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Woanders – Mit einer Zeitschrift, Textauswertung, Angst und anderem

Michalis Pantelouris über die Zeitschrift Mare.

Als Mensch, der gerne mal Sachen in Excel zählt, kann ich Distant Reading ziemlich interessant finden.

Ein Artikel über Angststörungen. Man beachte den kleinen Satz mit der Angabe “100 Prozent”. Been there, done that, got the t-shirt.

Zahlen zu Elektroautos in Hamburg. Sehr kleine Zahlen. Man muss sich dazu vielleicht ergänzend vorstellen, wie intensiv z.B. Kinder wie unsere Söhne das Aussterben der Benziner herbeisehnen, weil sie eine Stadt ohne Lärm und Gestank für ziemlich erstrebenswert halten. Sicher sieht die Lage auf den Straßen schon ganz anders aus, wenn sie in das Führerscheinalter kommen. Na, man hofft so vor sich hin.

Aljoscha Brell über Lychen. Von Lychen habe ich noch nie etwas gehört, aber vielleicht sollte man da mal in diesen Gasthof. Oder in den See. Schon der Begriff Flößerstadt ist doch ausgesprochen anziehend.

Ein Text über die Swing-Jugend in Hamburg. Die Herzdame und ich gehören ja zu den Leuten, die an den Schauplätzen von damals wieder Swing tanzen. Die alten und sehr alten Leute, die da ab und zu stehenbleiben und gucken, die haben in ihrer Jugend mittlerweile vermutlich eher Rock’n Roll als Swing getanzt, aber es bleibt doch so eine Tanzerinnerungslinie in der Stadt, wenn man öffentlich und draußen tanzt. Wie mir gerade eine Dame am Rande eines Tanzabends in Planten & Blomen zuflüsterte, als sie sich die Paare ansah: “Das konnte ich auch alles. Mit so Überschlag, wissen Sie? Und ganz schnell. Ach, man kriegt gleich wieder Lust.”

Wo wir schon beim Tanzen sind: Alice und Ellen Kessler werden 80.

Rufus Wainwright singt Shakespeare. Beim ersten Hören fand ich es nicht überzeugend, aber nach zwei, drei Versuchen – was für ein schönes Stück.

Woanders – Der Wirtschaftsteil

Einige Meldungen zu Konsum und zu Nachhaltigkeit, die passen noch ganz gut zur letzten Woche, in der wir ein paar Produktionsbedingungen von landwirtschaftlichen Produkten thematisiert haben.

In der Zeit geht es um das, was deutsche Firmen durch Verpflichtung der Zulieferer tun können. Oder die Regierung. Oder alle zusammen. Optimistische Meldungen klingen allerdings anders.

Dennoch gibt es natürlich Produkte, hinter denen intensive Bemühungen um Fairness und Verantwortung auch im globalen Sinne stehen. In der brandeins sieht sich der Kulturwissenschaftler Wolfgang Ullrich einige Produkte genauer an, darunter auch das Fairphone, das hier schon mehrfach vorkam.

Wobei man übrigens viel leichter Artikel findet, die aus Konsumentensicht und auch für Konsumenten geschrieben werden, als Artikel, die sich an die Wirtschaft und ihr Führungspersonal richten. So wie hier etwa.

Wie viel Konsum ist normal?” Das wird bei den Krautreportern erörtert, und nahezu zwingend landet der Artikel dann bei der Konsumkritik an sich.

Da kann man gut einen kleinen Scherz einfügen, nämlich ein paar Produkte, die in dieser Präsentation recht klar nicht normal sind (wobei die Grenzen fließend sind). Man möchte das nicht im Einkaufswagen haben, oder? Weil einem sofort auffällt, wie irre das ist. Warum gibt es das überhaupt? Hat das nicht auch einen Bezug zu unserer Einstellung gegenüber Lebensmitteln, die vermutlich genau so gravierend im Wandel ist, wie unsere Einstellung zum Kochen? “Die sinnliche Welt der kulinarischen Genüsse gerät zu einer ähnlichen Nische wie die der Ölmalerei, des Klavierspiels oder der Poesie.” Und das fängt nicht in der Küche an, das beginnt im Laden.

Wenn man nicht nur die Produkte mit der Plastikverpackung eben, sondern mehr und mehr Konsum für eher irre hält, dann landet man wieder beim Minimalismus. Bei dem man aber auch nicht stehenbleiben muss, man kann ja weiterdenken, etwa zum Solarpunk, endlich einmal ein ganz neuer Begriff. In einem der weiterführenden Links am Ende des Artikels wird Solarpunk so definiert:  “A collaborative effort to imagine and design a world of prosperity, peace, sustainability and beauty, achievable with what we have from where we are.” Das klingt so positiv, das kann man ruhig mal ausdrücklich erwähnen.

In diesen Zusammenhang passt etwas weiter gefasst noch ein Text im Spiegel über den Zusammenhang des Heimwehs der digitalen Weltbürger mit ihren zahlreichen selbstgemachten Produkten.

Da sind wir  dann noch einmal bei sinnlichen Genüssen, eine gute Gelegenheit für einen Link, der sich mit dem Geruchssinn befasst, der kommt sonst eher selten vor. Man könnte das auch noch auf Solarpunk beziehen, machen wir doch mal etwas ganz anders und neu. Hier entlang zum Osmodrama, warum soll es nicht auch neue Kunstformen geben.

GLS Bank mit Sinn

Woanders – Mit einem Vater, einer Alten, Tweets und anderem

Ein Vaterschicksal.

Gar nicht mal so unpassend nach dem ersten Text: Ein Fels in der Brandung.

Die aktuelle Ausgabe der von mir sehr geschätzten unlustigen Tweetsammlung “Keiner davon ist witzig”.

Mek macht ja jetzt neuerdings, was Anke auch dauernd macht, das finde ich schön. Und das könnte man wohl auch mal machen, warum eigentlich nicht? Und warum nicht gleich? Wozu ich aber erst noch etwas schön finden muss. Moment.

(Endlich mal ein Cliffhanger. Kann aber dauern, mir fällt gerade nichts ein. Also nichts für heute jedenfalls, generell natürlich schon.)

Woanders – Mit Erzählungen, Antiquariaten, Hörspielen und anderem

Da sind noch ein paar Links aus den dezent hektischen Tagen vor dem Urlaub liegengeblieben, sie sind aber nicht schlecht geworden, denke ich.

Mit anderen Worten, wir sind wieder da. Bis das Blog hier wieder richtig Fahrt aufnimmt, kann es noch etwas dauern, aber das wird schon. Anders als bei der Deutschen Bahn gestern, die auf unserer Rückreise aus Südtirol in München per Durchsage verlauten ließ: “Verehrte Fahrgäste, wir wissen weder ob noch wann dieser Zug fahren wird. Eine angenehm fatalistische Aussage, die einen schlagartig von jeder Eile entbindet (und der Zug fuhr dann nicht, eh klar).

Egal, wir kamen dann irgendwann nachts an, es war dunkel, es war kalt, es war herbstlich, es war Hamburg. Aber in Hamburg gibt es mein WLAN, was interessiert mich das Wetter.

Die narrative Identität, damit beschäftige ich mich auch gerade schreibend (und als Blogger eh dauernd, klar).

Und was passiert mit all den Erzählungen? Man kann sie für einen Cent im Antiquariat online kaufen. Ein Bericht über eine Branche in der Krise, da werde ich ganz nostalgisch, die Branche kenne ich von innen, wenn es auch lange her ist.

André Duhme mit Bildern vom Strand. So isses eben.

Für den Freundeskreis Insel: Ein Bericht über die Dünen-Rangerin auf der Helgoländer Düne.

Pippi Langstrumpf und Adorno: Über Kinderhörspiele.

Ein Kaffee an der Bahn.

Woanders – Der Wirtschaftsteil

Sklaverei ist ein Thema, bei dem einige immer noch annehmen, es sei nur historisch zu betrachten – das ist leider abwegig. Wenn man etwas mehr verstehen möchte, kann man grundlegend etwa mit dem Global Slavery Index beginnen, die aktuelle Ausgabe (englisch) ist hier zu finden. Kein leichtes Thema, kein leichter Stoff, keine leichten Schicksale.

In der taz geht es um Kindergewerkschaften in Peru und Bolivien, noch ein sehr kompliziertes Thema. Und im Tagesspiegel wird beispielhaft die Herstellung von Orangensaft in Brasilien genauer betrachtet, mit einem eher pessimistischen Ausblick. Nicht viel besser sieht es beim Anbau von Bananen in Ecuador oder Costa Rica aus.

Zur weiteren Verdeutlichung noch ein Blick auf ein anderes landwirtschaftliches Produkt, etwa auf den Tabakanbau in Malawi in der SZ. Eher am Rande geht es da auch im die moralischen Fragen beim Rauchen, aber dazu gab es in der gleichen Zeitung noch einen Artikel. Schon die im Titel erwähnten Gratiszigaretten für Schulkinder können europäischen LeserInnen das Grauen lehren.

Eine andere in einigen Staaten in Afrika wirtschaftlich wichtige Pflanze ist die Kakaobohne, und um endlich etwas positiver zu werden, folgt ein Artikel der taz, in dem es um die Schokoladenproduktion in der Elfenbeinküste geht (wobei man allerdings auch dort über Kinderarbeit reden muss).

Bei den Krautreportern geht es um Palmöl aus Westafrika, um europäische Investoren und lokale Chancen, um den immer wieder spannenden Kampf David gegen Goliath.

Doch noch positiv weiter, in Äthiopien wird die Wüste grün. Na, zumindest teilweise. Und hier in der FR gibt es sogar noch mehr zur Aufforstung in Äthiopien.

Und da bei Afrika immer leicht die in den Meldungen benannten Defizite hängenbeiben, nicht die Chancen, hier noch eine Meldung zum Smartphoneboom in Mali. Das liest sich doch anders, als man es vielleicht gewohnt ist.

GLS Bank mit Sinn

 

Woanders – Der Wirtschaftsteil

Über Spaß könnte man auch einmal nachdenken. Über Spaß und Lust, denn die haben erheblich viel mit unserer Motivation zu tun, sowohl im Beruf als auch im Privatleben. In der Brandeins wird das kenntisreich durchexerziert. Das ist ein Artikel, der vielleicht entspannend wirkt, vielleicht auch anregend oder sogar einigermaßen irritierend, wenn man bis zur Schlussfolgerung kommt. Auf jeden Fall ist er aber die Leseminuten wert, auch wenn es ein paar mehr sind.

Davon abgesehen geht es in dieser Woche aber um etwas, das sicher vielen Spaß macht, nämlich um Reisen, um Tourismus. Im Sinne dieser Kolumne natürlich nicht unbedingt um die üblichen Aspekte des Themas. Sondern eher um so etwas wie, na, sagen wir Minimalwandern. Dazu allerdings keiner der gewohnten Texte, sondern ein wunderschöner Rant.

Etwas zur Geschichte der Pauschalreise beim Deutschlandradio Kultur, es begann also mit einer Zugfahrt, Schinkenbrot und Tee. Wie amüsant, dass die Fluggesellschaften heute die Verpflegung streichen, aber das nur am Rande. Zur Geschichte der Pauschalreise gehört die Geschichte des Radebrechens, und das spiegelt sich übrigens auch in der Geschichte der globalisierten Wirtschaft. In der brandeins findet man dazu ein paar erhellende Absätze zum Globish.

“Urlaub birgt – nach Weihnachten – die größte Wahrscheinlichkeit, dass man sich scheiden lässt.”  In der FR ein paar grundlegende Wahrheiten über die Ferienzeit.

Das sind natürlich eher die Standard-Erkenntnisse, es gibt aber auch spezielleres Wissen, und das kann sogar sehr gut zu unseren sonst üblichen Themen hier passen. Etwa zur Landwirtschaft, wenn es um den Gemüseanbau im Reiseland Island geht.

Das Thema Reise verträgt sich, sofern wir von Flugreisen reden, bekanntlich nicht mit dem Klimaschutz, dazu etwas in der FAZ. Denn wer reist, der macht auch ziemlich unweigerlich kaputt. Obwohl wir gar nicht in die Luft müssen, um gravierende Probleme zu vermelden. Auf dem Wasser geht das auch (englischer Text).

Und wenn man umweltbewusst nur mit dem Zelt durch die Landschaft trampt, ist man evtl. immer noch ein Thema für den Wirtschaftsteil. Denn vielleicht nutzt man dabei den Service dieser Start-ups und verändert wieder eine Branche ein Stück weit.

Wer reist, der fragt sich vermutlich, ob er richtig reist, wenn nicht in Bezug auf die Umwelt, dann doch in Bezug auf seine Erlebnisse. Man gibt immerhin enorm viel Geld für den Urlaub aus, da muss das alles durchdacht sein. In der Zeit noch ein wenig Nachhilfe, wie man etwa eine Stadt wie New York korrekt besucht, das ist allerdings ganz leicht auf andere Ziele übertragbar.

Zum Schluss noch ein paar wunderbare Reisen- und Regengeschichten. Wer weiß, ob man sie in diesem Sommer noch irgendwo braucht.

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Woanders – Mit Muße, Kafka, Gedenken und anderem

Hartmut Rosa über Muße und Entschleunigung. Die Stelle mit den sakrosankten Bereichen, die ist es, da geht es um das einzig Vernünftige. Glaube ich jedenfalls, aber wer hat schon Zeit darüber nachzudenken. Via Rolando, der den Link auch mit ein paar Jahren Verspätung gefunden hat. Man kommt ja zu nix.

Auf der Suche nach Kafka, der dritte Teil. Und eine Erinnerung an das Prager Tagblatt. Und ans Café Arco.

Die taz über die neue Gedenkstätte im Lohse-Park. Wir haben da neulich zu Gypsy-Swing getanzt, das ist auch eine Form des Gedenkens und vielleicht keine schlechte.

Ein Interview mit Axel Scheffler.

Dieses Buch hier (erscheint im Oktober) klingt interessant. Ich habe mich im Studium damals etwas mit den Risiken der Leserei beschäftigt, insbesondere mit der Gefahr bei der Romanleserei, das war ein spannendes Thema.

Fußball interessiert mich bekanntlich nicht, aber das hier ist gut.

Woanders – Der Wirtschaftsteil

Wir nehmen uns heute das Thema Ethik vor, denn wenn es um Werte und Sinn und Richtung geht, um weiter nach vorne zu kommen, dann braucht man einen Kompass. Und vielleicht auch ein System, wobei man darüber schon streiten könnte.

Bei der Ethik geht es laut Wikipedia um die Bewertung menschlichen Handelns, und zwar nicht in einem merkantilen, sondern in einem philosophischen Sinne, versteht sich. Nils Markwardt schreibt über den Gegensatz zwischen Gesinnungsethik und Verantwortungsethik und über die moderne Politik. Man kann das sehr leicht auf Unternehmen oder auf die alltagsphilosophischen Betrachtungen übertragen, nach denen man sich selbst auszurichten meint, es ist ein recht interessantes Gedankenspiel, welcher Fraktion man wann und wobei mehr zuneigt. Manche Firmen kommen da auf ziemlich verblüffende Aussagen zu ihrer Daseinsberechtigung.

Die Frage, was man richtig machen kann, was überhaupt Sinn haben kann, sie treibt Menschen wieder und wieder um und sie führt zu immer neuen Ergebnissen. “Effektiver Altruismus”, das hat man so vielleicht noch nicht gehört. Etwas um die Ecke gedacht, so kommt es einem vielleicht auf den ersten Blick vor. Aber auch nicht uninteressant. Wobei man vermutlich auch bei noch so stabiler Ethik ab und zu den Hinweis braucht, dass all die Bemühungen auch etwas nützen.Denn das sehen wir oft nicht, weil wir es nicht können, nicht wollen, nicht gewohnt sind, warum auch immer.

Und es mag auch nützen zu wissen, wogegen man eigentlich ist, das lässt manchmal wieder schärfer hervortreten, wofür man ist. “Wir müssten uns wieder ernsthaft der Frage stellen, was für ein Leben wir leben wollen.” Wer kirchlich ausgerichtet ist, findet zumindest als Katholik auch interessante Quellen zur Frage “wogegen bin ich”. Und wenn man meint, dass das, wogegen man ist, zumindest teilweise am Kapitalismus liegt – nach Meinung einiger scheint sich da eh etwas zu ändern, man kann dabei zwischen Dystopie und Utopie im Moment frei wählen. Eine Utopie ist selbstverständlich die nettere Wahl (englischer Text).

Zum Schluss noch einmal der Bogen weg vom System zu unserem eigenen Handeln, gerade zum beruflichen Handeln, das uns so sehr prägt. Zur Sinnhaftigkeit der eigenen Berufswahl findet man gar nicht so oft Texte, die etwas tiefschürfender herangehen, hier dann aber doch einmal. ”Wir müssen den Interessen anderer dienen, indem wir auf einem speziellen Gebiet gut werden.” Wie der olle Kempowski gesagt hätte: Da mal drüber nachdenken!
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Woanders – Mit allen Büchern, Kafka und anderem

Bei Rike gibt es Bücher für Erstleser – und tatsächlich kennen wir bisher keines aus dieser Auswahl, davon kann Sohn II also noch profitieren.

Alle Bücher der Welt auf einem Chip.

Eine Buchhändlerin auf Sylt.

Warum sich literarisch interessierte Menschen auch einmal irgendwo in ein Treppenhaus setzen und lauschen. (Mit Teil 2)

Den Text über den Duisburger Bücherbus von Hatice Akyüun haben schon alle verlinkt, der ist aber auch wirklich gut.

Jonas Schaible zur Frage, die uns vermutlich alle umtreibt, nämlich ob die Welt nun aus den Fugen ist oder nicht. In diesem Zusammenhang auch der Hinweis: Angst essen Gehirn auf.

Woanders – Der Wirtschaftsteil

Nach der Ernährung in der letzten Woche nun die Produktion der Lebensmittel. Die Landwirtschaft in Deutschland wird in der Welt als Branche zwischen Nostalgie und Globalisierung dargestellt, ein etwas längerer Überblick. Man könnte vielleicht ergänzen, dass sich enorm viele Berufe genau in dieser Spannungssituation befinden, keineswegs nur Landwirte. Da kann jede Tischlerei mitreden, jede Druckerei, jede Taxiunternehmen etc. Und der im Text erwähnte geizige Verbraucher – er taucht je nach Medium mal auf, mal wird er vehement bestritten. Es scheint kompliziert zu sein.

Bei der Milch redet man auch über ein wirtschaftlich absonderliches Phänomen, bei dem einige Grundregeln auf den Kopf gestellt werden, nämlich um bezahlte Nichtproduktion – dazu Jakob Augstein auf SPON. Und gleich noch ein Kommentar, diesmal im Tagesspiegel: “Weiter so kann nicht die Antwort sein.”

Man kann bei dem Thema zwischendurch einen Blick nach Afrika werfen, dort gibt es ebenfalls Milchmärkte, und die haben mit europäischen Kühen durchaus etwas zu tun. Im Freitag sieht man sich das genauer an.

Ein positiver Ausblick bei der Deutschen Welle, da wird die Solidarische Landwirtschaft erläutert: “Es ist wieder Zeit, solidarisch zu denken.” Mehr dazu im Schweizer Bilanz-Magazin. Und wenn man schon dabei ist, kann man bei der Landwirtschaft auch einmal über Größe nachdenken, das passt schon. Oder über die Umstellung auf Bio, eh klar.

Und selbstverständlich kommen wir bei dem Thema ohne einen Link zu einem Text über das Schicksal der Tiere nicht aus. Die Überschrift ist so deutlich, wie sie nur sein kann (englischer Text): “Industrial farming is one of the worst crimes in history.” Wie bekommt man von da aus wieder die Kurve zu einem positiv besetzten Thema wie etwa, nun ja, Sex? Das kann man bei Sibylle Berg nachlesen.

Zum Schluss aber ein richtig unterhaltsamer Link, in dem es um Eier geht, ganz abseits der agrarindustriellen Massenproduktion. Es geht nur um ein paar Eier, die sind sogar umsonst. Fynn Kliemann baut eine Eierverschenkmaschine, das ist ein Film über das Verschenken, über Eier, über das Heimwerken. Vorsicht, da das Heimwerken gerne eine bestimme Dynamik entfaltet, enthält der Film etliche nicht jugendfreie Ausdrücke, und Hedge-Fond ist da noch einer der harmlosen.

GLS Bank mit Sinn