Kategorie: Woanders

Woanders – Mit allen Büchern, Kafka und anderem

Bei Rike gibt es Bücher für Erstleser – und tatsächlich kennen wir bisher keines aus dieser Auswahl, davon kann Sohn II also noch profitieren.

Alle Bücher der Welt auf einem Chip.

Eine Buchhändlerin auf Sylt.

Warum sich literarisch interessierte Menschen auch einmal irgendwo in ein Treppenhaus setzen und lauschen. (Mit Teil 2)

Den Text über den Duisburger Bücherbus von Hatice Akyüun haben schon alle verlinkt, der ist aber auch wirklich gut.

Jonas Schaible zur Frage, die uns vermutlich alle umtreibt, nämlich ob die Welt nun aus den Fugen ist oder nicht. In diesem Zusammenhang auch der Hinweis: Angst essen Gehirn auf.

Woanders – Mit dem Bjerg, la Bogdan und anderem

Eine Grenzerfahrung, das Thema ist ja nicht unwichtig zur Zeit.

Hier geht es um Smartphonenutzung und um Familienzeiten, man kann das nämlich auch ganz ohne Hysterie betrachten und sein Verhalten ab und zu hinterfragen, das ist eh gesund.

Ein kurzer Film, in dem man sieht, wie beliebt und belebt die Hamburger Grindelhochhäuser einmal waren. Etwas bedrückend, wenn man weiß, wie es heute da aussieht. Nicht gerade so verelendet wie andere bekannte Hochhaussiedlungen, aber doch ziemlich tot.

Noch einmal Hamburg, etwas Aufklärung über die Zitronenjette.

Ein schöner Artikel über den Prenzlauer Bjerg, ja, mit einem J im Berg, das gehört in der Tat so, wie alle LeserInnen wissen, die das “Auerhaus” von Bov Bjerg bereits verschlungen haben. Wie man hört, arbeitet der Herr ja jetzt an seinem großen Bildungsroman, dem Zauberbjerg (pardon, der musste sein).

Und die taz über Isabel Bogdan oder über “meine Isa”, wie Sohn II nicht ohne Stolz sagen würde bzw. tatsächlich gerade sagte, als er das Bild sah.

Noch etwas Musik zum Sonntag, auch wenn ich so gar keinen christlichen Hintergrund habe, egal: Hallelujah:

Und sowieso: seid nett zu Euren Lieben. Und tanzt mit ihnen, noch besser.

Woanders – Der Lokalteil

In unserem kleinen Bahnhofsviertel gibt es eine schon traditionelle Jugend- und Kinderfreizeit, bei der es auch und ausdrücklich um Integration und Gemeinsamkeit geht (es geht ferner auch immer um sehr spezielle Erfahrungen mit typisch norddeutschem Wetter, also mit Starkregen, Orkan und anderen Späßen, aber das nur am Rande). Diese Ferienwoche auf Sylt ist für das in diesem Stadtteil besonders ausgeprägte Zusammengehörigkeitsgefühl des Nachwuchses recht wichtig, im Moment gibt es da allerdings ein kleines Finanzierungsproblem. Weswegen man hier etwas Geld für einen guten Zweck einwerfen kann, das haben wir auch gerade gemacht.

Und noch ein Terminhinweis auf ein für uns äußerst komfortabel eingerichtetes Event, es findet nämlich vor unserer Haustür statt. Ein Kirchhofmarkt mit Lebensmitteln von Erzeugern aus der Region, mit Musik, gutem Bier und mit der leibhaftigen Milchkuh Mausi, hier noch etwas mehr dazu.

Plakat Kirchhofmarkt

Woanders – Mit Handschrift, Obst, Gute-Laune-Spray und anderem

Ein Artikel über Menschen, die ihre Handschrift verkaufen und auch über die Handschrift überhaupt.

Integrative Obstarbeit. Und auch bei HONY geht es um Integration, und zwar um einen elementar wichtigen Aspekt, der einem sofort einleuchtet, wenn man kurz etwas nachdenkt.

Kiki schreibt über Veränderungen. Laut einem Kommentar dort “nahezu weise”.

Gute Laune in der Klasse.

Und hier ein kleines Stück Kulturgeschichte.

Ein Interview mit dem Chefredakteur von Geolino. Das hier übrigens noch nicht auf Interesse stieß, aber wir versuchen es mit solchen Zeitschriften ab und zu. Was Sohn I aber gerade gefunden und sehr gut gefunden hat. Das ist die Familienplaylist bei arte. “Eher so Lernzeug”, wie er sagt, aber mit gut gewählten Themen und erfreulich ernsthaft.

Booktuber, auch so eine Art, die ich bisher ignoriert habe.  Aber gucken kann man ja mal. VerStand habe ich gleich mal abonniert (hier).

Der Bruder von Rio Reiser hat ein Buch über ihn geschrieben.

Woanders – Mit Instagram, einem Blog-Award, kleinen Szenen und anderem

André Krüger über die Influencer bei Instagram.

Sohn II geht derweil übrigens auch steil auf Instagram, aber etwas anders:

Ein von @hildchen77 gepostetes Video am

Bei Scoyo können ElternbloggerInnen einen Preis gewinnen, es handelt sich dabei sogar um eine ordentliche Summe, da macht man doch gerne mit. Ich z.B. auch.

Die NZZ über die Akkordeonistin, der man auf Twitter natürlich folgen sollte, wenn man es nicht ohnehin längst tut.

Hier geht es um den feinen Verlag Schöffling & Co.

Und hier um Robert Gernhardt und die Frankfurter Satirikerdichte.

Das hier verlinke ich nur wegen der Stelle mit dem Hund und dem Kommando “Print! – sehr gelacht. Wobei ich diese ganze Rubrik bei Turi interessant finde.

Ein längerer Text über Andreas Steinhöfel, dessen Werk hier sicher auch bald vorgelesen wird.

Bündig zusammengefasst, warum auch ich gegen die direkte Demokratie bin.

Der Mann auf dem Boot. Kleine Szenen mag ich ja. Hier gibt es gleich noch eine kleine Szene, ein Besuch bei einem isländischen Bauern.

Woanders – Mit Hack, Suppe, Brexit und anderem

Grillen mit Hack” – es geht um Medien, logisch. Ich fand es sehr amüsant.

Wesentlich ernsthafter: Über Holocaustleugner in der Freundesliste.

Auch ernsthaft – ein kleiner Hinweis für Überwachungsphobiker, die ja nichts anderes als beinharte Realisten sind.

Im Deutschlandfunk geht es um James Krüss. Mit Grüßen an den Freundeskreis Helgoland!

Ein Artikel von Richard Gutjahr über den Brexit, besonders wichtig darin ist das Zitat von Douglas Adams, das man vielleicht zunächst wie einen Scherz liest, wie ein nettes Bonmot – und das doch eine so grundlegende Wahrheit ist, das es dringend zur Allgemeinbildung werden müsste. Denn es gilt ja für alles, für Technik, für Politik, für Kultur, für alles, alles. Es ist eine geschichtlich neue Situation, dass die Alten über längere Zeit unweigerlich die bestimmende Mehrheit der Gesellschaft  stellen werden, deswegen muss man von Anfang an darauf achten, wie sich diese Mehrheit auswirkt, welche Privilegien die Älteren für sich beanspruchen, welche Rechte sie für sich dauerhaft durchsetzen, wo ihre Sichtweise alles Neue und Andere im wahrsten Sinne des Wortes begrenzt etc. Und das kann man, q.e.d., auch schreiben, wenn man selbst schon etwas älter ist, man muss ja mit den Jahren nicht naturgegeben aufhören zu denken. Es geht eben nicht nur um kinderfreie Zonen in Hotels und in Restaurants, die ich allerdings auch schon für ein eindeutiges und übles Symptom halte, es geht um das ganz schnell bizarr werdende Durchsetzen eines genrellen Old-School-Lifestyles. Meine Generation etwa hat die Weisheit nicht so dermaßen mit Löffeln gefressen, dass unsere Weltsicht zwingend als Regelwerk erhalten bleiben müsste.  Wenn man Kinder hat und ihnen zuhört, erfährt man sehr schnell, was die jetzt lebenden Älteren verrissen haben, und wenig ist das nicht. Man muss ja nur versuchen, die aktuellen Nachrichten zu erklären und in die staunenden Gesichter sehen.  Wie es in der FAZ heißt: Es wird Zeit dafür, dass die Jungen sich wieder mit den Eltern anlegen. Denn wenn es so weitergeht, wird ihre Welt für sie enger, begrenzter und  eintöniger werden und weit weniger Chancen offerieren, als wir sie noch wahrnehmen konnten.”

Anke Gröner über den Brexit.

Die Kaltmamsell mit ein paar Tweets und Zitaten zum Brexit. Und dann war da noch dieser Tweet:

 

Ansonsten mal wieder diese Suppe gegessen. Immer noch gut.

Woanders – Mit Integration, Island, Lokaljournalismus und anderem

Mennory über Integration und Italiener und Müll und Deutschland. Sehr einleuchtend, das alles. Und sowieso lesenswertes Blog.

Und dann eine immer lesenswerte Kolumne, diese Sammlung nicht witziger Tweets beim Herrn Spiegel.

Im Landlebenblog wird eine Slideshow versucht – und zwar sehr erfolgreich, toll umgesetzt.

Pia Ziefle über Schrauben und Menschen und Lackluft.

Das aktuelle Scheitern zweier lokaljournalistischer Projekte in Hamburg kann einen auch zur der Frage bringen, wieso es eigentlich immer nur ums Geld geht.

Lena Gorelik über Island, wo man irgendwann auch mal hin muss, nicht wahr.

Auf Kwerfeldein ein Artikel über FotografInnen auf Snapchat. Im Text wird Pramudiya erwähnt, den finde ich auch interessant und ziemlich einmalig in der Art der Nutzung.

Außerdem war, ich was wirklich selten vorkommt, zum Essen verabredet, so abends, wie bei normalen Menschen. Da war ich in dieser Trattoria und möchte das kurz für den Freundeskreis Pizza erwähnen – sehr gute, sehr große Pizza, verblüffend günstig.

Und nun noch ein zusammenhangsloser Vogel.

Woanders – Mit Greene, Reemtsma und anderem

Die FAZ über den Dritten Mann – wobei Greene sowieso immer wieder empfohlen werden muss, bevor er ganz in Vergessenheit gerät. Obwohl ich mit dem Katholizismus nichts im Sinn habe, sind auch seine Romane, die sich ausdrücklich um den Gottesbegriff drehen, wirklich lesenswert, etwa “Das Ende einer Affäre”.

Das Interview mit Reemtsma zum Thema Gewalt ist zwar schon überall verlinkt worden, das ist aber auch richtig so und wichtig.

Auf die Gefahr hin, dass ich der letzte WordPress-Blogger mit gelegentlicher Werbung im Blog bin, der es noch nicht kannte – mit diesem Plug-In kann man No-Follow-Links ganz simpel einbauen.

Ein Artikel über die gruseligen Folgen des Social Scorings.

Und noch eine Instagram-Follow-Empfehlung: Tsitsicos aus Griechenland.

Ab und zu finde ich noch Kolibris – ich berichtete -, die ich noch nicht fotografiert habe. So wie dieses bodennahe Exemplar vor der Turnhalle, in der die Söhne neuerdings Taekwondo lernen, weil sie gerne Bretter durchhauen möchten, was ja ein verständlicher Wunsch ist. Ich unterstütze das, habe jetzt aber auch unsere Frühstücksbrettchen unter verschärfter Beobachtung.

Woanders – Mit Mecklenburg, Syrien, Griechenland und anderem

Ein wenig zum Ramadan in Mecklenburg. Im gleichen Blog geht es hier u.a. um einen Baumkronenpfad, und ich stimme der Kritik an der allgegenwärtigen Eventisierung und Disneyfizierung zu. Entsetzlich.

Hier geht es um wichtige, lebensrettende Hilfe:  “Bücher, nicht Boote”. Da kann man Menschen in Syrien bzw. aus Syrien heraus helfen und im Gegenzug (Stichtag 14. Juni) signierte Bücher bekommen, das klingt doch sinnvoll und super und machbar und ist auch noch mit Literatur, was will man mehr.

Rosa, hellblau etc. – ein Artikel in der Zeit über Jungen und Mädchen, Gehirnentwicklung und den Einfluss der Eltern.

Noch einmal aus der Zeit, “Du bist, was du denkst”, ein Artikel über die Kraft der Gedanken. Von den Inhalten dort ist einem sicher vieles schon irgendwo begegnet, interessant ist es dennoch, finde ich. Die im Text erwähnte App “Woop” ist allerdings äußerst simpel, um nicht zu sagen spärlich bis freud- und sinnlos gestaltet.

Ein Mensch geht, sein Netzwerk trauert. Weil Twitter eben nicht nur für Albernheiten und hektische Nachrichtenschnipsel da ist, sondern auch für Bekanntschaft, Freundschaft, Anteilnahme und Hilfe.

Und hier noch ein mir sinnvoll vorkommender Artikel über Snapchat. Dem dort schreibenden Herrn Knüwer kann man auch auf Snapchat folge, da sieht man dann einen souveränen Einsatz der Mittel, schönes Beispiel. Er macht dort Medienkritik und ganz unabhängig von der inhaltlichen Ebene: Das ist kurz, knackig und stimmig in dem Format und dem Umfeld. Username: tknuewer. Gerade wenn man zunächst an der unübersehbaren Albernheit des Tools scheitert, sind solche Hinweise vielleicht sinnvoll.

Überhaupt kann man auch mal einfach so andere Accounts in anderen Netzwerken empfehlen, ich glaube, das mache ich jetzt öfter. Auf Instagram z.B. Martin Gommel, den Fotografen, der zur Zeit zum Thema Flucht und Verfolgung in Griechenland arbeitet und u.a. Anarchisten in Athen besucht, wozu ich wiederum zufällig das passende Instagram-Bild mit entsprechendem Wandspruch habe:

Woanders – Mit Moby, Istrati, Snapchat und anderem

Vier Minuten auf NDR Kultur über die Autobiografie von Moby. Klingt so, dass das Buch auf meinem Wunschzettel gelandet ist. Und der Herr ist mit Melville verwandt, guck an. Wusste ich nicht.

Beim Deutschlandradio Kultur geht es um eine Neuausgabe von Panait Istrati. Der steht hier auch im Regal, große Empfehlung! Der Bericht lohnt sich aber auch schon wegen der Hinweise auf den höchst erstaunlichen Lebensweg Istratis, der ist nämlich so beschaffen, dass man es in einem Roman für übertrieben halten würde, für schlecht ausgedacht und völlig unplausibel.

John Irving schreibt seine Bücher mit der Hand. Guck an.

Der Standard über die neue Jandl-Gesamtausgabe. Die möchte man auch gerne auf dem Nachttisch haben und dann jeden Abend ein, zwei Jandl vor dem Einschlafen lesen, es würde bestimmt helfen. Gegen irgendwas.

Die hohe Kunst der Blasphemie – Michaelis Pantelouris ganz wunderbar über die “Architectural Digest”. Ein Genuss.

Frau Nessy hat was mit Tauben und Nachwuchs und dem Pott und Damaskus. Sehr schön.

Fremd im eigenen Land – über uns und die und die Widersprüche und dass wir darüber reden müssen. Genau.

Die Geschichte meines Heimatlandes Schleswig-Holstein ist gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts einigermaßen kompliziert und in manchen Aspekten entscheidend für die weitere Entwicklung der deutschsprachigen Gebiete. Im Geschichtsunterricht sind wir damals alle irgendwann weggedämmert, in der SHZ wird es aber gerade übersichtlich zusammengefasst, wer wann mit und gegen wen.

Falls jemand die Slo Mo Guys nicht kennt – ein immer wieder faszinierender Youtube-Kanal. Nicht nur für Kinder. Dieser Film hier ist besonders schön.

Diesen Artikel über Snapchat fand ich gut.

Und ansonsten sommert man so herum, liegt im Park und fühlt sich reich. Zumindest wenn man Sohn II ist und gerade am Kiosk war.

Brausebonbons