Noch zwei Tage bis zum Urlaub, wie immer überschlägt sich alles kurz vor der Abreise, es ist der helle Wahnsinn. Ich werde vor dem Wochenende vermutlich gar nicht mehr zum Bloggen kommen, nur der Wirtschaftsteil erscheint selbstverständlich wie gewohnt, da kennen wir nix. StammleserInnen wissen, dass ich nach solchen Ankündigungen gewöhnlich erst recht viel blogge, in diesem Jahr garantiere ich allerdings für nichts, das Wort Pause wirkt gerade ungeahnt attraktiv auf mich.

Ob ich in den nächsten Wochen überhaupt zwischendurch blogge, es hängt auch sehr davon ab, ob ich irgendwo Netz habe, auf der Halbinsel Eiderstedt ist das als Kunde von O2 allerdings nicht gerade wahrscheinlich, vielen Dank auch. Und diesmal habe ich nicht wieder vor, mit erhobenem Handy über den Deich zu rennen, auf der Suche nach Netz und Empfang in der Luft herumfuchtelnd wie früher mit den Zimmerantennen, diesmal lasse ich es und gucke mir lieber einfach Gegend an. Oder Bücher. Oder mein Manuskript. Oder Schafe, Wölkchen, Schwalben, na, und so weiter.

Danach fahren wir wieder nach Südtirol, diesmal übrigens ganz ohne Werbedeal und Sponsoring. Denn es ist ja so: Blogwerbung wirkt. Meine eigene im letzten Jahr hat mich zum Beispiel so dermaßen selbst überzeugt, dass ich das in ganz ähnlicher Form noch einmal gebucht habe, diesmal ohne dabei arbeiten zu müssen oder zu wollen. Sollten also auch in diesem Jahr Lobeshymnen auf Eiderstedt oder Südtirol irgendwann hier erscheinen – man möchte es fast annehmen -, das ist dann keine Schleichwerbung, das ist reine Überzeugung, ich mag die beiden Gegenden wirklich sehr und teile diese Vorliebe mit der ganzen Familie.

Kurz vor dem endgültigen Wegklappen in den ferialen zustand habe ich noch eine Seite für Buddenbohm & Söhne bei Tipee eingerichtet, hier wird ja alles ausprobiert. Es ähnelt gewissermaßen Flattr, das zumindest mit meiner WordPress-Installation nicht mehr recht funktioniert und das außerdem sowieso von niemandem mehr benutzt wird, wie mir scheint. Man kann einfach Kleingeld einwerfen, Tips genannt, Trinkgelder eben. Warum ich das gemacht habe, das steht drüben etwas ausführlicher erklärt, da geht es auch ein wenig um das aktuelle Manuskript.

Sollte jemand tatsächlich einen Euro oder was auch immer für die Schreiberei hier einwerfen – jetzt schon herzlichen Dank. Auch im Namen der Söhne, versteht sich, denen habe ich das Prinzip Crowdfunding nämlich gerade eben erklärt, das fällt vermutlich auch unter Medienerziehung. Und Ehre, wem Ehre gebührt, die Idee zu Tipee habe ich von diesem Elternblog, in dem Artikel dort geht es auch um eine Begründung, warum man so etwas macht und um Werbung ihn Blogs etc., das ist in jedem Fall interessant, ich empfehle die Lektüre.

 

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