Gelesen – Petra Gust-Kazakos: Ganz weit weg – Leselust und Reisefieber

Petra Gust-Kazakos ist vielleicht von ihrem Blog bekannt, es ist dieses hier. Sie hat ein Buch über Reisen und Bücher geschrieben, ich habe es auf der Zugfahrt von Hamburg nach München gelesen, was natürlich, bei aller Bescheidenheit, ein äußerst cleverer Schachzug von mir war. Denn besser kann ein Buch für so eine Zugfahrt in Länge und Inhalt kaum passen, machen Sie das also ruhig nach.

Allerdings hatte die Lektüre auch Nachteile, die sollen hier nicht verschwiegen werden. Denn es geht in dem Buch um andere Bücher, und ich bin leider äußerst anfällig für die bei solcher Lektüre entstehenden Wünsche. Weswegen jetzt noch rund zehn weitere Titel auf meiner ohnehin ellenlangen Buchwunschliste stehen, es ist wirklich schlimm.

Und wieder gemerkt: Ich habe eine seltsame Schwäche für Sekundärliteratur. Ich lese ausgesprochen gerne, was andere über Bücher schreiben und an ihnen herumerklären, wenn sie Geschichten dazu erzählen und Hintergründe schildern. Ich habe dabei gar keinen Ehrgeiz, etwas zu lernen, ich finde es tatsächlich einfach unterhaltsam. Und ich lese so etwas sogar so gerne, dass ich es so gut wie nie dazu kommen lasse, weil ich sonst vermutlich gar keine Romane und Erzählungen mehr lesen würde, um die es doch eigentlich immer geht. Romanführer und dergleichen fallen für mich klar unter Suchtmittel.

5 comments

  1. nomadenseele

    Irgendwie kann ich mit Buchblogs immer weniger anfangen. Ganz einfach, weil ich mehr oder weniger grundsätzlich anderer Meinung bin als andere Menschen. Inzwischen nutze ich sie nicht einmal mehr, um auf Bücher aufmerksam gemacht zu werden – es ist deutlich effektiver, bei den Verlagen, welche ich mag, die Programme durchzugehen.

    Litertaturblogs, das war einmal eine Welle, die gerade in sich zusammenbricht. Wobei oben genanntes sicherlich zu den qualitätshaltigeren gehört.

  2. Ping: Und sonst so? | Philea's Blog

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