Suchergebnisse für: woanders

Woanders – Der Wirtschaftsteil

Wir nehmen uns heute das Thema Ethik vor, denn wenn es um Werte und Sinn und Richtung geht, um weiter nach vorne zu kommen, dann braucht man einen Kompass. Und vielleicht auch ein System, wobei man darüber schon streiten könnte.

Bei der Ethik geht es laut Wikipedia um die Bewertung menschlichen Handelns, und zwar nicht in einem merkantilen, sondern in einem philosophischen Sinne, versteht sich. Nils Markwardt schreibt über den Gegensatz zwischen Gesinnungsethik und Verantwortungsethik und über die moderne Politik. Man kann das sehr leicht auf Unternehmen oder auf die alltagsphilosophischen Betrachtungen übertragen, nach denen man sich selbst auszurichten meint, es ist ein recht interessantes Gedankenspiel, welcher Fraktion man wann und wobei mehr zuneigt. Manche Firmen kommen da auf ziemlich verblüffende Aussagen zu ihrer Daseinsberechtigung.

Die Frage, was man richtig machen kann, was überhaupt Sinn haben kann, sie treibt Menschen wieder und wieder um und sie führt zu immer neuen Ergebnissen. “Effektiver Altruismus”, das hat man so vielleicht noch nicht gehört. Etwas um die Ecke gedacht, so kommt es einem vielleicht auf den ersten Blick vor. Aber auch nicht uninteressant. Wobei man vermutlich auch bei noch so stabiler Ethik ab und zu den Hinweis braucht, dass all die Bemühungen auch etwas nützen.Denn das sehen wir oft nicht, weil wir es nicht können, nicht wollen, nicht gewohnt sind, warum auch immer.

Und es mag auch nützen zu wissen, wogegen man eigentlich ist, das lässt manchmal wieder schärfer hervortreten, wofür man ist. “Wir müssten uns wieder ernsthaft der Frage stellen, was für ein Leben wir leben wollen.” Wer kirchlich ausgerichtet ist, findet zumindest als Katholik auch interessante Quellen zur Frage “wogegen bin ich”. Und wenn man meint, dass das, wogegen man ist, zumindest teilweise am Kapitalismus liegt – nach Meinung einiger scheint sich da eh etwas zu ändern, man kann dabei zwischen Dystopie und Utopie im Moment frei wählen. Eine Utopie ist selbstverständlich die nettere Wahl (englischer Text).

Zum Schluss noch einmal der Bogen weg vom System zu unserem eigenen Handeln, gerade zum beruflichen Handeln, das uns so sehr prägt. Zur Sinnhaftigkeit der eigenen Berufswahl findet man gar nicht so oft Texte, die etwas tiefschürfender herangehen, hier dann aber doch einmal. ”Wir müssen den Interessen anderer dienen, indem wir auf einem speziellen Gebiet gut werden.” Wie der olle Kempowski gesagt hätte: Da mal drüber nachdenken!
GLS Bank mit Sinn

Woanders – Mit allen Büchern, Kafka und anderem

Bei Rike gibt es Bücher für Erstleser – und tatsächlich kennen wir bisher keines aus dieser Auswahl, davon kann Sohn II also noch profitieren.

Alle Bücher der Welt auf einem Chip.

Eine Buchhändlerin auf Sylt.

Warum sich literarisch interessierte Menschen auch einmal irgendwo in ein Treppenhaus setzen und lauschen. (Mit Teil 2)

Den Text über den Duisburger Bücherbus von Hatice Akyüun haben schon alle verlinkt, der ist aber auch wirklich gut.

Jonas Schaible zur Frage, die uns vermutlich alle umtreibt, nämlich ob die Welt nun aus den Fugen ist oder nicht. In diesem Zusammenhang auch der Hinweis: Angst essen Gehirn auf.

Woanders – Der Wirtschaftsteil

Nach der Ernährung in der letzten Woche nun die Produktion der Lebensmittel. Die Landwirtschaft in Deutschland wird in der Welt als Branche zwischen Nostalgie und Globalisierung dargestellt, ein etwas längerer Überblick. Man könnte vielleicht ergänzen, dass sich enorm viele Berufe genau in dieser Spannungssituation befinden, keineswegs nur Landwirte. Da kann jede Tischlerei mitreden, jede Druckerei, jede Taxiunternehmen etc. Und der im Text erwähnte geizige Verbraucher – er taucht je nach Medium mal auf, mal wird er vehement bestritten. Es scheint kompliziert zu sein.

Bei der Milch redet man auch über ein wirtschaftlich absonderliches Phänomen, bei dem einige Grundregeln auf den Kopf gestellt werden, nämlich um bezahlte Nichtproduktion – dazu Jakob Augstein auf SPON. Und gleich noch ein Kommentar, diesmal im Tagesspiegel: “Weiter so kann nicht die Antwort sein.”

Man kann bei dem Thema zwischendurch einen Blick nach Afrika werfen, dort gibt es ebenfalls Milchmärkte, und die haben mit europäischen Kühen durchaus etwas zu tun. Im Freitag sieht man sich das genauer an.

Ein positiver Ausblick bei der Deutschen Welle, da wird die Solidarische Landwirtschaft erläutert: “Es ist wieder Zeit, solidarisch zu denken.” Mehr dazu im Schweizer Bilanz-Magazin. Und wenn man schon dabei ist, kann man bei der Landwirtschaft auch einmal über Größe nachdenken, das passt schon. Oder über die Umstellung auf Bio, eh klar.

Und selbstverständlich kommen wir bei dem Thema ohne einen Link zu einem Text über das Schicksal der Tiere nicht aus. Die Überschrift ist so deutlich, wie sie nur sein kann (englischer Text): “Industrial farming is one of the worst crimes in history.” Wie bekommt man von da aus wieder die Kurve zu einem positiv besetzten Thema wie etwa, nun ja, Sex? Das kann man bei Sibylle Berg nachlesen.

Zum Schluss aber ein richtig unterhaltsamer Link, in dem es um Eier geht, ganz abseits der agrarindustriellen Massenproduktion. Es geht nur um ein paar Eier, die sind sogar umsonst. Fynn Kliemann baut eine Eierverschenkmaschine, das ist ein Film über das Verschenken, über Eier, über das Heimwerken. Vorsicht, da das Heimwerken gerne eine bestimme Dynamik entfaltet, enthält der Film etliche nicht jugendfreie Ausdrücke, und Hedge-Fond ist da noch einer der harmlosen.

GLS Bank mit Sinn

Woanders – Mit dem Bjerg, la Bogdan und anderem

Eine Grenzerfahrung, das Thema ist ja nicht unwichtig zur Zeit.

Hier geht es um Smartphonenutzung und um Familienzeiten, man kann das nämlich auch ganz ohne Hysterie betrachten und sein Verhalten ab und zu hinterfragen, das ist eh gesund.

Ein kurzer Film, in dem man sieht, wie beliebt und belebt die Hamburger Grindelhochhäuser einmal waren. Etwas bedrückend, wenn man weiß, wie es heute da aussieht. Nicht gerade so verelendet wie andere bekannte Hochhaussiedlungen, aber doch ziemlich tot.

Noch einmal Hamburg, etwas Aufklärung über die Zitronenjette.

Ein schöner Artikel über den Prenzlauer Bjerg, ja, mit einem J im Berg, das gehört in der Tat so, wie alle LeserInnen wissen, die das “Auerhaus” von Bov Bjerg bereits verschlungen haben. Wie man hört, arbeitet der Herr ja jetzt an seinem großen Bildungsroman, dem Zauberbjerg (pardon, der musste sein).

Und die taz über Isabel Bogdan oder über “meine Isa”, wie Sohn II nicht ohne Stolz sagen würde bzw. tatsächlich gerade sagte, als er das Bild sah.

Noch etwas Musik zum Sonntag, auch wenn ich so gar keinen christlichen Hintergrund habe, egal: Hallelujah:

Und sowieso: seid nett zu Euren Lieben. Und tanzt mit ihnen, noch besser.

Woanders – Der Wirtschaftsteil

Das Thema Ernährung wird uns zwei Ausgaben lang beschäftigen, wobei wir aber die logische Reihenfolge umdrehen. Hier geht es erst einmal hauptsächlich um den Verzehr, in der nächsten Woche dann erst um die Herstellung von Lebensmitteln. In der FAZ gibt es da einen Artikel über quasi alles, was unsere Ernährungsgewohnheiten betrifft, besonders interessant vielleicht die fünf Schichten der Ernährungsheimat, die im Text am Beispiel von Nürnberg dargestellt werden. Das kann man ja einmal auf seine Heimatgegend übertragen und kurz nachdenken, was da warum auf den Teller kommt, wie das Regionale zum Europäischen wird.

Der vermeintlich typisch deutsche Billigkonsum kam da gerade auch vor, dazu noch etwas mehr speziell zum Preis des Fleisches bei den Krautreportern.

In der Welt geht es darum, was man nicht isst, und da sind wir also beim Stichwort Orthorexie und auch bei Health-Religionen, also bei den etwas anstrengenderen Haltungen zum Thema Essen. Noch mehr zur Orthorexie in der Zeit und auch bei Spektrum, das Thema ist gerade in.  

Zur richtigen Ernährung gehört natürlich auch die Versorgung mit Vitaminen, über die Abgründe der Vitamin-Industrie in China gibt es einen sehr langen Artikel in der Zeit, vermutlich ist es ein Thema, über das kaum jemand etwas weiß.

Und gleich noch einmal China – “Schwarzenegger und die chinesischen Vegetarier” klingt wie ein Kapitel aus einem absurden Roman mit groteskem Humor, tatsächlich aber haben wir hier noch einen Artikel aus der Zeit, in dem das ganz sinnvoll miteinander verbunden wird.

Nach diesen Artikeln bietet sich zur Entspannung zwischendurch eine Tasse Tee an, vielleicht Elfentraum oder “Fester Halt?” Doch, die Namen sind ernstgemeint. Der Begriff Emotionalisierungswelle im Text ist übrigens sehr schön, nach solchen Wellen kann man auch selber suchen, etwas Nachhilfe dazu noch in der NZZ. Und wenn man schon so einen Tee trinkt, dann kann man dazu auch eine schicke Tasse nehmen und erst einmal den Tisch freiräumen. Denn das macht durchaus etwas aus.

Wenn das, was da warum auch immer auf dem Teller liegt, besonders gut aussieht, dann sind wir wieder bei Foodporn. Das  kam in dieser Kolumne natürlich schon vor, es gibt aber ein sinnvolles Update dazu, mit inhaltlichen Überlegungen, die so bisher noch nicht dabei waren. Und zwar hier im Tagesanzeiger. Und wo wir schon bei Updates zu bekannten Themen sind – hier noch ein sehr, sehr böses zur Paleo-Diät.

Die Orthorexie war in dieser Ausgabe womöglich etwas raumgreifend, da müssen wir uns kurz vor dem Ende besser noch einmal besinnen – was ist denn nun wirklich gut?

Und ganz zum Schluss zur Abwechslung einmal ein Link für den Freundeskreis Bier, warum auch nicht. Es ist Sommer, das passt schon.

GLS Bank mit Sinn

Woanders – Der Lokalteil

In unserem kleinen Bahnhofsviertel gibt es eine schon traditionelle Jugend- und Kinderfreizeit, bei der es auch und ausdrücklich um Integration und Gemeinsamkeit geht (es geht ferner auch immer um sehr spezielle Erfahrungen mit typisch norddeutschem Wetter, also mit Starkregen, Orkan und anderen Späßen, aber das nur am Rande). Diese Ferienwoche auf Sylt ist für das in diesem Stadtteil besonders ausgeprägte Zusammengehörigkeitsgefühl des Nachwuchses recht wichtig, im Moment gibt es da allerdings ein kleines Finanzierungsproblem. Weswegen man hier etwas Geld für einen guten Zweck einwerfen kann, das haben wir auch gerade gemacht.

Und noch ein Terminhinweis auf ein für uns äußerst komfortabel eingerichtetes Event, es findet nämlich vor unserer Haustür statt. Ein Kirchhofmarkt mit Lebensmitteln von Erzeugern aus der Region, mit Musik, gutem Bier und mit der leibhaftigen Milchkuh Mausi, hier noch etwas mehr dazu.

Plakat Kirchhofmarkt

Woanders – Mit Handschrift, Obst, Gute-Laune-Spray und anderem

Ein Artikel über Menschen, die ihre Handschrift verkaufen und auch über die Handschrift überhaupt.

Integrative Obstarbeit. Und auch bei HONY geht es um Integration, und zwar um einen elementar wichtigen Aspekt, der einem sofort einleuchtet, wenn man kurz etwas nachdenkt.

Kiki schreibt über Veränderungen. Laut einem Kommentar dort “nahezu weise”.

Gute Laune in der Klasse.

Und hier ein kleines Stück Kulturgeschichte.

Ein Interview mit dem Chefredakteur von Geolino. Das hier übrigens noch nicht auf Interesse stieß, aber wir versuchen es mit solchen Zeitschriften ab und zu. Was Sohn I aber gerade gefunden und sehr gut gefunden hat. Das ist die Familienplaylist bei arte. “Eher so Lernzeug”, wie er sagt, aber mit gut gewählten Themen und erfreulich ernsthaft.

Booktuber, auch so eine Art, die ich bisher ignoriert habe.  Aber gucken kann man ja mal. VerStand habe ich gleich mal abonniert (hier).

Der Bruder von Rio Reiser hat ein Buch über ihn geschrieben.

Woanders – Der Wirtschaftsteil

In Berlin gab es gerade den Wirtschaftstag Familie, dort wurden diverse Unternehmen verschiedener Größenordnungen und aus sehr unterschiedlichen Branchen für ihre Verdienste um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ausgezeichnet. Vorgestellt wurde bei dieser Veranstaltung auch das Konzept der Familienarbeitszeit, hier eine leider etwas sperrige Erklärung, man findet noch nicht allzu viel dazu, es wird berufstätige Eltern vermutlich dennoch interessieren.

Als Gäste waren bei der Veranstaltung auch mehrere ElternbloggerInnen geladen, eine gute Gelegenheit, das Thema Vereinbarkeit aus deren Sicht anzugehen und mal wieder einen Wirtschaftsteil fast ausschließlich mit Blogartikeln zu gestalten. Vielen Dank an alle, die via Twitter Links dazu beigetragen haben! Man kommt nicht zu einem einheitlichen Bild, wenn man diese Texte liest, dazu sind die Situationen und die Familien zu verschieden. Man kann aber kaum überlesen, dass vernünftige Betreuungsangebote eine nicht mehr zu diskutierende Selbstverständlichkeit sein sollten – und man sollte als Mann auch nicht übersehen, dass ein Zorn die Texte vieler Autorinnen prägt, an dem die Rollenverteilung im privaten und beruflichen Bereich nicht unschuldig ist.

Beginnen wir gleich mit einem älteren Wutausbruch von Frau Brüllen, der direkt zur Frage führt, ob die Sache an sich so schwierig ist oder ob gewisse Herren schlichtweg nicht mitspielen. Gewisse Herren, die doch dringend mit sich verhandeln lassen sollten.

Ein Thema, das man selbstverständlich bei dem Thema nicht auslassen und das man aus unterschiedlichen Richtungen durchdenken kann. Denn natürlich kommt man dabei immer wieder auf Grundsatzfragen, man knallt förmlich dagegen, immer wieder muss man sich fragen, was Familie ist, was Arbeit ist, was man als ArbeitnehmerIn, als Vater, als Mutter, als Kind ist und in welcher Beziehung zueinander das alles stehen soll. Man definiert immer wieder Aspekte neu und kommt nicht zwingend auf die Antwort, auf die die Nachbarn kommen.  Und wenn man anfängt, sich dabei zu rechtfertigen, lohnt auch ein etwas längerer Text zum Thema, in dem man das genau hinterfragt. Väter können ja auch einmal 15 Minuten mit so einer Rechtfertigung verbringen, 15 Minuten sind bei Vätern gerade eine sehr angesagte Zeiteinheit.

Ich habe von dem moment an, als ich anfing mich mit meiner weiblichen identität auseinanderzusetzen, erst wirklich die diskrepanz in unserer rollenverteilung gespürt.” Es ist eben auch ein Thema, das uns auf uns selbst zurückwirft, wie auch immer der Staat oder die Arbeitgeber Regelungen und Möglichkeiten vorgeben. Man kann dabei auch auf klar formulierte Wünsche kommen, wie hier am Ende des Textes.

Hab‘ nur ich das Gefühl, dass suggeriert wird, gelungene Vereinbarkeit findet nur dann statt, wenn mindestens zwei Karriere machen und das Familienleben entspannt läuft?” Noch einmal – über diese Fragen muss nachgedacht und geredet werden, und es ist ein schönes Verdienst der Blogszene, dass diesen Fragen so viel Raum gegeben werden kann, abseits der Berichterstattung über Statistiken und harte Fakten in den anderen Medien, die über die Wahrheit in Familien eh nichts aussagen.

Aber es gibt schon auch Zahlen, die ziemlich beeindruckend sind, wie in diesem Zitat, das man ruhig zweimal lesen kann, so interessant und wichtig ist es: 60 Prozent aller Eltern mit Kindern unter drei Jahren wünschen sich, dass beide Teilzeit arbeiten und sich die Care-Arbeit 50/50 aufteilen. Auf Dauer ziehen gerade mal zwei Prozent aller Familien dieses Modell durch.”  Das ist nicht irgendein Zahlenbeispiel, das ist ein erheblicher Teil des Problems in nuce.

Gefunden wurde das Zitat in einem Text, der nicht umsonst die “Teilzeit-Falle” im Titel trägt. Aber es ist eben nicht undenkbar, dass beide Teilzeit arbeiten, es ist nur ein gesellschaftlch bisher ungewohntes Konstrukt: “Vielleicht müssen wir aber auch mal an ein Modell denken, in dem wir beide 75% arbeiten.Doch, darauf kann man kommen. Und dann müsste man es noch schaffen, Teilzeit vom Karrierekiller-Stigma zu befreien. Wobei man beim Thema Teilzeit natürlich auch über Geld sprechen muss, das bleibt nicht aus.

Es wird übrigens gar nicht langweilig, Situationsberichte aus Familien durchzulesen, wenn man selbst von dem Thema betroffen ist. Es ist ungemein spannend, wie es andere machen und mehr oder weniger schaffen, hier noch ein Beispiel von zwei Selbständigen.

In diesem Blog findet man auch noch mehr Links und eine ebenso lesenswerte Tweetsammlung zum Thema.

GLS Bank mit Sinn

Woanders – Mit Instagram, einem Blog-Award, kleinen Szenen und anderem

André Krüger über die Influencer bei Instagram.

Sohn II geht derweil übrigens auch steil auf Instagram, aber etwas anders:

Ein von @hildchen77 gepostetes Video am

Bei Scoyo können ElternbloggerInnen einen Preis gewinnen, es handelt sich dabei sogar um eine ordentliche Summe, da macht man doch gerne mit. Ich z.B. auch.

Die NZZ über die Akkordeonistin, der man auf Twitter natürlich folgen sollte, wenn man es nicht ohnehin längst tut.

Hier geht es um den feinen Verlag Schöffling & Co.

Und hier um Robert Gernhardt und die Frankfurter Satirikerdichte.

Das hier verlinke ich nur wegen der Stelle mit dem Hund und dem Kommando “Print! – sehr gelacht. Wobei ich diese ganze Rubrik bei Turi interessant finde.

Ein längerer Text über Andreas Steinhöfel, dessen Werk hier sicher auch bald vorgelesen wird.

Bündig zusammengefasst, warum auch ich gegen die direkte Demokratie bin.

Der Mann auf dem Boot. Kleine Szenen mag ich ja. Hier gibt es gleich noch eine kleine Szene, ein Besuch bei einem isländischen Bauern.

Woanders – Der Wirtschaftsteil

Urban Gardening hat zweifellos das Potential, ein eher lauschiges Thema zu sein, es gibt aber auch andere Seiten. Denn in öffentlichen Gärten treffen Menschen aufeinander, was an sich schon  ein Problem sein kann, und es treffen auch jene Menschen auf Pflanzen, die Grünzeug eher idiotisch finden. Zumindest erst einmal. Dazu eine lange Reportage in der SZ über den “Garten der Harten” in Berlin. Und weil es vielleicht etwas nervtötend ist, immer nur nach Berlin zu sehen, hier noch ein Film über Andernach, die erste essbare Stadt Deutschlands. Schon etwas älter, das ist bei dem Thema allerdings völlig unerheblich.

Ein wenig mehr zur Utopie des Grüns im urbanen Raum gibt es bei der FR, das reicht im Text sogar bis zur sicherlich gewagten Formulierung von der “Generation Garten”. Utopisch mutet auch der Gemüseanbau in U-Bahntunneln an, das Thema hatten wir vor längerer Zeit schon einmal. Hier ein Update dazu, eine gute Gelegenheit, London ganz ohne Brexit zu erwähnen.

Wenn man das utopische Denken noch etwas weiter treibt, kommt man auf neue Formen der urbanen Siedlung, dazu hier ein Beispiel aus Holland (englischer Text).

Für den Smalltalk zu grünen Stadtthemen nehmen wir den Begriff Guerilla Grafting mit, da geht es auch um Essbares an erstaunlichen Stellen (englischer Text). Wichtig im Zusammenhang mit öffentlichem Grün ist auch die Bezeichnung “Urban Commons”, dazu ein Interview mit einem Stadtforscher.

Man sollte aber nicht vergessen, dass es nicht nur darum geht, Grün in die Stadt zu bringen, man muss auch Menschen in das Grün bekommen. Dazu am Rande noch ein kleiner Hinweis auf einen Designspaß aus Polen, man beachte das Multifunktionskonstrukt im Park.

Dann verlinken wir noch ganz passend zum Thema Designspaß ein wenig Amüsement für den Freundeskreis Fahrrad – da werden Räder gebaut, wie sie aus der Erinnerung gezeichnet wurden. Der Spaß wird noch besser, wenn man jetzt sofort zum nächsten Zettel greift und ein Fahrrad zeichnet.

GLS Bank mit Sinn