Beifang vom 01.02.2017

Ich bin ja einigermaßen stolz und glücklich, dass meine geschätzte GLS Bank tatsächlich den Goldenen Blogger für ihr Corporate Blog gewonnen hat, also für das Blog, bei dem ich wöchentlich ein wenig mitschreibe. Und nachdem ich 2014 mit Isa und “Was machen die da” bei den Goldenen Bloggern gewonnen habe, 2015 Jojo Buddenbohm, also Sohn I dort gewonnen hat, habe ich diese Veranstaltung doch allmählich wirklich sehr, sehr ins Herz geschlossen. Echtjetztmal.

Es gibt eine neue Fallada-Biographie, im Tages-Anzeiger wird sie besprochen. Zu Fallada gibt es übrigens auch einen großartigen Comic, dazu in Kürze mehr.

Sven schreibt über Schulwebsites, das ist interessant für mitlesendes Schulpersonal und natürlich auch für Eltern mit Gestaltungswillen. Als Betroffener, der gerade etliche Schulseiten nach dem obligatorischen “Tag der offenen Tür” abgegrast hat, könnte ich jetzt übrigens mindestens zehn tolle Methoden listen, diese Information geschickt in den Tiefen der Seiten zu verstecken.

Bei Sprengsatz geht es um Martin Schulz, der dort als Meister des Ungefähren beschrieben wird. Na, das kann sich ja noch ändern. In einem Punkt möchte ich aber widersprechen, denn da steht: “Und warum ist er – für die Wähler – besser als Angela Merkel? Dass er keine CSU als Klotz am Bein hat, reicht dafür nicht aus.” Denn da kann man doch mittlerweile sagen: Aber hallo, klar reicht das zur Not aus. Für ziemlich viele. Ich zumindest kenne gleich mehrere.

Mely Kiyak tritt dem Kanzlerkandidaten etwas deutlicher vors Schienbein. So etwas kann belebend wirken. Hoffe ich. 

Und nun noch einmal John Grant, denn der war schon eine feine Entdeckung, der bleibt:

Der Weg zum Song

Ich verlinke hier ziemlich oft auf Texte oder Videos, bei denen ich keine Ahnung habe, wie ich sie eigentlich genau gefunden habe. Irgendwer hatte irgendwo einen Link, ich lese mich fest, ich vergesse leider schon nach zwei Absätzen, wo ich eigentlich gerade herkam. Aber manchmal bleibt der Weg zum Fund auch in Erinnerung, dann merke ich wieder, wie faszinierend dieses Herumsurfen eigentlich ist und wie seltsam man dabei herumkommt. So hatte ich etwa vorgestern im Blog Frank Zappa erwähnt, und wenn ich den schon erwähne, dachte ich, kann ich ja auch etwas zu ihm nachlesen, ein kleines Allgemeinbildungsupdate zwischendurch. Da kam dann in irgendeinem Artikel über ihn die Stadt Washington vor, wobei mir einfiel, dass ich auch mal wieder auf die Washington Post gucken könnte, was einem in diesen Zeiten überhaupt ruhig alle paar Minuten einfallen kann, man weiß ja nie.

Auf der Seite der Washington Post sah ich dann aus dem Augenwinkel einen Artikel über Phil Ochs, der bei mir im Blog vor einiger Zeit vorkam, ich empfehle schnell noch einmal Wikipedia zu ihm und auch diesen Song, beides sehr interessant. Ein ganz einfaches Lied in der politischen Folk-Tradition, es ließ mich aber eine Weile nicht los. Vor ein paar Wochen hieß es noch, das Leben von Phil Ochs sollte verfilmt werden. Davon steht da jetzt zwar nichts, aber den Film würde ich definitiv sehen wollen.

In dem Washington-Post-Artikel wird jedenfalls eher am Rande Eric Andersen erwähnt. Den kannte ich noch nicht, also spielte ich auf Spotify ein paar seiner Songs an. Ein amerikanischer Songwriter, der in Oslo lebt, er macht etwas schwermütige Sachen, kann man auch ruhig mal hören. Dann klickte ich über “Ähnliche Künstler” noch etwas weiter herum und im Kreis und zurück, bis ich schließlich bei Kinky Friedman landete, den ich gleichfalls nicht kannte, nie gehört, in dessen Bio aber stand, dass er “der Frank Zappa der Country-Music” genannt wird. Damit war er an diesem Tag klarerweise etwas für mich, da war die Spur wieder, genau so muss das nämlich gehen. Also habe ich bei ihm weitergehört.

Dieser Kinky Friedman singt im folgenden Clip einen Song von Warren Zevon, den kennt man wohl. Einen Song, der für ihn die Lage im Land beschreibt, also in den USA. Und wenn man dieses Lied einmal gehört hat, möchte man es ab sofort immer hören, wenn man gerade eine amerikanische Nachrichtenseite aufmacht, denn das ist doch der Soundtrack der kommenden Wochen. Beim ersten Hören wird es sicher noch kein Ohrwurm, aber nach dem zweiten, dritten Mal – yeah, yeah, my shit’s fucked up. Das passt schon. “A visionary song”, wie Kinky Friedman sagt.

Beifang vom 29.01.2017

Passend zu meinem vorletzten Text hier im Blog: Frau Berg über die Demokratie.

Ebenso passend: Felix Schwenzel über alles und die Aufmerksamkeit, die wir vielleicht besser auf andere Themen richten sollten. “wir sollten nicht am trumptower rütteln, sondern bessere buden bauen. wir sollten trump nicht ignorieren, sondern mehr aufmerksamkeit auf alternativen lenken, praktisch und intellektuell.” Und irgendwie könnte man jetzt beide Texte im Kopf verbinden und dann von da aus konstruktiv weiterdenken, aber das ist nur ein Konjunktiv, denn tatsächlich muss ich jetzt die Kinder ins Bett bringen und Käpt’n Blaubär vorlesen, das erfordert eine ganz andere Art des Nachdenkens.

Ansonsten Lasagne gemacht, und zwar genau so. Einer von den nur sehr wenigen Tagen im Jahr, an denen allen Familienmitgliedern das Abendessen geschmeckt hat, man muss auch die positiven Dinge vermerken.

Jetzt nur noch schnell etwas für den Freundeskreis Insel, es geht um die Farben auf Helgoland. Vorsicht, Fernwehbilder.

Der Knacks

Ich lese in Roger Willemsens “Der Knacks”, da geht es um die kleinen und sehr kleinen Momente, in denen das Leben die Richtung wechselt. Es ist ein interessantes Buch, es wird darin grundsätzlich zwischen dem Knacks und dem Bruch im Leben unterschieden. Es geht Willemsen eher um die feinen Haarrisse im Alltag, nicht um die heftigen Umbrüche, das ist eine sinnvolle, richtige und nachvollziehbare Betrachtung. Für Roger Willemsen war sie sogar so sinnvoll, dass er sie auf immerhin 290 Seiten erklärt hat, da staunt man zuerst etwas, wenn man den Klappentext liest. Das ist mir prinzipiell sympathisch, über eine eher klein erscheinende Idee so lange nachzudenken, doch, das finde ich gut. Es ist mir aber streckenweise doch ein wenig zu fein geraten, zu intellektuell, zu distanziert von allem. Bücher in diesem Tonfall lösen bei mir immer einen gewissen Dosenbierdurst aus, um es mal geradezu willemsenmäßig bildhaft auszudrücken, Reaktanz gibt es eben auch bei der Lektüre. Aber egal, darum geht es gar nicht.

Es geht um ein Zitat, das ich in diesem Buch gefunden habe, ganz unvermutet. Ich habe nun gar keinen Hang zu goldenen Zitaten und außerdem eine mittelschwere Kalenderspruchallergie, es ist daher selten, dass mir einzelne Sätze wirklich auffallen, im Gedächtnis bleiben und dann sogar wieder zitiert werden wollen, hier mache ich aber doch einmal eine Ausnahme. Weil es so ein hervorragender Trostsatz für alle Eltern ist, die gerade eine dieser Phasen durchmachen, Sie wissen schon. Für Eltern also, deren Nachwuchs auf welche Art und bei welchem Thema auch immer gerade etwas speziell ist, auffällt, weit über oder auch deutlich unter irgendwelchen Ansprüchen liegt, irgendwie anders, seltsam, erstaunlich oder herausfordernd ist, Umwege nimmt, bei was auch immer nicht mitspielt, also einfach gerade charakterlich interessant wird, um es kurz zu fassen. Es handelt sich um einen Satz eines großen Pädagogen, und nein, es ist diesmal nicht Jesper Juul, Jesper Juul kann ja jeder, es ist der andere: Frank Zappa, warum auch nicht. Er wusste vermutlich ganz gut, wovon er sprach: “Je langweiliger das Kind, desto mehr Komplimente bekommen die Eltern.”

Über den Satz habe ich mich erstaunlich lange gefreut, da gab es wohl einen gewissen Bedarf an dieser Art der Betrachtung. Einen Bedarf, den es sicher ab und zu in jeder Familie gibt, einen Bedarf, den andere Eltern vielleicht auch jetzt gerade haben – weswegen ich den Satz nur mal eben teilen wollte. Bitte, gerne.

Die Sexiness der Sachebene

Ich grase jeden Morgen meine Timelines nach lesbaren und interessanten Texten ab, ich benutze dafür ein paar Apps. Das Verfahren ist theoretisch so eingestellt, dass eine gewisse Vielfalt der Themen dabei geradezu zwingend eintritt. Das funktioniert fast immer, es sei denn, es wird ein Trump zum amerikanischen Präsidenten gewählt. Dann diskutieren alle nur noch amerikanische Themen. Die Leute aus den Medien und aus der Politik sowieso, aber auch die Eltern- und Schulbloggerinnen, die Leute aus der Buchbranche und aus dem Feuilleton, die Leute aus Hamburg und der Region, die Leute aus der nachhaltigen Wirtschaft, ich selbst, alle, alle – und das geht im Offline-Teil des Lebens auch noch so weiter. Im Büro, auf dem Schulhof, in der S-Bahn. “Make America great again” hat thematisch bisher also absolut funktioniert.

Weswegen es nach ein paar Tagen ganz erfrischend ist, Artikel zur Lage in Europa oder in Deutschland zu lesen. Antje Schrupp schrieb vor ein paar Tagen etwas zur Bundestagswahl im September (haben Sie bei Formulierungsdetails wie “Schrupp schrieb” eigentlich auch eine Stimme im Kopf, die automatisch ein passend klingendes “Schrapp” ergänzt? Oder bin ich am Ende seltsam?). Ein Artikel, bei dem mir auffiel, wie spannend die persönliche Wahlentscheidung in diesem Jahr ist. Mehr Schachspiel war nie, mehr Sympathie für jeden, der überhaupt irgendwas wählt, was nicht rechtsaußen ist, war auch nicht, man möchte geradezu mit allen demokratisch eingestellten Wählern auf die Verfassung anstoßen. Weswegen auch solche Analysen jetzt ziemlich unterhaltsam sind.

Ich habe mich bisher nicht entschieden, es ist noch Zeit. Es gab viel Kritik an der Art, wie Martin Schulz zu seiner Rolle kam, die Kritik konnte ich nachvollziehen. Wenn die Umfragen aber jetzt so ausfallen, dass die SPD durch ihn massiv aufholt, dann freut mich immerhin das Ergebnis der Aktion, weil diese Bewegung der ganzen Sache sicher dienlich ist. Demokratie darf ein wenig spannend sein, dann interessiert sie auch wieder mehr. Na, das ist am Ende auch nur eine windige Hypothese. Spannend finde ich aber auch, ob die SPD bis September nur Sprechblasen mit dem Standardbegriff “Gerechtigkeit” absondert, oder ob da noch ein Inhalt beigefügt wird, mit dem sich die Partei von ihrer bis heute desaströs wirkenden und sozial eiskalten Hartz-IV-Politik-Phase abwendet.

Ich halte mich für einen sportlich eingestellten Nachrichtenleser, ich versuche schon, möglichst viel mitzubekommen. Ich habe aber immer noch nicht verstanden, was nun genau die aktuelle Ausrichtung der Grünen ist, und ich habe nach wie vor nicht die leiseste Ahnung, was die FDP will. Wenn sie etwas will, außer irgendwie dabei zu sein. Ich kann das bestimmt irgendwo nachlesen, schon klar, aber die entsprechenden Artikel wurden mir bisher einfach nicht auf den Bildschirm gespült. CDU, CSU und Linke kann ich mir dagegen einigermaßen vorstellen.

Und unterm Strich immer wieder die Frage – wie kann es denn nur sein, dass man keine dieser immerhin fünf Parteien wirklich super findet und auch beim Rest nichts entdeckt, was einem bei näherer Betrachtung überzeugend wählbar vorkommt? Bin ich denn so dermaßen schräg und verquer anspruchsvoll drauf, dass mir einfach nichts passt? Und wieso ist es überhaupt notwendig, dass in Blogs solche Ideen hier ventiliert werden. Ideen, die ich richtig finde, die aber auf Versäumnisse hinweisen. “ Vielleicht kann es ein Anfang sein, Menschen wieder weg von gefühlten Wahrheiten zu bringen, hin zu „Was geschah wirklich?“ Mir gehen Gefühle aller Art in politischen Diskussionen nur noch auf den Geist. Haltung, Fakten und Werte braucht man in der demokratischen Entscheidungsfindung. Eine Haltung ist keine Meinung. Fakten sind nicht beliebig. Und Werte sind keine Gefühle, Gefühle sind keine Werte, auch wenn das gerade so viele durcheinanderwerfen.

Dass die unterwegs verloren gegangene Sachebene damit irgendwann geradezu sexy werden könnte, wer hätte das gedacht? Man sieht im Geiste plötzlich wieder Hans-Jochen Vogel vor sich, wie er unerbittlich Klarsichthüllen sortiert. Man überlegt hin und her, ob man ihm damals vielleicht Unrecht getan hat, soweit sind wir ja schon.

Und jetzt übe ich weiter mit einem der Söhne Mathe. Das kleine Einmaleins, lauter festgefügte Wahrheiten, alle unumstößlich, sehr angenehm. Ab und zu braucht man so etwas.

Beifang vom 27.01.2017

Jeder konnte es wissen – was heute wieder gerne geleugnet wird. Hier am Beispiel eines Tagebuchs dargestellt, es geht um das Tagebuch eines Mannes, der einfach nicht aufgehört hat, selber zu denken.

Ich lese in Roger Willemsens “Momentum”. Im Tagesspiegel gab es damals eine passende Rezension dazu, auch die dort enthaltene Kritik würde ich so unterschreiben. Interessant ist aber, dass etliche der Einträge ganz wunderbar zur mittlerweile in etlichen Blogs stattfindenden Reihe “Was schön war” passen. Da gibt es Querverbindungen in der Motivation, die man nicht übersehen kann und manche Einträge bei Willemsen lesen sich ausgesprochen bloggish. Das macht die Lektüre dann doch wieder spannend – und es macht auch Lust auf noch mehr Momente, die sich auf diese Art fangen und verdichten lassen, es macht Lust, noch etwas mehr aufzupassen, um nur ja nichts zu verpassen – was auch immer. 

Ansonsten überlege ich, ob wir es hier nicht irgendwie hinbekommen können, dass die Söhne die Herzdame und mich beim nächsten ehelichen Streit fortwährend schweigend umkreisen und dabei immer wieder Musikinstrumente hochreichen. Es ist ja nicht so, dass mich Youtube nicht auf spannende Ideen bringen würde.

Beifang vom 26.01.2017

Ich habe heute nur einen einzigen Text genauer gelesen, es war eine denkwürdige Erfahrung und ich möchte sie nicht gerne wiederholen. Es gibt hier eine Textversion des letzten Fernsehinterviews von Trump – und es ist ein erschütterndes Dokument, ein langes, peinliches Elend, eine schlimme Lektüre, wirklich sehr empfehlenswert. Damit konnte man natürlich längst rechnen, dass sich da ein gewisses geistiges Elend offenbaren wird, allerdings ist es tatsächlich noch schlimmer, als ich ohnehin schon dachte. Der Mann hat definitiv Qualm in der Kanzel und wirkt so billig angeberisch und schlichtweg dumm, dass man sich schon etwas überrascht fragt, wie denn bitte diese Karriere so dermaßen lange und in solchen Höhen funktionieren konnte. Man kann im Grunde nach so einem Gespräch keinen Zweifel haben, dass da etwas ganz grundsätzlich in diesem Kopf nicht stimmt. Es ist erstaunlich, ist es nicht?  

Mir fällt nicht einmal ein passender Song dazu ein. So schlimm.

Wenigstens habe ich didaktisch wertvolle Lehrmaterialien im Haus, um die Lage den Söhnen halbwegs plausibel zu erklären, das ist auch wichtig. 

Es ist Donnerstag …

… ich habe für die GLS Bank den 198. Wirtschaftsteil geschrieben, den findet man hier. Es geht um ein besonders unangenehmes Thema, es geht um Fleisch. Das ist unangenehm für Vegetarier, Veganer und Tierrechtler, das ist aber auch unangenehm für Fleischesser, weil im Grunde allen klar ist, dass da bei den Produktionsbedingungen etwas nicht ganz stimmt, um es sehr diplomatisch auszudrücken. Man muss also dauerhaft bekannte Informationen verdrängen, um in Ruhe Schnitzel essen zu können, je nach Naturell ist das lästig bis belastend.

Vor Jahren habe ich dazu schon einmal eine Kolumne geschrieben, als Sohn I sieben Jahre alt war und erstmals etwas länger über dieses Thema nachgedacht hat. Mittlerweile ist Sohn II in diesem Alter und das Spiel wiederholt sich, ich verlinke die Kolumne deswegen hier noch einmal, sie ist immer noch passend. Sowohl zum Thema als auch zu den Kindern. Und zu uns allen.

GLS Bank mit Sinn

Beifang vom 25.01.2017

Bei Kiki kann man nachlesen, was demnächst passieren wird. Oder auch nicht. Nebenbei sollte man, wenn man über Politik nachdenkt, auch solche Meldungen zu PR-Stunts der deutschen Medien zur Kenntnis nehmen, finde ich.

Und dass es so oder ähnlich passieren wird, das liegt übrigens auch daran, dass Ironie und Coolness nun Geschichte sind. Da kann man noch etwas lernen, in dem Artikel, und dann weiß man Hip und Cool vielleicht wieder etwas mehr zu schätzen.

Dahinter noch schnell zwei coole Typen. Wie es auf Youtube jemand in den Kommentaren schreibt: “You can’t fake that kind of cool”, was natürlich ein außerordentlich zeitgemäßer Kommentar ist.

Beifang vom 23.01.2017

Frau Meike hat einen lesenswerten Artikel über die Gefahr und den Rechtsstaat und Fritz Haarmann, Sie wissen schon, der mit dem Hackebeilchen im Lied. Oder kennt man das gar nicht mehr? Als ich Kind war, da sang man das noch, etwa beim Speckschneiden. Was einem alles wieder einfällt! Ich habe erst als Erwachsener verstanden, wer die Hauptperson dieses Stückes war. Dazu ein etwas groteskes Fundstück, der Text setzt recht spät ein:

Die Schlussfolgerung des Artikels bei Frau Meike ist völlig korrekt und gleichzeitig absurd schwierig, weil das dort geforderte Nachdenken und Abwägen gerade immer weniger nachgefragt wird, wie es scheint. Weswegen man natürlich schon aus reiner Bockigkeit immer mehr denken muss, eh klar.

Und apropos Denken, Felix wies auf Twitter auf dieses schöne Vorhaben hin, das ich sonst wohl verpasst hätte. Jetzt lese ich da im Blog mal etwas hinterher.

Es ist heute spät geworden. Also zumindest für meine Verhältnisse, daher kommt jetzt nur noch ein ganz leises Lied und dann ist auch schon Schluss.