Auf Deutschlandradio etwas Geschichtsunterricht, auch für den Freundeskreis Insel – die Sache mit der Hymne und Helgoland. So en detail war mir das nicht bekannt.

Kerstin Brune über ihren Beruf. Im weiteren Zusammenhang, die Kamera kurz ins Publikum geschwenkt: Besorgte Mütter.

Sehr nett finde ich die Idee mit den Spaghetti all’Amatriciana, ich werde mich mal umsehen, ob hier ein Restaurant mitspielt und dann da natürlich auch hingehen.

In der NZZ geht es um das Lesen, und zwar doppelt und weniger. Immer eine schwierige Abwägung, diese Grübelei zwischen Neukauf und Klassikerlektüre , das kenne ich gut. Da kann man auch einmal kurz überlegen, welche Autoren man denn tatsächlich bisher in größerem Ausmaß mehrfach gelesen hat. Ich komme bei der Prosa auf: Theodor Fontane, Theodor Storm, Joseph Roth, Heinrich Mann, Eduard von Keyserling, Kurt Tucholsky, Guy de Maupassant, Italo Calvino (Winternacht!), George Simenon, Evelyn Waugh (Brideshead!), Herman Melville (Bartleby!), als Jugendlicher auch Hemingway, eh klar, das war damals eben so, Hemingway lesen, eine rauchen, ein Bier trinken, sich am nicht vorhandenen Bart kratzen, an die Schreibmaschine setzen – und dann ü-ber-haupt keine Idee haben. Mehr rauchen, mehr trinken, hat bei ihm ja auch geholfen. Dachte ich. Na, die Buchauswahl ist jedenfalls eine eher krause Mischung. Keine Russen dabei, das fällt auf, aber den Oblomov müsste ich doch noch einmal lesen, der ist es sicher wert, “Väter und Söhne” bestimmt auch. Ansonsten ist der Osten bei mir eine einzige Bildungslücke, groß wie das Zarenreich.

Ganz übersehen habe ich, dass es ein neues Album von La Caravane Passe gibt, die stehen hier im Haushalt für Gute-Laune-Musik, zu der jeder herumtänzelnd vor sich hin eskaliert, das klappt ja längst nicht mit jeder Band. Aber La Caravane Passe, die zünden. Ziemlich verlässlich.

Die Zuneigung zur Gruppe entstand vor Jahren wegen “T’as la touche manouche”, wozu es auch ein Video gibt, sogar inklusive Lindy-Hop-Moves, wie ich gerade eben erst bemerke:

Und da ich im letzten “Woanders” “Those were the days” erwähnte, habe ich auch das einmal auf Youtube nachgesehen. Das ist ja so ein Lied, mit dem man groß geworden ist, aber tatsächlich hätte ich ohne Google nicht gewusst, wer es gesungen hat – und schon gar nicht, wie unfassbar jung die Dame bei der Aufnahme war (das kann man hier nachlesen) und wie vergnügt sie dabei aussah. Und, äh – schickes Kleid auch. Man sieht es allerdings erst am Ende des Clips.

Zu der neulich hier im Blog verhandelten Frage der Tarte-Bezeichnung – Quiche oder was auch immer – gab es noch einen Kommentar unter dem Artikel, da muss ich dringend noch etwas anlegen, nämlich den Großmeister Hüsch zur Frage, was wie heißt und warum man da so sicher ist:

%d Bloggern gefällt das: