Kiki hat den passenden Comic zur Elphie, wie man das neue Ding in Hamburg jetzt unbedingt nennen muss, weil es alle so schön ärgert. Touristen kann man auch erklären, dass Elphie die Kurzform von Elphriede ist, das ist nämlich ein ausgesprochen schöner Name für ein Konzerthaus.

Hier gab es eine Besprechung zu meiner Lesung in Stuttgart – von Benjamin, zehn Jahre alt.

Ein Text über Arroganz und Klassenkampf. Kann man ja mal drüber nachdenken. Mache ich jedenfalls, machen viele, mit unterschiedlichen Ergebnissen, das wird gerade in Blogs und Medien mit teils wüsten Pauschalisierungen und mitunter ziemlich tief fliegenden Prämissen diskutiert.

Ich kann aber so viele Artikel lesen, wie ich nur will, nehmen wir hier noch den geschätzten Christian Fischer, kommt gerade rein, aber erleuchtet fühle ich mich dennoch nicht, obwohl ich vielem zustimme. Aber ich stehe nicht auf und weiß Bescheid, ich weiß die richtigen Antworten immer noch nicht und fühle mich gerade etwas orientierungslos im Durchrauschen der Kommentare. Das ganze Elend lässt einen mit dem Gefühl zurück, etwas tun zu müssen, das scheinen viele zu denken. Aber wie und was – nun ja. Weiter denken. Und erst einmal weitermachen, das auch. Das unbedingt.

Siehe zur aktuellen Diskussionskultur auch bei Frau Meike. Man kommt wirklich aus dem Grübeln gar nicht mehr heraus. Und trotz aller Weisheit sehen wir uns ratlos.

Aber irgendwie ist es auch schön zu sehen, wie überall die Köpfe rauchen, das ist ja so falsch nicht. Schön ist z.B. noch diese Formulierung: “Hier spielt die Musik. Da drüben laufen nur Trauermärsche.” Und ansonsten: Was Sven Scholz sagt. Oder hier, was in der taz steht, auch nicht verkehrt.

Und da drüben endet übrigens nach dem Brexit, die Politik lässt einen gerade nicht mehr los, ein deutschsprachiges Blogurgestein. Denn nicht alle machen weiter.

Hillary Clinton singt Cohen. Für so etwas braucht man Sendungen, die ganz und gar frei sind. Hoffentlich gibt es sie weiterhin.

Noch von vor der Wahl, aber immer noch und auch weiterhin lesenswert: “Menschen wählen nicht das, was für sie am besten ist. Sie entscheiden nach ihrem ideologischen Bauchgefühl.”

Ein junger Mann aus Afghanistan.

Ein Nachruf von Margarete Stokowski auf Leonard Cohen, dessen letztes Album man nicht genug empfehlen kann. Also vorausgesetzt, man kann sich beim Hören an irgendwas festhalten, an seiner Liebe oder an Drinks oder Träumen, Erinnerungen, whatever. Meine meistgehörten Musiker sind nun fast alle gestorben, den Punkt erreicht man eben irgendwann, das ist weder ungewöhnlich noch unerwartet, aber es trifft einen doch. Und die letzten, die noch leben, hört man dann mit einem eigenartigen Gefühl. Ich hoffe, Tom Waits geht es gut.

Der Bunker auf dem Heiligengeistfeld wird also wirklich begrünt.

Ein Wirtschaftskrimi: Der Bernsteinboom

Noch einmal Straßenfotografie von André Duhme, da sieht sogar Kiel interessant aus, das kann ich dank meiner engelsgleichen Toleranz auch als Lübecker zugeben. Aber nicht gerne, versteht sich.

Der nächste heiße Lifestyle-Kram: Schönschreibhefte für Erwachsene. Ich bekommen schon bei dem Wort Krämpfe in den Fingern.

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