Ein Text von Jojo Buddenbohm, neun Jahre alt.

“Füchse lügen nicht” ist ein spannendes und auch lustiges Buch (Bilder von Heike Drewelow) für Kinder, die ungefähr sieben Jahre oder älter sind. Ich kenne das Buch in drei Versionen, einmal habe ich selbst reingelesen, einmal hat Papa es vorgelesen und als CD gibt es das auch, da liest Ulrich Hub selbst, das macht er sehr gut, richtig mit verstellter Stimme für die verschiedenen Figuren.

Buch Füchse lügen nicht

Es geht um einen Fuchs, der sagt “Füchse lügen nicht”, aber er lügt die ganze Zeit. Man versteht zuerst aber gar nicht, was da los ist, weil es sozusagen mittendrin anfängt. Und zwar auf einem Flughafen, wo Tiere in der Animal Lounge sitzen und auf ihren Flug warten. Der ganze Flughafen ist gesperrt, weil er einsturzgefährdet ist, die Tiere können also nicht fliegen, sie warten und warten. Plötzlich kommt der Fuchs, der eine Hühnerscheune ausgeraubt hat und durch den Lüftungsschacht in die Animal Lounge gekrochen ist. Er erzählt aber, dass er die Hühner aus einer brennenden Scheune gerettet hat und er schafft es auch, dass die Tiere ihm glauben und ihn mögen.

Eigentlich passiert gar nicht viel im Buch, es wird nur geredet. Das ist aber lustig, weil die Tiere alle Macken haben. Es gibt einen erfolglos in der Werbung schauspielernden Tiger, der sein Fell färbt, eine Gans, die die ganze Zeit aufgeregt ihren Reisepass sucht, zwei Schafe, die künstlich in England hergestellt wurden, einen Panda, der unter Artenschutz steht, da sehr stolz drauf ist und ansonsten pausenlos schläft, und einen Affen, der von einem Krankenhaus zum anderen reist und Tabletten testet, die er gar nicht braucht. 

Und es gibt einen Hund, der sozusagen ein Wachhund ist und die anderen Tiere immer ausschimpft, auf den hört aber keiner, das ist ein also wenig wie mit Eltern.

An der Decke der Animal Lounge ist ein Riss, der langsam immer größer wird – und das spielt am Ende eine ziemlich wichtige Rolle.

Meinem Bruder hat das Buch auch gefallen.

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