellt sich vor, um die Erde zu gehen, einmal ganz herum. Das ist eine Kugel, die hat keinen Anfang, also hat sie auch kein Ende. Sie ist damit irgendwie auch unendlich, aber nicht so wie die Zahlen, nicht so wie das All. Man ist ja irgendwann herum, um die Kugel, man kann sie gewissermaßen komplett begreifen, die Unendlichkeit aber nicht. “Man kann ganz herumgehen, also mit einem Schiff zwischendurch. Dann lebt man hinterher noch, nur nicht mehr so lange.” Er denkt und denkt, schließlich kommt er darauf – die Erde kann man von allen Seiten antippen, wie einen Ball, sie hat eben doch ein Ende. Die Fläche ist das Ende. Eine Kugel ist begrenzt, sie hat nur keinen Eckpunkt, keinen Start. Er tastet auf einem Ball herum und denkt und denkt. Er kann das sprachlich noch nicht richtig ausdrücken, was er gerade herausfindet, aber seine Finger kreisen und tippen. Kein Ende ist nicht unendlich. Das ist schwer, aber man kann doch darauf kommen. Und wenn die Kugel einen Anfang hätte, dann wäre sie eine Spirale. Sagt er, springt auf, holt einen Zettel und malt: “Wie bei einer Schnecke!”

Er fragt immer wieder, ob tausend mehr als hundert ist. Wieviel eine Million ist, wieviel eine Milliarde, wieviel Zigtrilliarden. Und ob diese Zahlen näher an der Unendlichkeit sind als, sagen wir, zehn. Er fragt Multiplikationen ab, hundert mal hundert, tausend mal tausend. Kommt man dann näher? Oder mit einer Million plus eine Trilliarde? Nein. Nichts kommt an unendlich heran, gar nichts. Er fragt nach unendlich plus tausend, stellt dann aber, noch bevor ich antworten kann, fest, dass Rechenaufgaben mit unendlich gar keinen Sinn haben. Weil man unendlich ja nicht erreicht, kommt man auch nicht zur anderen Zahl, die man adddieren möchte, das kann man vergessen, sagt er.

Er liegt im Bett, ich liege neben ihm. Er sagt mir zum hundertsten Mal, dass niemand weiß, wann unendlich zu Ende ist, auch in der Zeit nicht. Er bittet mich zu schweigen und sieht angespannt in das Zimmer. Mit weit aufgerissenen Augen, er hält den Atem an, macht keinen Laut und starrt. Starrt in den Raum, in dem sich jetzt gar nichts mehr bewegt. Stille im Raum, Stille im Haus. Er sieht mit großen Augen zum Fenster, wo ein paar Schleierwolken gemächlich vor blassblauem Hintergrund vorbeiziehen. Ein Auto fährt irgendwo weiter weg vorbei, ganz leise, eine Möwe schreit jäh über dem Dach. Das Kind guckt und guckt und ich merke – er guckt die Zeit an. “Jetzt”, sagt er, als er doch Luft holen muss, “jetzt ist unendlich auch noch nicht vorbei.” Aber er hat immerhin doch ein Stück davon vorbeigehen sehen, das war wichtig. Ein Stück von den Stücken, aus denen sich die Unendlichkeit immer wieder neu vor uns aufstapelt.

Er grübelt über die Unendlichkeit der Zeit in beiden Richtungen, über seine Position darin. Er fragt: “Papa, sind eigentlich mehr Menschen schon gestorben oder mehr noch nicht geboren?”

Ich bin sprachlos. Ich denke selbst nach, ich verliere mich in Mutmaßungen. Wir nähern uns der Antwort gefühlsmäßig, nicht wissenschaftlich, ich bin kein Wissenschaftler. Den Anfang der Menschheit kann man bestimmen, irgendwann gab es uns noch nicht, oder nur als Affen. Über das Ende wissen wir weniger, auch wenn es sicher kommen wird, das ist klar. Aber wir waren sehr lange sehr wenig Menschen, wir sind jetzt sehr viele Menschen, wir raten daher beide, dass mehr Menschen noch geboren werden, als schon gestorben sind. Wenn die Welt nicht gerade morgen untergeht, versteht sich.

Ist Ihnen klar, was das für eine Konsequenz hat? Mir war das gar nicht klar, ich habe aber mit dem Sohn gemeinsam darüber nachgedacht. Das heißt nämlich, wir sind nur die Vorhut, die meisten kommen erst noch. The best is yet to come? Wir bereiten für andere vor, wir sind mitten in einer Geschichte, also in der Geschichte. Zumindest kann man es so sehen.  Andersherum wären wir schon mit der Abwicklung beschäftigt, wäre der Höhepunkt überschritten, après nous le déluge, wir gucken längst den Abspann. Das ändert schon etwas, finden Sie nicht? Dem Sohn ist das wichtig, dass das meiste vor uns liegt, das findet er gut und richtig. Geschichten sind am Anfang nämlich besser, das ist ja klar. Wenn man anfängt vorzulesen, die ersten Seiten – auf denen liegt doch der Genuss. Nach hinten hin hat man ja Angst vor dem Ende. Auch wenn es ein gutes Ende ist.

Da kann man mal drüber nachdenken. So etwa ab 4 anscheinend. Ich habe übrigens gemacht, was man als Vater heute eben macht, ich habe die Frage nach unserer Position in der hypothetischen Zeitreihe der Menschen , die mich dann doch leicht überforderte, an meine sozialen Netzwerke weitergereicht. Da bekommt man dann schlaue Antworten auf Teilaspekte – und das gute, das sehr gute Gefühl, dass andere Menschen mitdenken. Und etwas sagen, etwas fragen, etwas ergänzen. Ich lese dem Sohn einige Antworten vor. Andere Menschen freuen sich über seine Frage. Er wächst mit dem Gefühl auf, dass man immer auch gemeinsam denken kann. Auch mit 4 schon. Ist das nicht großartig?

Sage mir keiner was gegen soziale Netzwerke. Das muss so.