Die Kaltmamsell erwähnte hier das Wort Crooning, zu dem man vermutlich eine gewisse Vorstellung hat, in der Frank Sinatra oder Bing Crosby vorkommen dürften – es ist aber auch interessant, das einmal en detail in der Wikipedia nachzulesen. Da kann man noch etwas lernen. Ich zumindest habe das nicht ganz so genau gewusst.

Noch schnell ein ganz kurzer und eher eher tröstlicher Rückgriff auf den November, also auf damals, vor zwei Tagen. Der November wirkt bei mir noch etwas nach, ich war gestern mit einer langjährigen Freundin aus, um auf all das Scheitern in diesem Jahr anzustoßen, wir hatten beide Gründe, wer hätte sie nicht. Das könnte doch eine wunderbare Tradition werden, so an der Nahtstelle zwischen November und Dezember: Ein kleines “Fail-Better-Drinking”, mit ein paar gepflegten Drinks auf all das, was man in diesem Jahr versemmelt, an die Wand gefahren, ruiniert, verloren und vergeigt hat, auf das, was man warum auch immer doch wieder nicht angefangen, nicht gemacht oder nicht gewagt hat. Ein Drink, ein Toast, “To absent chances” oder so, und dann kann man mit all dem auch friedlich abschließen und sich voller Schwung in die nächste Runde werfen. Je länger ich darüber nachdenke, desto besser gefällt mir der Gedanke. Ich mag Rituale, an irgendwas scheitert man eh immer und gemeinsam trinkt es sich schöner. Den Termin für 2017 könnte man eigentlich schon festlegen, da ist man dann auch gleich wieder konstruktiv. Vielleicht sogar in größerer Runde?

Dahinter passt natürlich nur noch ein Lied mit einer ausdrücklich positiven Botschaft, nicht wahr. Überzeugend vorgetragen von einer sozusagen bunten Truppe voller Anmut und Fröhlichkeit. Anmoderiert von Ray Cokes, die Älteren erinnern sich. Und wer hat’s geschrieben? Der Nobelpreisträger himself, genau. Schon wieder was gelernt.


Und morgen finde ich dann auch wieder Links ohne jeden morbiden Beiklang, ich bin da voller Zuversicht.

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