Woanders – diesmal mit Praktikanten, der Schulanfangszeit, Trollen und anderem

Gesellschaft: Mein Bruder schreibt über seine Praktikanten. Klingt banal, ist es aber ganz und gar nicht.

Gesellschaft: Stefan Mesch über Pegida und Charlie Hebdo und alles.

Gesellschaft/Fotografie: Das Fotoprojekt von Martin Gommel. Flüchtlinge mit Namen und Gesicht und Geschichte. Sehr gute Sache.

Irgendwasmitmedien: In der taz geht es um einen neuen Umgang mit Trollen auf den Seiten der Medien.

Schule: Sie fängt zu früh an. Haben wir alle immer schon gewusst und haben wir alle so erlitten. Gebetsmühle an. Heute bin ich Frühaufsteher, als Jugendlicher fand ich aber jeden Morgen grauenvoll. Der Bus von Travemünde nach Lübeck fuhr um 07:12, die Uhrzeit ist mir bis heute zutiefst unsympathisch.

Familie: In der Zeit geht es um den Erfolg von Lego. Ich habe neulich eine Stunde neben einer Legoverkäuferin verbracht, weil die Söhne da etwas aufgebaut haben und ich mit der Dame ins Gespräch kam. Das war ausgesprochen interessant, denn trotz der enorm hohen Preise lieben alle Kunden das Produkt mit einer etwas durchgeknallten Leidenschaft, ähnlich wie bei Apple. Und die Verkaufsgespräche mit Kindern aller Art und Altersstufen (bis etwa Ende 60) waren so vielfältig, teils grotesk witzig, dass man diesen Job gerne mal einen Tag lang mit einer Filmkamera begleiten möchte.

Lego-Alien

 

Feuilleton: Bei den Krautreportern geht es um den Clown und seine Maske.

Feuilleton: Slow-Reading ist das neue Schwarz (englischer Text). Mir geht es mittlerweile so, dass sich das Betrachten von Bildschirmen aller Art für mich so arbeitsnah anfühlt, dass Papier mir viel eher Freizeit suggeriert. Und Freizeit ist auch mal schön, deswegen gehe ich mit altmodischen Büchern ins Bett.

Norddeutschland: Beim Landesblog gibt es täglich Linksammlungen zum Thema Norddeutschland, das werden sicher einige interessant finden, die hier oben herumreisen oder wohnen. Hier ein Beispiel.

Hamburg: Dicke Luft und es ändert sich nichts.

Reise: Was passiert, wenn in Jerusalem Schnee vorhergesagt wird.

 

Nackte Nudeln

(Es folgt ein Gastbeitrag von Patricia Cammarata. Die kennen Sie entweder von ihrem eigenen Blog oder von ihrem letzten Artikel bei mir – nämlich hier.

Neulich habe ich es mal wieder getan. Ich habe das Essen gepfeffert. Zwei Umdrehungen mit der Pfeffermühle auf zwei Kilo Bratkartoffeln. Ich hab es getan, obwohl ich weiß, dass meine Kinder das nicht mögen. Ich dachte, sie schmecken das nicht. Bevor ich die Bratkartoffeln auf die Teller verteilt habe, habe ich geprüft, ob man den Pfeffer sehen kann. Konnte man nicht. Also habe ich die Portionen kommentarlos auf die Plätze meiner Kinder gestellt.

Kind 2.0 piekste eine Kartoffel auf, betrachtete sie kritisch und schob sie dann in den Mund. Schon während es denn Mund schloss, verzog es das Gesicht langsam zu einer Grimasse. “Du hast da wieder Pfeffer rein gemacht!” Kind 3 schaut erschreckt auf und schiebt den Teller reflexartig von sich. “Erdbeerjogurt!” Das Bratkartoffelessen war beendet.

Essen und Kinderessen

Da zeigt sich doch, dass Homöopathie Unsinn ist. Schließlich heisst es da “similia similibus curentur” (Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden). Die winzige Dosis Pfeffer hätte dazu führen müssen, dass meine Kinder in Zukunft ihre Pfefferhypersensibilität verlieren. Ich weiß, ich weiß, die Potenz hat nicht gestimmt. Ich hätte das Bratkartoffelgemenge noch weiter verlängern müssen. So dass am Ende auf ein Teil Pfeffer 49.000 Teile Bratkartoffeln kommen.

Tatsache ist jedenfalls, dass die Kinder absolut nichts essen, was in irgendeiner Form Kontakt zu Pfeffer hatte. Sie sind aber nicht nur in Sachen Gewürze (die sich im Wesentlichen auf “Salz” beschränken) wählerisch. Sie essen auch sonst nur sehr wenig. Dass sie nicht an Skorbut leiden und ihnen alle Zähne ausfallen liegt lediglich an dem Umstand, dass sie Obst lieben. So gehen ca. 20% meines Nettoeinkommens für Himbeeren, Mangos und Pomelos drauf. Mein Ökogewissen plagt mich, denn ich kaufe diese Sachen unabhängig von der Jahreszeit, auch mit dem Wissen um die grauenhafte CO2-Bilanz. Aber was soll ich denn tun, IRGENDWAS Gesundes müssen sie doch essen?

Essen und Kinderessen

Sie ernähren sich sonst nämlich von Nudeln ohne alles oder Erdbeerjogurt. Manchmal essen sie Stullen mit Butter. Manchmal Brötchen mit italienischer Fenchelsalami und getrockneten Tomaten. Das haben sie mal beim italienischen Opa probiert. Die Salami trägt den beschwingten Namen Finocchiona Antica Macelleria Falorni und ich importiere sie direkt aus der Toskana. Sie hat einen hohen Fettanteil und ist deswegen sehr weich. Gewürzt ist sie nur mit Fenchelsamen und Meersalz (kein Pfeffer!). Sie kostet sieben Euro pro hundert Gramm – aber wie gesagt, von irgendwas müssen die Kinder ja ernährt werden.

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Was ich an Geld für Nahrungsmittel für die Kinder ausgebe, das spare ich an meiner eigenen Ernährung. Für mich brauche ich nämlich nichts. Im Grunde ernähre ich mich wie Schneewittchen. Die hatte auch kein eigenes Tellerchen und kein eigenes Gäbelchen. Die pickte sich nur von jedem Zwergenteller etwas auf und begnügte sich damit. So mache ich das auch. Ich esse, was die Kinder übrig lassen. Einen Brotkanten hier, ein Wurstzipfel da, ein paar Löffel Jogurt, ein Stückchen rohe Möhre. Da jedes Kind andere Sachen isst, ernähre ich mich sehr ausgewogen.

Kind 1.0 Paprika. Aber nur rote und nur roh.
Kind 2.0 isst Teewurst. Aber nur auf Sonnenblumenkernbrot.
Kind 3.0 isst Reis mit Ketchup.

Ich weiß nicht, wie das gekommen ist. Ich weiß es nicht. Vielleicht habe ich erzieherisch total versagt. Aber ich bringe es nicht über mich, meine Kinder zum Essen zu zwingen. Die waren schon als Baby so. Nachdem ich alle gängigen Breis, die man käuflich erwerben kann, durchprobiert hatte, begann ich Breie selbst zu kochen und als ich bei Süßkartoffelbrei angelangt war, begann das Baby plötzlich zu essen. Ein Jahr später fuhren wir im Sommer nach Schweden und entdeckten Mangobrei. Das Kind fing gerade an zu sprechen. “Mama!” “Papa!” “Ball!” “Da!” “MAMBO!” Zum Glück waren wir mit dem Wohnwagen unterwegs. Wir warfen alles, was wir nicht unbedingt benötigten raus und kauften fünfzig Paletten Mangobrei.

Essen und Kinderessen

Das aß das Kind bis es drei war. Süßkartoffeln und Mango. Die ersten Jahre habe ich allen Ernstes versucht Dinge zu kochen, die wir alle mögen. Diese Idee war unglaublich dumm. Denn der kleinste gemeinsame Nenner sind eben “Nudeln ohne alles”. Als erwachsener Mensch kann man Nudeln ohne alles nicht jeden Tag aushalten. Man läuft schon beim bloßen Anblick Gefahr, an Langweile zu sterben.

Also koche ich jetzt, was mir schmeckt und die Kinder essen das nicht. Das ist uns ein sehr lieb gewonnenes Ritual geworden.


Patricia Cammarata ist IT-Projektleiterin, Psychologin und Mutter. Seit Mai 2004 bloggt sie unter dem Pseudonym
 dasnuf. In ihrem Blog erzählt sie einer langen Familientradition folgend gerne Geschichten. Es fehlt ihr gelegentlich an Ernsthaftigkeit, aber so ist das eben, wenn man morgens gemeinsam mit den Kindern Clowns frühstückt.

 

Die Herzdame bedankt sich…

… für das allererste Lesergeschenk von Nicole und Norbert. Ich freu mich riesig. Und wo ich gerade beim Bedanken bin, auch noch mal vielen Dank an Holger, der Sohn I eine große Freude mit den Toten Hosen und Sohn II mit dem Lego-Zubehör gemacht hat.

Danke, die Herzdame

Woanders – Der Wirtschaftsteil

TTIP ist ein Thema voller Abgründe, Nebenthemen und abenteuerlichen Komplikationen. Die Frage nach den regionalen Spezialitäten gehört da zu den Aspekten, die man noch halbwegs leicht verstehen kann – und selbst da steht in einem Artikel dazu schon die Formulierung: “Die Sache ist kompliziert”. Kommt uns irgendwie bekannt vor, die Wortwahl.

Und wenn man sich einmal die Regionalpresse ansieht, dann kann man sich vorstellen, dass dieses Freihandelsabkommen doch nicht ganz so einfach vermittelbar ist, wie es sich einige Lobbyisten denken. Ich muss da als geborener Lübecker einmal auf die lokale Zeitung verweisen, die das natürlich am Marzipan festmacht. Es wird aber überall Entsprechungen geben.

Es ist dabei schon fast amüsant, wie unweigerlich in den Meldungen das Chlorhühnchen aus den USA erwähnt wird – gerade so, als sei bei unserer Hähnchenproduktion alles supi. Dem ist, das muss man sich vielleicht ab und zu wieder klarmachen, durchaus nicht so.

Durch solch plakative Themen darf man sich jedoch auch nicht davon ablenken lassen, dass es bei TTIP um noch viel mehr geht. Es geht nicht nur um einzelne Produkte und Etiketten. Laut dem Tagesspiegel geht es um nichts anderes als um eine “Umverteilung der Macht.”

Wobei man sich ohnehin fragen kann, ob das Freihandelsabkommen ein Pakt zwischen starken Partnern ist. Bröckelt die EU nicht ohnehin schon vor sich hin? Das fragt sich auch der Historiker David Engels – und sucht nach Parallelen zum Untergang des Römischen Reiches. Der Text kommt, da freut man sich mittlerweile auch schon, ganz ohne den Begriff Abendland aus, obwohl es um Europa geht. Bei seinem Gedankengang landet Engels dann übrigens nicht bei der Machtpolitik einzelner Akteure, er landet bei Werten, das sollte man wohl besonders betonen.

Über die EU denkt man übrigens notgedrungen auch oft nach, wenn man mit seltsamen Regelungen konfrontiert wird, das kann man gerade exemplarisch bei Herrn Fischer nachlesen.

Themenwechsel. Im Freitag geht es um ethische Unternehmen und ihre Rolle in der Wirtschaft. Hat es überhaupt irgendeinen Sinn, alles anders zu machen als die anderen, nach mehr Sinn zu suchen, sich mehr Gedanken zu machen, andere Ziele festzulegen?

Die Sinnfrage, da ist sie wieder. Wir essen weniger Fleisch aus Massentierhaltung, weil wir weniger zur Tierquälerei beitragen wollen. Das ist sinnvoll. Aber geht die Gleichung auch auf? Erst einmal nicht. Ist das ein Grund, alle Bemühungen zu unterlassen? Sicher nicht. Es unterstreicht aber die Notwendigkeit, informiert zu bleiben.

Die Sinnfrage, die Frage nach der Nachhaltigkeit und dem Warum, sie landet auch im Manager-Magazin, dort wird sie sogar philosophisch beantwortet. Mit einem Schluss, der hier keinen überraschen kann

Zum Abschluss des Themas noch die taz mit einem Text, in dem es darum geht, dass Monokulturen arm machen. Ja, auch geistig arm.

Was fehlt? Die Radfahrfraktion natürlich, ohne die können wir diese Kolumne nicht beenden. Da haben wir eine faszinierende Meldung aus Paris und Madrid. Da geht es zunächst gar nicht um Räder – aber irgendwie dann doch. Und ähnlich indirekt geht es auch bei Heiko Bielinski um das Fahrrad. Er schreibt über sein Jahr ohne eigenes Auto. Das könnte immerhin ein Trend sein, wie man so liest.

GLS Bank mit Sinn

Woanders – diesmal mit Eppendorf, einem Postschiffer, Sternweh und anderem

Hamburg: In der Zeit geht es um Eppendorf, da hängt jemand seinen Erinnerungen nach und beschreibt einen komplett durchgentrifizierten, sterbenslangweiligen Stadtteil. Wobei ich immer noch nicht recht deuten kann, was hier die nächste Stufe ist. Was kommt denn eigentlich, wenn alle Mieten endgültig schwindelnde Höhen erreicht haben, wenn alles luxussaniert oder neubebaut ist, wenn in jedem zweiten Haus Antipasti, teure Weine oder Designermodekleidchen verkauft werden?  Was passiert dann? Ich finde Eppendorf ja mittlerweile in einem geradezu schmerzhaften Ausmaß langweilig. Kann das so bleiben, wie es da ist? Ist es womöglich das Paradies auf Erden und ich bin nur wieder nicht die Zielgruppe?

Hamburg: Noch einmal die Zeit über Startschwierigkeiten in der Hafencity. Ich muss da dringend wieder hin, womöglich gibt es schon wieder zwanzig neue Gebäude, über die man sich aufregen könnte? Ich war ein paar Wochen nicht da!

Norddeutschland:  Es gibt einen neuen Postschiffer, der Pakete zu den Halligen befördert.

Weltall: Herr Baumer hat Sternweh.

Schule: Gesche Joost fordert Unterricht im Programmieren an Grundschulen. Nur zu.

Schule: Und noch ein Text zum Thema Programmierunterricht an Schulen, mit etwas anderer Motivation (englischer Text), aber passt schon.

Schule: Beim Tagesspiegel geht es nicht ums Programmieren, aber um Software im Unterricht. Erwähnt wird dabei auch die bremsende Funktion der Schulbuchverlage, wir hatten das neulich bereits. Also im letzten Jahr irgenwann.

Familie: Ein paar Bilder, die das Elternsein realistisch zeigen.

Familie: Patricia über das Leben mit einem Furby.

Familie/Reise: Beim Lesestäbchen gibt es Tipps für einen Aufenthalt in Rom. Das sind die Eltern aus unserem Stadtteil, die ein Jahr lang herumreisen. wir hatten hier schon ihre Tipps zu Venedig.

Physik: Hier gibt es etwas Nachhilfe zur Quantenmechanik, das schadet ja auch nicht.

Kunst: Der Spirograph. Erinnern Sie sich noch? Den gibt es jetzt auch online. Sehr, sehr schönes Spielzeug. Ich mache das jetzt digital, Sohn I macht das auf Papier.

 

Und los

Ich sitze am Schreibtisch, der Schreibtisch ist das letzte, was in der Wohnung noch steht. Der Rest liegt mehr oder weniger in Trümmern. Ich fühle mich wie ein Überlebender nach einer Naturkatastrophe, der in sein verwüstetes Heim zurückkehrt und sich ratlos umsieht. Die Naturkatastrophe war in diesem Fall allerdings die Herzdame. Sie hat in der leeren und etwas langsamer schleichenden Zeit zwischen den Jahren festgestellt, dass das Regal aus dem Flur auch prima ins Kinderzimmer passen würde. Und das Regal aus dem Kinderzimmer, das könnte dann doch ins Wohnzimmer. Und wo im Wohnzimmer diese Lücke ist, da könnte man im Möbelhaus am Rande der Stadt nachsehen, was man da hinstellen könnte. Und wenn das neue Stück eine andere Farbe hätte, warum auch nicht, dann könnte man den Rest der Möbel und die Wände anmalen, das müsste doch gehen? Und wenn sie so fragt, dann geht es auch.

Und dann gab es diese Innenumbau-Kettenreaktion, die jeder kennt, der schon einmal ein Bild geradegerückt oder einen Tisch verschoben hat. Alles gerät in Bewegung, alles stürzt auf einen ein, fliegt herum und verdoppelt sich im Volumen, sobald es den angestammten Platz verlassen hat. Das ist wissenschaftlich ungeklärt, aber hinlänglich bekannt. Wenn ich aufstehe, fällt sicher irgendwas um. Ich stehe also nicht auf, ich bleibe einfach hier sitzen. Die Herzdame steht währenddessen mit Farbmusterfächern vor Wänden und murmelt von Altweiß und Taubenblau, ich höre schon seit Tagen nicht mehr zu. Ich passe nur noch auf meinen Schreibtisch auf, ich hänge sehr an ihm.

Andere starten entspannt und fit ins Neue Jahr, wir erstehen eher aus Ruinen auf. Und aus dem Staub der letzten Jahre steigt eine neu dekorierte Wohnung. Zumindest demnächst, wenn der Maler erst da war. So beginnt das Neue Jahr mit glänzenden oder doch wenigstens mit taubenblauen Aussichten. Man muss es als gutes Omen nehmen. Alles. Immer.

(Dieser Text erschien als Sonntagskolumne in den Lübecker Nachrichten und in der Ostsee-Zeitung)

 

Kurz und klein

The same procedure

In nun schon alter Tradition erscheint hier auch an diesem Silvestertag wieder das bemerkenswerte und mittlerweile als historisch zu bezeichnende Bilddokument, das an einen Silvester-Abend vor vielen Jahren in besonderer norddeutscher Ausgelassenheit erinnert. Deutlich erkennt man die sogenannte Hanseaten-Ekstase in meinem Blick. Denn man muss gerade die süddeutschen und rheinländischen Leser gelegentlich daran erinnern: wir hier oben, wir sind gar nicht so. Wir können auch anders.

Merlix: Silvester
Und weil die Herzdame in diesem Jahr im Blog nennenswert präsenter war als sonst und hier neuerdings auch mit Bildern auftaucht, ergänzen wir erstmalig das entsprechende historische Bild von ihr. Gleicher Abend, einen Meter weiter:

Die Herzdame: Silvester

Wir wünschen einen guten Rutsch und ein wundervolles Jahr 2015 – bewahren Sie Haltung! Bis nächstes Jahr.

Und nie vergessen: Ein Silvester ohne Partyhut ist ungültig.

Der kleine Störtebeker – noch einmal

Heute habe ich etwas zum ersten Mal im Leben gemacht, und zwar habe ich mir ein Theaterstück noch einmal angesehen. Auf die Idee bin ich vorher noch nie gekommen, komisch eigentlich.

Ich war also mit der Familie noch einmal im kleinen Störtebeker, ich habe hier bereits einmal und ziemlich begeistert über das Stück geschrieben, den Autor des Stückes hatten wir hier auch bei “Was machen die da”. Und tatsächlich würde ich den Text auch nach dem zweiten Besuch noch einmal so schreiben, das kann alles so bleiben. Die Zustimmung, die Begeisterung, die Empfehlung – erst recht die Empfehlung. Denn das Stück geht in die Verlängerung und läuft nächstes Jahr noch einmal vom 3.4. bis zum 24.5.

Wenn Sie es also bisher verpasst haben oder gerade versehentlich kein Kind (ab etwa 5 Jahren) parat hatten – da gibt es noch Gelegenheiten! Einmal richtig Spaß im Theater haben – aber das habe ich ja alles schon im ersten Text geschrieben. Sie können jetzt einfach Karten bestellen, es ist vermutlich deutlich geworden, dass das Sück super ist.

Die Seite des Theaters ist hier.