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Woanders – Der Wirtschaftsteil

Über Preise zu reden ist immer interessant, und man kommt da da immer schnell auf die Mietpreise – weil sie so lebensbestimmend sein können. Der Spiegel hatte da vor einiger Zeit eine interessante Grafik zum Verhältnis Mindestlohn und Miete in einigen Städten. Man beachte das Ergebnis für München. Und in der Zeit sehen wir  eine weitere Überschrift zum Thema: “Sie müssen leider draußen bleiben.” Die Überschrift würde auch unter die Grafiken passen.

Preise sind auch bei Biolebensmitteln oft ein Aufreger. Hier hat man wieder einmal nachgerechnet, was es mehr kostet, sich bio zu ernähren.

Und bei manchen Preisgefügen ist es auch interessant, sich die Hintergründe klar zu machen, etwa beim Nahverkehr. Warum ist der hier bloß so elend teuer? Und, wenn wir schon bei Nahverkehr sind, da gibt es eine weitere naheliegende Frage zur Zeit: Haben die Behörden in Schleswig-Holstein womöglich ein Rad ab?

In den Zusammenhang der Preisgefüge passt auch noch der Smalltalk-Begriff der Woche, da geht es um die “Nullmargen-Ökonomie”. Das wird hier am Beispiel der Energieversorgung erörtert, das liest man vor dem nächsten teuren Winter vielleicht ganz gerne. Und für die Freunde der Physik in der Leserschaft hier noch eine weitere Meldung zum Thema Energie, da geht es um Energiespeicherung mittels riesiger Felsbrocken. Doch, das geht. Sollten Physikstreber mitlesen: hier noch die Formeln. Sehen eigentlich ganz einfach aus.

Für Amüsement könnte der folgende Artikel sorgen, nicht so sehr wegen der Kernaussage, aber doch wegen des Verwirrungsfaktors: E-Autos sind böse. Herrje, wie ist es wieder kompliziert! Passender Exkurs an dieser Stelle: Kurzes Nachdenken über Taxis und Uber und die Personenbeförderung mit Autos überhaupt.

Aber es wird wohl nicht so einfach, den Babyboomern in Deutschland ihre Zweitwagen endgültig auszureden, das klingt auch in diesem Artikel an. Von diesem Thema darf man noch mehr erwarten, das kommt ganz von selbst.

Zum Thema Kleidung, dem wir uns einmal ganz anders nähern. Wie erkennt man eigentlich, ob etwas anständig verarbeitet wurde? Eine kleine Hilfe in einem Blog. Währenddessen wird hier zufällig gerade eine Studie veröffentlicht, nach der 29% der Befragten einen T-Shirtpreis von fünf Euro in Ordnung finden. Nun ja.

Wir können den Wirtschaftsteil natürlich im Moment nicht ohne einen Artikel zu TTIP beenden. Da verlinken wir diesmal zur SZ, die noch einmal aufklärt, wer eigentlich dafür ist. Und warum.

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Woanders – diesmal mit dem Kinderschminken, der Hafencity, einem Baumarkt und anderem

Familie: Kinderschminken geht ja mit vielen Produkten.

Hamburg: Basketball in der Hafencity. Alle bekloppt.

Feuilleton/Bauwirtschaft/Esoterik: Kid37 geht in einen Baumarkt.

Feuilleton: Seelenwanderung als Metapher, ein Artikel der den Bogen von Jean Paul zu modernen Urheberrechtsfragen schlägt. Fand ich sehr interessant und erhellend. Da geht es um die Identitätsfrage von Autoren und Büchern, das ist viel spannender als es zunächst vermutlich klingt.

Digitalarchäologie: Warum wir mit dem X Fenster schließen.

Politik: Weiterbildung zum Nahost-Konflikt in Landkarten.

Gesellschaft: Das Stück “Emils Ring” in der Zeit ist schon wegen des Titelbildes sehenswert.

Fotografie: Bilder einer sehr alten Dame.

 

Woanders – Der Wirtschaftsteil

Wir tragen wieder etwas zur allgemeinen Verwirrung bei und sehen ein wenig beim Hessischen Rundfunk zu – ist die vegane Ernährung nur eine Modeerscheinung und außerdem eine Mangelernährung?

Und da muss man das ewige Hin und Her der Expertenmeinungen aus Sicht der mehr oder weniger interessierten Konsumenten auch einmal klar benennen: Das ist doch wirklich blöd, dass man nie irgendwas wirklich wissen kann, das ist, seien wir ehrlich, wirklich Mist.  Aber das wiederum ist auch egal, aus Mist kann man immerhin Strom machen, und so ist am Ende doch wieder alles gut. Wobei Toiletten ohnehin ein interessantes Thema sind, auch für einen Wirtschaftsteil. Doch, doch. Man lese hier etwa den ersten Satz und denke kurz über die Zahl nach: “Mehr als die Hälfte der 1,2 Milliarden Inderinnen und Inder hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und Sanitäranlagen.”

Und ohnehin bleibt spannend, was man aus was macht. Gerade beim Thema Energiegewinnung. Hier bahnt sich gewissermaßen gerade eine ganz neue Viehhaltung an, auch wenn es um Kleinvieh geht. Sehr, sehr kleines Kleinvieh.

Noch einmal zurück zum ersten Link, das war eine recht konventionelle Sendung des HR. Eine ganz andere, deutlich modernere Aufbereitung eines Beitrags zum Thema Ernährung findet man beim WDR: “Hippe Kochwelten.”

Na, und wenn wir schon so schön dabei sind, dann bleiben wir noch bei der Ernährung und fragen uns mit SPON, ob die Milch es nun macht oder nicht. Wobei man im Grunde schon nach der Überchrift keine Lust mehr auf die Lektüre hat. “Der Milch-Quark der Veganer” – herrje. Muss das denn sein?

Bei der FAZ wiederum bereitet man ein Chlorhuhn zu und tischt uns damit auch den TTIP-Link der Woche auf. Und beim Wurstsack geht es um eine andere Manifestation der amerikanischen Küche, es geht um die Küche bei Burger King. Und um Gott. Warum auch nicht.

Das Stichwort regional kam heute noch gar nicht vor, das ist eigentlich verblüffend. Auf der Suche nach überraschendem Content dazu landen wir ausgerechnet bei der Schweizer Armee und kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Genug vom Thema Ernährung, auf Dauer verdirbt einem die Beschäftigung damit nur den Appetit. Wenden wir uns anderen Wirtschaftsthemen zu, etwa großen Konzernen und ihren Führungskräften. Aber da das hier ja eine Kolumne zu den etwas spezielleren Themen der Wirtschaft ist, gucken wir uns an, wie so eine Führungskraft auf einen Obdachlosen trifft und auch sonst etwas zu guten Werken zu sagen hat. Und zwar bei einem Konzern, der ansonsten oft ziemlich schlecht wegkommt, bei der Deutschen Bahn. Da wird es dem einen oder anderen leicht fallen, darüber zu spotten, andererseits hat so ein Manager natürlich schlicht keine Chance. Engagiert er sich nicht, ist es verkehrt, engagiert er sich, findet man auch immer einen Fehler daran.

Überhaupt ist es eine interessante Frage: Wie ist man wohltätig? Wie geht man z.B. mit Bettlern um? Eine längere Erörterung dazu in der FAZ. Und in der NZZ wird das unter dem Schlagwort “Verhaltensökonomie” sogar noch weiter getrieben. Aber wie auch immer man darüber denkt, wir halten fest: Uns geht’s ja noch gold, wir können noch geben. Auch wenn uns das zu einsamen Gewinnern macht.

Und zum Konsumverhalten von Gewinnern können wir natürlich abschließend auch im Kulturteil etwas beisteuern, gar kein Problem. Der musikgeschichtlich Interessierte wird sich auch für die Anmerkungen unter dem Film interessieren: The winner takes it all.

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Woanders – Der Wirtschaftsteil

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In den Kommentaren zum letzten Wirtschaftsteil fand sich der Hinweis, dass auch in Deutschland spannende Nahverkehrsprojekte angeschoben werden, etwa in Osnabrück. Da geht es zwar bisher nur um die Beauftragung einer Machbarkeitsstudie, aber wir wollen nicht undankbar sein, oh nein. Das könnte in der Tat noch spannend werden. Beim Deutschlandradio gibt es übrigens gerade etwas über das Radfahren in verschiedenen Städten, das ist auch interessant. Wir bleiben ja erst einmal dabei, dass für Deutschland eher so etwas typisch ist: things on bike lanes.

Zum Nahverkehr nur noch einen Link, denn auch der Landwirt von heute muss schnell von A nach B – und was nimmt er da? Den Ziesel. Zählt das schon als Gamification des Berufs? Wird die Landwirtschaft plötzlich wieder attraktiv für den Nachwuchs? Spannend!

Zu anderen Themen. Die Journalisten der Henri-Nannen-Schule haben ein aufwändiges Stück über illegale Flüchtlinge produziert. Das ist lang und das ist gut, nehmen Sie sich die Zeit für dieses Stück der Zeit. Eine gute Nachricht aus der tieferen Provinz soll da aber gleich hinterher auch erwähnt werden, schon wegen der Erwähnung der Funktionen Lotsen und Kümmerer: Nordfriesland etabliert die Willkommenskultur. Dann können das andere Regionen ja nachmachen. Man kann aber natürlich auch das Gegenteil der Willkommenskultur vorantreiben – und das wird auch gerade gemacht.

Aber weiter mit guten Nachrichten, ein Achtzehnjähriger legt sich mit der Deutschen Post AG und ihrem Plastikverbrauch an. Die Jugend von heute! Das lässt hoffen. Hoffnung machen auch die Erfinder dieses Solar-Ofens, der immerhin 300 Brötchen an einem Tag schaffen soll. Überhaupt findet man gerade etliche Meldungen mit guten Ideen, sehr schön. Auch mit Aufklebern am Briefkasten z.B. kann man etwas bewirken, das mit Wirtschaft zu tun hat.

Das macht ja wieder richtig Spaß hier, mit so positiven Meldungen – aber Vorsicht. Wenn es Spaß macht – sind wir womöglich Komiker? Da mal drüber nachdenken, wie der olle Kempowski gesagt hätte.

Etwas zum Nachdenken finden wir auch bei Herrn Lumma, der ein neues Buch mit einem Wirtschaftsthema bespricht. Der Inhalt passt hier ganz gut rein, wie es scheint. Und von da kommen wir dann ganz zwanglos zu weiteren tiefschürfenden Fragen zur Arbeit, zum Leben und überhaupt, wir kommen sogar zu so tiefschürfenden Fragen, dass wir sie uns lieber von einem Philosophen beantworten lassen.

Kurz vorm Schluss werfen wir noch den wöchentlichen TTIP-Link in die Runde, es geht diesmal um das Zahlenwerk, mit dem die Lobby-Arbeit zum Abkommen gerne begleitet wird: “Malen nach Zahlen.”

Und nun? Wie beenden wir eine Linksammlung, die mit dem Nahverkehr beginnt und bei der Philosophie endet? Mit dem Kulturteil natürlich. Und mit der Liebe auf dem Fahrrad.

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Woanders – diesmal mit dem Sport, Yolo, dem Journalismus und anderem

Sport: Ein Link zur Beruhigung all jener, die genau wie ich eher keine spitzenmäßigen Langstreckenläufer sind. Weniger reicht auch. Meine Rede. Ich schaffe es immer noch nicht ohne Gehpause ganz um die Alster – und es macht nichts.

Feuilleton: Das Nuf zur Philosophie des Yolo-Akronyms.

Irgendwas mit Medien: Ein paar lesenswerte Anmerkungen zu Programmierarbeiten für journalistische Projekte. Zur Abwechslung sind auch die Kommentare einmal lesenswert.

Feuilleton: Anmerkungen zum norddeutschen Kernvokabular. Hm. (englischer Text).

Reise: Sieh die Welt ist ein neues Reportage-Magazin.

Feuilleton: Percanta veröffentlicht das Weltkriegstagebuch ihres Urgoßvaters.

Familie: Carola hilft einfach mal.

Küche: Und mir hat Carola auch geholfen, nämlich mit diesem Rezept für eine Mangold-Quiche. Gute Sache. Solange man nicht die Söhne fragt, die kleinen Banausen.

Familie/Feuilleton: Zum Einschlafen zu singen. Die Stimme kennt man doch? Genau.

Hamburg: In meinem Wirtschaftsteil geht es oft um Urban Gardening, hier im Lokalteil machen wir das dann aber lieber wieder platt. Da könnte ja jeder kommen! Hier muss alles seine Ordnung haben.

 

Woanders – Der Wirtschaftsteil

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Gar nicht lange her, dass wir etwas zu Klimaflüchtlingen hatten, die dann doch nicht als solche anerkannt wurden. Jetzt aber doch. Irgendwie.  Mehr oder weniger. Sagen wir so: wir rechnen noch in diesem Jahr mit weiteren Meldungen dazu.

Vielleicht finden wir auch bei den diversen neuen Journalismus-Projekten aus Deutschland etwas dazu, es scheint sich zu lohnen, sie zu verfolgen. Hier etwa ein Bericht über ein Projekt in den Slums von Bogotá. Mit Ruhe erzählt und fotografiert, in der Art könnte man doch gerne mehr finden.

Das Klima, die Armut, die Kriege, es gibt viele Gründe, warum Menschen irgendwann ihre Heimat verlassen. Man kann das auch die “Vulnerabilität bestimmter Personengruppen” nennen. Und wo möchten viele hin, welches Land hat im Moment eine ganz besondere Anziehungskraft? Na, dieses hier.

Und damit zum Inland. Wir sehen einigermaßen fasziniert, dass sich die FAZ weiterhin an Primark abarbeitet, das scheint eine ganz innige Beziehung zu werden. Da freuen wir uns auf weitere Funde, diesmal sind es immerhin gleich zwei Artikel, hier noch einer, der einen Textileinkäufer zu Wort kommen lässt. Auch mal interessant.

Da sind wir dann auch schon wieder bei Moralfragen – und dabei bleiben wir auch ein wenig. Wir grübeln mit der SZ über einen Eid für Banker, und es sind natürlich nicht nur die Banker in den Banken gemeint, die sich bereits ethische Prinzipien auf die Fahnen geschrieben haben. Und im Magazin der SZ finden wir eine Erörterung der moralisch-philosophischen Aspekte beim schwierigen Auswahlprozess Online- oder Offlineeinkauf. Wie kommt man da denn bloß durch die Entscheidungsfindung? Die Antwort ist, große Überraschung, gar nicht so kompliziert.

Und wenn wir schon bei der Moral sind, dann können wir da auch noch den wöchentlichen TTIP-Link dahinterkleben, das passt vielleicht.

Was hier jetzt aber auch schon Tradition geworden ist, das ist der Blick auf spannende Meldungen zum Nahverkehr, die in aller Regel aus dem Ausland kommen, weil hier einfach nichts richtig Spannendes passiert.  Diesmal sehen wir uns eine Seilbahn an, die immerhin 18.000 Personen in der Stunde befördern soll. In La Paz.

Und zum Schluß einmal nicht zur Kultur, sondern zum Humor. In diesem Link geht es zwar eigentlich um Webdesigner, das Prinzip ist aber auf etliche Berufe übertragbar, auf Texter, Projektmanager, Kreative aller Art, Entwickler, Werber etc. Da hat also jemand die Hecke geschnitten.

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Woanders – Der Wirtschaftsteil

Unbenannt

In der Annahme, dass ein erheblicher Teil der Leserschaft immer noch in irgendwelchen Sommerlöchern herumliegt, starten wir mal mit einem Longread, es haben ja alle Zeit. Viel Zeit. Etwa für einen Artikel über das Ende eines Kaufhauses, der auch ein Artikel über die Gesellschaft ist, über den Onlinehandel, den Konsum an sich usw. Bitte sehr.

Und nach diesem langen, ruhigen Artikel wechseln wir flugs zu einer sich emsig aktualisierenden Darstellung des Konsums in Deutschland in Echtzeit. Wir empfehlen, das ein wenig offen zu lassen und einfach anzustarren. Es ist interessant, keine Frage.

Aber bevor man zu passiv vor etwas sitzt, darf man natürlich auch den eigenen Anteil nicht vergessen,die eigene Aufgabe, die eigene Möglichkeit. Auch wenn es bequemer ist, sitzen zu bleiben, auch wenn sowieso alles sinnlos ist und so weiter, schon klar. Hier ein Text gegen Ausreden. Auch einen älteren Text aus der FAZ kann man da problemlos anlegen, das passt schon. Auch wenn es natürlich gleichzeitig Meldungen gibt, die tatsächlich so klingen, als sei die Menschheit nun einmal komplett unbelehrbar.

Aber gucken wir dennoch, was die so treiben, die die Weltrettung beruflich angehen. Etwa die Sache mit dem Naturschutz also, mit bio, öko, regio. Hier geht es um ein Zero-Waste-Restaurant. Keine Woche ohne neue Vokabel! Bei manchen dieser Experten meint man, es beurteilen zu können, was sie da tun, bei manchen aber auch nicht. Etwa wenn es um Gentechnik geht. Es lässt einen doch wieder ratlos zurück. Und wenn man schon komplett ratlos ist, dann passt die wöchentliche Meldung zu TTIP doch super dazu.

Aber noch einmal kurz zurück zum oben erwähnten Waste… da findet man im Moment so manche Meldung, es werden tatsächlich immer mehr zu diesem Thema, Müll macht anscheinend kreativ.

Und von da ist es gedanklich gar nicht weit zum Pfandringerfinder, auch eine wirklich wunderschöne Berufsbezeichnung. Und zu Pfand gab es noch eine ziemlich erstaunliche Meldung in den letzten Tagen. Denn die Rückgabe von Flaschen hilft nicht nur der Umwelt und Menschen, die kann auch Tieren helfen. Guck an.

Im Kulturteil schließlich sehen wir uns eine dänische Fahrradbrücke… nein, Moment mal, hatten wir nicht gerade erst eine skandinavische Fahrradbrücke, in der letzten Woche oder so? Ja, das hatten wir. Aber es war tatsächlich eine andere und ja, wir sind dann doch allmählich etwas neidisch. Können wir jetzt bitte endlich so ein Ding in Deutschland bauen? Wir wollen auch so durch die Stadt fahren!

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Woanders – diesmal mit einem Foodblog, Gifs, GPS und anderem

Küche: Manchmal entdeckt man ein Foodblog und staunt dann kurz, wie hübsch so etwas sein kann. Das ging mir gerade bei Tiny Spoon so.

Familie: Das ist wirklich ziemlich albern, aber ich lachte dann doch bei dem Gif Nr. 11.  Nicht direkt nach dem Essen ansehen.

Familie: Ein Artikel über GPS-Tracker für Kinder, eine ebenso abwegig erscheinende wie logische Aufrüstungsmaßnahme für Helikopter-Eltern. Also für nahezu alle Eltern, wenn man es recht bedenkt.

Familie/Reise: Bei der Frau Gminggmangg kann man gerade über etliche Einträge hinweg bei einem etwas anderen Familienurlaub mitlesen. Und das sollte man auch.

Reise: Wo ist das Meer? Ich kann die Situation nachvollziehen, ich wohne in einer deutlich abschüssigen Straße und werde dauernd von Touristen gefragt, ob die Alster da oben oder da unten liegt.

Familie: Das Nuf über Aufzughonks.

Familie: Was man als Vater so erfindet, wenn man genug Kinder hat. Ich würde das kaufen, versteht sich.

Familie: Eine Meldung zum Betreuungsgeld, die niemanden überraschen dürfte.

Gesellschaft: So geht Spaß in Deutschland.

Gesellschaft: Oliver Driesen war auf Borkum.

Feuilleton: Ein Interview mit dem Kinderbuchautor Andreas Steinhöfel.

Feuilleton: In der FAZ wird Helene Fischer erklärt.

Hamburg: Ein Artikel zur Sharing Economy in dieser Stadt.

 

Woanders – der Wirtschaftsteil

Ob es daran liegt, dass im Sommerloch alle Journalisten vor kleinen Snacktellerchen sitzen und unschlüssig auf leere Bildschirme starren, ob es daran liegt, dass sie sich mühsam überschüssige Pfunde abtrainieren und deswegen über jede Kalorie nachdenken, man weiß es nicht – aber die Artikel über Ernährung fliegen tief in diesem Sommer. Etwa bei der brandeins. Das hat aber Frau Haessy freundlicherweise schon nett beantwortet, da muss man nichts mehr machen.

Artikel, die gewisse Lebensmittel freisprechen, sie kursieren gerade en masse. Fett ist super, Zucker macht nichts, Fleisch ist toll und es muss nicht alles bio sein, das verlinken wir alles gar nicht erst. Man sieht die Autoren aber geradezu vor sich, wie sie nach getaner Arbeit im Garten am Grill stehen und ordentlich Fleisch nachlegen. Andere prangern natürlich den Fleischverzehr an, das wogt so hin und her. Fleischverzehr, da haben wir aber auch Fakten, das sei am Rande erwähnt, es wird die Vegetarier immerhin interessieren. Und vor dem Hintergrund dieser Fakten kann man dezent auch noch auf andere Fakten hinweisen, denn ob Fleisch gesund ist oder nicht, das ist nun einmal nicht die einzige wichtige Frage bei diesem Thema, ganz und gar nicht.

Die Kuh bedroht also die Umwelt, das ist soweit leicht nachzuvollziehen. Dass die Umwelt auch die Kuh bedroht, das liest man eher selten. Aber manchmal eben doch. Wobei einem einfällt, dass es mit den Naturschutzgebieten bei uns generell nicht ganz einfach ist.

Der letzte Satz ist natürlich unbelegter Unsinn, das kann man aus diesem Artikel so gar nicht ableiten. Das machen wir aber dennoch, weil es so schön einfach und menschlich ist, sich die Wirklichkeit aus kleinen Stichproben hochzurechnen, es wird ewig ein Grundproblem unseres Hirns bleiben. Ein Problem, das natürlich auch beim Thema Wirtschaft interessant ist, denn vielleicht ist die Wirklichkeit ganz anders. Wenn man messen würde, statt zu vermuten.

Zu den Themen, bei denen wir von Vermutungen ausgehen, gehört sicher auch das Freihandelsabkommen TTIP, ein Vorhaben, gegen das viele etwas haben und über das nur wenige Interessierte umfassend Kenntnis haben. Es ist sicherlich sinnvoll, ab und zu ein paar Fakten zu dem Abkommen nachzulegen, auch wenn die Medien sich da ganz auffällig zurückhalten.

Bei TTIP ist man schon nah an Systemfragen, wie soll das alles denn überhaupt noch gehen – und da gibt es neue Lektüre zu Grundsatzfragen auf dem Markt, das könnte interessant sein.

Eine Systemfrage ist gewissermaßen auch die der Gentrification, der Veränderung unserer Städte und der Verschiebung von Bevölkerungsgruppen in Stadtteilen. Auch beim Thema der städtischen Entwicklung gibt es überraschende Meldungen, so hat etwa das allseits bekannte Hamburger Edelviertel Blankenese eine Quartiermanagerin bekommen – wie sonst nur die Problemviertel der Stadt. Was passiert da?  Wir lernen aus dem Artikel nebenbei den Begriff “urban burbs”, womöglich kommt der hier noch öfter vor. Aber ob die Stadt nun mehr Dorf braucht oder das Dorf mehr Stadt oder was – die Lage scheint einigermaßen unklar.

Unter uns verwirrten Büromenschen gibt es bei unklaren Lagen immerhin ein altbewährtes Mittel, das beruhigt und klärt, wir schmiegen uns gerne einfach mal an einen Aktenordner. Und dann geht es wieder.

Und ein Kaffee, der hilft natürlich auch, immer und bei allem. Und der Kaffee der Wahl ist künftig nicht nur fair, nein, der wird superfair.

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Woanders – der Wirtschaftsteil

Man wirft dieser Kolumne ganz gerne mal vor, in irgendeiner Richtung tendenziös zu sein. Entweder zu sehr gegen die böse Industrie oder zu sehr dafür, zu lieb zu Greenpeace oder zu Fairtrade, richtig macht man es offenkundig nie. Da machen wir uns doch gleich weiter unbeliebt und verlinken auf zwei Artikel zu dem bösen Aluminium im bösen Deo, Sie wissen schon. Eventuell, wer weiß, ist das Aluminium nämlich doch gar nicht so böse. Sehen Sie mal hier und hier. Verwirrend, was? Heute so, morgen so. Das können wir noch steigern, Bio-Lebensmittel etwa sind jetzt doch plötzlich wieder gesünder als andere, neulich wurde es noch ganz anders verbreitet, das ist gar nicht lange her.

Es bleibt kompliziert, der erste Gedanke ist nicht immer der richtige, die erste Meldung natürlich auch nicht. Oder sagen wir so: Der erste Gedanke sollte nicht der einzige Gedanke bleiben. Denkt man z.B an ausgebeutete Textilarbeiterinnen, dann denkt man unweigerlich an Bangladesch, nicht wahr. Man kann aber auch an ein beliebtes Urlaubsland denken, es liegt fast um die Ecke, der Reiseprospekt dazu liegt evtl. im Wohnzimmer.

Aber wir würden ja so produzierte Kleidung eh nicht kaufen, wir stehen nämlich auf bio. Das kann man auch hier in der Zeit nachlesen, wobei man allerdings den letzten Absatz nicht auslassen sollte. Noch mehr zu diesen paar Sätzen dann in der FAZ.

Wir kaufen bio oder fair, fair ist natürlich auch super – das sieht man nach diesem Film auf Arte vielleicht noch differenzierter. Der Film ist lang, der ist aber auch sehr interessant. Jedenfalls schmeißen wir hier aber gerne und viel weg, um noch einmal die Zeit zu verlinken. Trost finden wir in dem Artikel nur bei dem Hinweis, dass die Dänen noch mehr wegschmeißen als wir, es ist doch immer gut, nicht der Erzschurke zu sein. Apropos Dänen: die bauen wiederum interessantere Radwege als wir. Wenn man sich vorstellt, über diese Brücke zu radeln – und wenn man sich vorstellt, eine Tageszeit zu erwischen, zu der man vielleicht alleine unterwegs ist? Das muss eine gespenstische, bewegende Erfahrung sein.

Bewegen lassen sich andere auch in Kirchen, das passt normalerweise nicht hierher. Es sei denn, dass Gebäude ist konzeptionell einigermaßen ungewöhnlich und wird per Crowdfunding finanziert, dann passt das auch.

Ungewöhnliche Gebäude stehen nach der WM auch in Brasilien sowohl herum als auch leer. Aber auch dafür kann man Ideen entwickeln.

Was noch? Wir lesen kurz nach, was Roger Willemsen zu unserem parlamentarischen System zu sagen hat, es ist ein klein wenig ernüchternd. Jedenfalls wenn man noch irgendwelche Illusionen im Kopf hatte. Und wer ernüchtert ist, der braucht neue Hoffnung, weswegen wir ausnahmsweise auch mal wieder zu einer amerikanischen Quelle linken, die machen das ja immer ganz gut, mit den frohgestimmten Vibrations. Alles wird gut mit dem Food! Fast schamhaft legen wir da dann doch noch einen deutschen Miesepeterlink an, es tut uns auch irgendwie leid.

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Woanders – diesmal mit Hamburg, Giardino, Amazon und anderem

Hamburg: Die Stadt hat ein weiteres Online-Magazin, den Elb-Salon. Von so etwas kann es gar nicht genug geben. In einer Stadt, die man nur noch als Zeitungsbrachland bezeichnen kann, muss etwas anderes wachsen. In diesem Zusammenhang immer wieder auch der Hinweis auf HH-Mittendrin, wo sich die Redaktion weiterhin über Förderer freut. Und auch nicht zu vergessen: die Elbmelancholie.

Blogosphäre: Der Herr Giardino, der schon seit dem Pleistozän in meiner Blogroll steht, ist umgezogen und wohnt online jetzt hier.

Feuilleton: Es ist nicht schwer, etwas gegen Amazon zu haben, aber dieses Argument hier kannte ich noch gar nicht. Nicht zu fassen.

Feuilleton: Die Zeit über das Code-Switching. Und bloß nicht die Kommentare lesen.

 

Woanders – Der Wirtschaftsteil

Wir hatten in der letzten Woche angekündigt, zur Abwechslung wieder mehr gute Nachrichten finden zu wollen. Wir haben uns natürlich bemüht – aber es ist kompliziert. Schauen wir mal.

Da gibt es in Paris eine neue Variante des Bike-Sharings, die kann man vielleicht auf den ersten Blick amüsant findet. Mitlesende Eltern werden sie aber vermutlich ungemein nützlich finden.

In Deutschland erfindet man währenddessen grüne Kohle, das ist auch nicht schlecht. Noch spannender im Bereich der Erfindungen ist es aber vielleicht, dass man sich sein Essen künftig ausdrucken kann.

Außerdem hat die Wissenschaft festgestellt, dass die Arbeit doch gar nicht so anstrengend ist, wie wir alle immer vermuten. Anstrengend ist vielmehr die Freizeit. Na gut, das war jetzt nur eine halbe gute Nachricht, bestenfalls. Vielleicht müssen wir den Begriff der guten Nachricht überhaupt etwas weiter fassen. Ist es nicht womöglich auch eine gute Nachricht, wenn eine Medienmarke wie die FAZ eine Firma wie Primark so unverblümt angeht wie in die diesem Artikel? Der Diskussionskultur in Wirtschaftsfragen schadet es vermutlich ganz und gar nicht.

Sehr fein auch, dass die Hipster verschwinden, der Trend war ja nicht mehr mitanzusehen. Der Tagesanzeiger informiert gründlich und wir können jetzt alle anfangen, den Begriff Normcore hier und da im Smalltalk zu verwenden und die Anhänger dieses neuen Trends im Alltag zu entdecken. Ja, wo sind sie denn?

Für die Romantiker unter uns noch schnell was mit Indianern. Esoteriker werden den Schluss sicherlich lieben. Aber auch für das Publikum, das sich für Ernährungsfragen interessiert, haben wir noch was mit Indianern. Da geht es um essbare Kultur, um die Kultur der Region und um die Region, die man sich einverleibt – und da ist vermutlich noch lange nicht alles gesagt, da werden wir noch einige Artikel bringen können. Macht das regionale Essen was mit uns? Macht es mehr als satt?

Links zu Ernährungsthemen erhält man jede Woche übrigens in ganz hervorragender Qualität beim Newsletter der Schmausepost, der sei hier auch einmal ausdrücklich empfohlen, auch wenn dort gerade Sommerpause ist. Es gibt sie eben doch noch, die sinnvollen Newsletter, sie sind nur schwer zu finden.

In diesem Zusammenhang verweisen wir auch noch auf die äußerst sinnvolle Seite “Mediasteak”, die sehr verlässlich das Beste aus den diversen Mediatheken listet, auch zu Themen, die hier interessieren. Da findet man dann auch Perlen wie einen Beitrag über die Tiere in Pripjat. Was machen die Tiere in einem verlassenen Dorf? Das klingt wie der Anfang eines Kinderbuchs, es ist aber etwas ganz anders. Sehen Sie selbst.

Na, da war doch jetzt viel Positives dabei, nicht wahr. Stets bemüht!

Wir enden in dieser Woche selbstverständlich betont fröhlich, und zwar  mit einem Schienenfahrzeug der etwas anderen Art. Hauptsache, es geht vorwärts.

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Woanders – diesmal mit einem Sabbatjahr, Spenden, Hosen und anderem

Schule: Auch wenn man den besten Job der Welt hat, braucht man vielleicht einmal ein Sabbatjahr.

Medien-Klimbim: Von dem Crash bei Blogger.de werden viele gehört haben, da wird noch Geld gebraucht, um mehr Content retten zu können. Ohne Blogger.de wäre die deutschsprachige Blogosphäre eine ganz andere, da kann man ruhig mal etwas spenden, denn da hat man doch sicher in den letzten Jahren auf den Blogs etliche Stunden lesend verbracht? Eben. Dentaku erklärt es genauer.

Film: Den Kurzfilm von dem Jüngling, der seine Hose auszieht, ohne die Hände zu benutzen, der ist so gut wie überall verlinkt worden. Mitlesende Eltern haben ihn hoffentlich dem Nachwuchs gezeigt und wie zufällig zwei Hosen im Kinderzimmer auf den Fußboden gelegt?  Es lohnt sich.  Man ist dann ziemlich lange ungestört.  Besonders wenn die Kinder, so wie Sohn II, die Aufgabe etwas überinterpretieren und erst einmal versuchen, eine Hose ohne Hände auszuziehen. Einfach durch die Kraft des Baucheinziehens. Sohn I dagegen ist lässig in die Hose gestiegen, hat sie hochgearbeitet wie im Film gesehen und dann gefragt, wo das Problem sei. Quasi Wunderkind. Ich selbst sehe von einem Versuch lieber erst einmal ab.  Keine Experimente.

Feuilleton: Durch eine Diskussion auf Twitter kam ich auf Bilitis,  einen Filmtitel der nur noch meiner Generation und den Älteren etwas sagt. Ich habe dann etwas über David Hamilton nachgelesen und kam von da auf die Hauptdarstellerin des Films. Und das diese Dame die Lady D’Arbanville gleichen Namens von Cat Stevens war und Mick Jagger auch etwas damit zu tun hat, das wusste ich gar nicht. Faszinierend. Hier die Geschichte dazu. Ich habe mir die anderen Geschichten da auch angesehen, interessant fand ich aber nur noch die von Billy Idols Sweet Sixteen.

Küche: Gekocht und gut gefunden: Fischfilet mit Apfelspitzkohl. Wobei der Fisch fast egal war, aber Spitzkohl mit Apfel, das fand ich gut, das mache ich wieder.

 

Woanders – der Wirtschaftsteil

Peter Glaser erklärt die Sache mit dem Sharing, der Text enthält interessante Links. Seine Kolumne auf futurezone ist ohnehin sehr lesenswert, da kann man öfter mal hinklicken. Auch im Tagesspiegel geht es ums Sharing, da wird ein wenig hinterfragt. Oder, wie es in den Kommentaren dort heißt: Es geht um Schmarotzertum. Nanu!

Die Sache mit dem Teilen, dem Sharing, sie berührt Grundsatzfragen des Menschen. Können wir überhaupt teilen, wie ausgeprägt ist unser egoistisches Interesse, sehen wir bei unseren Handlungen und Entscheidungen den Nutzen für die Allgemeinheit – und interessiert uns die Allgemeinheit überhaupt? Es wirkt immer noch exotisch, wenn Unternehmen nicht in erster Linie an der Maximierung des Profits ausgerichtet sind. Exotisch, aber irgendwie auch logisch. Zumindest dann, wenn man es erklärt bekommt.

“Wenn Menschen sich bedienen können, tun sie es” ist andererseits ein Zitat aus einem Artikel beim ORF zu genau diesem Thema, der Text ist gar nicht ganz so niederschmetternd, wie man vermuten könnte.

Aber es ist doch immer wieder interessant, von den betriebswirtschaftlichen Fragen des Alltags etwas zurückzutreten, nach der Gesamtperspektive zu suchen, nach der Gesellschaft, nach dem Menschsein. Sind wir eigentlich Schädlinge?

Oder man fragt nach unserer jeweiligen Position in der Familie, warum denn nicht, die hat immerhin auch Folgen für unsere Karriere und ist damit ein Wirtschaftsthema, wie es aussieht.

Man kann natürlich auch einmal wieder die Systemfrage stellen, das klingt schon so schön: “Ich stelle jetzt die Systemfrage.” Kommt auch in Meetings immer gut an. Das ist aber auch wirklich interessant – man beachte auch die Auflistung von alternativen Wirtschaftsmodellen ganz am Ende des Artikels.

Zur Landwirtschaft, da gibt es manchmal Meldungen, die fallen einem durch das auf, was gar nicht drinsteht. Da berichtet eine Regionalzeitung über die Gründung einer Meierei für Bio-Milch, erwähnt aber nicht den doch eigentlich interessanten Aspekt, dass es kleine, unabhängige Meiereien in weiten Teilen Deutschlands fast nicht mehr gibt. Obwohl gerade dass doch diese Gründung so wichtig macht. Da geht es in der nachhaltigen Landwirtschaft also zurück auf Los, das ist wie eine neue Runde.

Und während die Gründung einer Meierei noch eine Sache ist, die man sich plastisch vorstellen kann, sieht es bei den urbanen Landwirtschaftsprojekten vielleicht anders aus. Hier geht es zu einer Studie über Projekte in Großstädten, die mit klassischer Landwirtschaft so gar nichts mehr zu tun haben. Aber wohl nach jetzigem Stand auch nicht gerade die Zukunft der Ernährung sind.Oder etwa doch? Nächste Woche finden wir dann wieder eine andere Quelle dazu, die genau das behauptet. Kann gut sein, es ist eben kompliziert.

Wobei wir uns aber um die Zukunft eh keine Sorgen machen, uns geht es nämlich super, alles ist fein, danke der Nachfrage. Keine weiteren Debatten, bitte.

Anderswo sieht die Zukunft nicht so toll aus, die Gegenwart schon gar nicht, etwa in Syrien. Aber das ist weit weg, das kann man sich eh nicht vorstellen. Oder vielleicht doch? Doch mal eine Minute länger drüber nachdenken.

Dahinter passt jetzt kein beschwingter Kulturteil zum Ausklang mehr. Aber es gib ja keinen Mangel an traurigen Liedern. Der Refrain hier passt schon, auch wenn es ein Liebeslied ist. Wir suchen für die nächste Woche dann mal ein paar gute Nachrichten raus. Ohne Gewähr.

GLS Bank mit Sinn

 

Woanders – diesmal mit Kunst, Namen, Marokko und anderem

Reise: Der Kiezneurotiker entdeckt Kunst in Timmendorf. Wobei natürlich, wie ich als Ex-Travemünder anmerken muss, Timmendorf sowieso nicht geht.

Feuilleton/Sport: Percanta über Fußball und Namen. Wir denken an dieser Stelle auch an Lech Walesa, dessen Schreibweise und Aussprache in den Jahren seines Wirkens in sämtlichen deutschen Nachrichtensendungen etwa alle drei Monate  neu optimiert wurde. Immer wieder und wieder. Mit Rückschlägen und teils sehr tapferen Neuversuchen. Und das Blog hier verdaut anscheinend nicht einmal die Sonderzeichen in seinem Namen, nanu. Es ist kompliziert.

Bilder: Marokkoblau.

Bilder: Küchen auf dem Balkan.

Bilder: Sternenfotografie in den Bergen.