Sven schreibt über die Online-Ausleihe der Hamburger Bücherhallen und erweist sich als einigermaßen leidensfähig. Meinetwegen könnte er übrigens gerne hauptberuflich über Technikkram schreiben, ich mag das sehr.

Pia Ziefle über Bildungskosten. Eine winzige Ergänzung dazu: Dass man hier am Anfang des Schuljahres 25 Euro in die Klassenkasse zu zahlen hat, das fand ich z.B. auch recht flott und ich habe mir das “Wir hatten ja nichts, nicht einmal eine Klassenkasse” nur knapp verkniffen.

Ich war mit Isa im Kino und sie hat drüber geschrieben. Das ist schön, wenn man mit BloggerInnen befreundet ist, manchmal muss man dann nicht einmal mehr selber bloggen. Im Zusammenhang mit dem Film noch dieser Link, es geht um europäische Kostüme, die bei der Geister- oder Wintervertreibung eingesetzt werden, eines davon kommt im Film vor.  

Nur ein paar Meter von uns entfernt, von vielen Vorbeigehenden noch nie wahrgenommen. Das KIDS, eine wichtige Sache, die zu verschwinden droht. Aber es wird wirklich gebraucht.

Johanna kommt ins Heim, einfach ist das nicht.

Buchcover und Länder. Mit sinniger Ergänzung hier.

Auf Youtube gibt es – wieso habe ich das denn nicht gekannt? – eine Originlaufnahme der Astern von Benn, gesprochen von ihm selbst. Nanu.

Hier verreißt jemand einen ersten Satz. Ich finde den zwar auch nicht gut, halte den Kult um erste Sätze aber ansonsten für stark übertrieben. Man kann auch einfach mit einem okayen Satz anfangen, wenn der erste Absatz genug hergibt. Oder die erste Seite. Ich lege beim Lesen eines neuen Buches jedenfalls nicht das Buch nach dem vorsichtig schlürfend genossenen ersten Satz wieder aus der Hand und schmecke darauf herum wie ein Kenner bei der Weinprobe, Stirn in Falten, verträumter Blick, irgendwas im Abgang suchend, Anklänge von Tannenzapfen und Brombeeren, was weiß ich. Neben mir liegt zufällig gerade Yasmin Reza, “Glücklich die Glücklichen”,, das fängt an mit “Wir waren bei den Wochenendeinkäufen im Supermarkt.” Das finde ich vollkommen in Ordnung.

Damals. Mit Erwähnung dieses unsäglichen Artikels über den Ikea-Katalog, der eigentlich gar nicht satisfaktionsfähig ist.

Bei den Krautreportern geht es um Trollringe. Klingt so nett nach Tolkien, ist aber nicht nett, ist grauenvoll.

Und dann noch etwas zu Bautzen, aus etwas anderer Perspektive.

Ich habe mit Sohn I etwas über das Programmieren diskutiert, die Arbeit am Wirtschaftsteil wirkt sich eben auf das Familienleben aus. Und ich finde, das passt auch bei Neunjährigen. Ich habe das etwas mit diesem Spiel untermauert. Das kann man gut machen, fanden wir, das ist einleuchtend aufgebaut und um überhaupt verständlich zu machen, wie logisch und unberbittlich geradeaus ein Programm nach Befehlen vorgeht, wie Schleifen funktionieren etc., dafür ist das gut geeignet. Wir sind noch am Anfang, aber damit machen wir weiter, es geht nur um elf Befehle, das ist angenehm übersichtlich. Anweisungslogik und Loops kann man aber auch lässig nebenbei erklären, etwa im Bad – der Vater sagt so oft “Jetzt Zähneputzen”, bis beide Söhne es getan haben. Ein ganz einfaches Programm, mäßig effektiv, aber immer wieder eingesetzt und seit -zig Elterngenerationen aufwärtskompatibel, ganz egal, wie oft “Kind” upgedatet wird. Und da kann man eigentlich auch gleich Prozessentwicklung anschließen und mit den Kindern gemeinsam überlegen: Kann man das Programm vielleicht irgendwie verkürzen? Kann man etwas streichen, ersetzen, optimieren? Und was sind in diesem Fall eigentlich die variablen Werte im Programmablauf? Na, und so weiter.

Und dann noch etwas Musik. Nick Lowe, auch interessant. War mit der Tochter von Johnny und June verheiratet, guck an. Die Sache mit Welt/Dorf gibt es also auch in den Playlists.

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