Ein Text von Jojo Buddenbohm, neun Jahre alt

Ich war auf dem Barcamp in Hamburg und habe da eine VR-Brille getestet (VR heißt Virtual Reality). Wenn man diese VR-Brille aufsetzt, dann ist es so, als sei man in einem Spiel drin. Ich habe einmal ein Star-Wars-Spiel getestet und einmal ein Spiel, in dem man sich aussuchen konnte, ob man unter Wasser Laternenfische oder Wale oder Schildkröten ansehen wollte. Ich habe mir die Laternenfische angeguckt. Dabei ist man in einem Bereich, in dem ein Wal gestorben ist, da liegen Knochen auf dem Meeresboden. Ich habe gesehen, wie ein Laternenfisch einen anderen Fisch gefressen hat. Wenn man die Brille aufhat und die beiden Controller in der Hand, könnte man denken, dass man wirklich ein Taucher ist. Das ist richtig überzeugend.

Was komisch ist, da schwimmen Quallen herum, die kann man anstupsen. Zuerst denkt man, das fühlt sich eklig an, aber dann ist es lustig.

Noch einmal zu Star Wars: Was auch cool ist, da kommen Klonkrieger und wenn die auf dich schießen und man sie nicht rechtzeitig mit dem Laserschwert abgewehrt hat, dann denkt man wirklich, dass man getroffen wird.

Es gab da auch Pappbrillen zum Mitnehmen, dafür braucht man ein Handy, das vorne in eine Luke gesteckt werden kann, die man aufklappen kann. Auf Youtube gibt es extra Filme dafür, die heißen 360 Grad. Da ist es auch wirklich so, dass man z.B. in einer Achterbahn sitzt und sich umdrehen kann und tatsächlich alles sieht.

Als wir noch bei der VR-Brille standen, hat mir ein Mann von dem Stand dort die Papp-VR-Brille gegeben und sein Handy hineingetan, der hatte eine extra App dafür, die man sich aber nicht herunterladen kann. Mit der war man dann auf einem Schreibtisch in dem Büro der Firma Cassini (keine bezahlte Werbung), die haben das da gemacht. Man konnte sich im Büro umsehen. Und man brauchte aber Platz dabei, weil man mit der Brille immer durch die Gegend geht und dann leicht irgendwo gegen rennt.

In dem Raum bei Cassini, den man durch die Brille sehen konnte, gab es Pfeile, wenn man darauf guckte, wurde man wieder in einen anderen Raum teleportiert.

Der Mann von Cassini hatte auch eine spezielle Kamera, die konnte im Kreis fotografieren. Wenn man hinterher die Brille aufsetzte, war man in dem Foto drin.

Die VR-Brille darf man eigentlich erst ab zwölf Jahren benutzen, bei mir gab es aber eine Ausnahme. Wir haben dann nachgesehen, die VR-Brillen sind gar nicht so teuer, wie wir dachten, das wäre also auch ein super Geschenk für Kinder ab 12, denn die sind wirklich cool. Allerdings war die auf dem Barcamp vermutlich eine Profiversion.

Ich würde später gerne so etwas wie VR-Brillen testen und darüber schreiben, ich glaube jetzt nämlich, das kann man auch beruflich machen.

Auf dem Barcamp haben wir auch selber eine Session gemacht und uns viele Sessions angesehen, Barcamps sind auch für Kinder interessant. Und wenn die noch klein sind, können sie in die Betreuung. Da passt man auf die auf, bis die Eltern nach Hause gehen. Barcamps sind super.

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