Beifang vom 14.02.2017

Bei Read on geht es um Dresden, wo ich noch nie war. Dito Leipzig. Dito Sachsen überhaupt. Man hat so Bildungslücken.

Vor 70 Jahren wurde “Draußen vor der Tür” erstmals gesendet.

Beim New Yorker geht es um den Notfall Home Office. Gelacht.

Und dann noch ein wenig Science-Fiction. Gar nicht mal so lustig.

In meinem Tagesfang drüben bei der GLS Bank geht es um soziale Gerechtigkeit, also um das Thema, bei dem wir alle darauf warten, was denn die SPD da nun in diesem Jahr genau anbieten möchte. Nach meinen Erfahrungen als Vater werde ich mir das genau ansehen, denn es ist ja so – wenige Probleme bringen Kinder so auf die Palme, machen so gnadenlos wütend, verletzen so bitter und nachhaltig wie Ungerechtigkeit. Man kann das bei Kindern wunderbar beobachten. Der Mensch kann einfach mit Ungerechtigkeit nicht gut umgehen, das schließe ich jedenfalls aus meinen bisherigen Jahren mit Kindern. Ungleichheit ist kein Problem, Ungleichheit geht klar, die Menschen sind verschieden – aber Ungerechtigkeit geht nicht. Und ich nehme tatsächlich an, dass gesellschaftliche Ungerechtigkeit sich sozial genauso verheerend auswirkt wie in Familien. Zum letzten Link drüben zur sozialen Gerechtigkeit, also zum Artikel von Frau Modeste, gab es bei Mennory übrigens eine lesenswerte Antwort.

Ansonsten ist Valentinstag. Merkt man auch auf dem Arbeitsweg:


Da fehlt jetzt ein Liebeslied, eh klar. Ich nehme eines aus der leider nie geschriebenen Reihe “Die Schallplatten meiner Mutter”. Bei der LP von Roberta Flack konnte man damals vorne den Deckel des abgebildeten Flügels aufklappen wie bei einem modernen Bilderbuch, es ist im Grunde ein Wunder, dass ich den nie abgebrochen habe. Natürlich war da auch “Killing me softly” drauf, aber Jesse ist schon auch schön.