Ein Kalenderblatt zu Arthur Conan Doyle. In der Audio-Version auch mit der Stimme von Doyle, ich finde Stimmen von AutorInnen immer interessant.

Und hier, meine Rede: Handschriftliche Notizen. Der Knaller.  Ich mache immer mehr doch wieder mit der Hand. Nur nicht mit Füller, mit Füller saut man alles ein. Auch als Erwachsener. Also ich jedenfalls, gerade wieder einmal getestet (und dann diese Zeilen mit blauen Fingern getippt).

Hier sind ein paar Hörproben der Berliner “Muckemacher”. Musik für Kinder, die auch für Erwachsene ziemlich partytauglich klingt, das dürfte all denen gefallen, die z.B. auch “Deine Freunde” mögen. Die Söhne fanden die Hörproben jedenfalls super, und sollten die mal in Hamburg auftreten, wir wären interessiert.

Ein Text über das Bloggen an sich mit einem Epilog, der – krasser Zufall – genau meine Kindheit beschreibt. Ja, ja. Und die gute Butter gab es damals auch noch, dickere Kartoffeln und, ach egal.

Nebenbei – und zwar wirklich nebenbei, das ist wichtig – habe ich diese App hier für mich getestet. Das ist etwas ganz Simples, und das habe ich auch so gesucht. Eine kostenlose Video-App, die jene Filmschnipselchen, die man mit dem Handy aufgenommen hat, mal eben zusammenspielt und recht raffiniert ein wenig optimiert, so dass sie zu einem auch mal eben dazugeklickten Musikstück passen. Wenn man also etwa mit der Familie auf dem Land spazieren geht und ab und zu ein paar Sekunden lang filmt, wie die Kinder durch Felder und Wiesen laufen, wie sie auf Bäume klettern, Erdbeeren essen, Pferde streicheln etc., und wenn man das dann noch mit einem netten Folksong kombiniert, dann ergibt das zusamengesetzt ein erstaunlich brauchbares Ergebnis. Das ich hier allerdings nicht zeigen werde, da nur die Söhne drauf sind. Aber doch, das geht gut, sogar einhändig. Das benutze ich jetzt öfter mal für solche Erinnerungsfilmchen. Jojo hat hier vor einiger Zeit einmal über Cameo geschrieben, Quik ist noch simpler und kann auch völlig ambitionslos eingesetzt werden, das ist ja manchmal ganz nett.

Ich habe das hier gekocht, grüner Spargel mit Zeug, sehr einfach, sehr gut, außerdem aus einem sympathischen Blog. Alte Regel: mit grünem Spargel wird gespielt und experimentiert, weißen Spargel isst man traditionsgemäß, also mit Kartoffeln, zerlassener Butter und Schinken und fertig, Ende der Diskussion, bitte stellen Sie sich den Autor an dieser Stelle zur Verdeutlichung noch einmal krückstockfuchtelnd vor. Diese Regel hat natürlich überhaupt keinen Sinn, aber an irgendwas muss man sich ja festhalten im Leben.

Außerdem habe ich das hier gekocht, das war wieder ein Tipp von Frau Z. aus H. auf der schönen Insel Usedom, die Dame, in deren Haus ich gelesen habe. Das wird hier noch zur Tradition, wenn es so weitergeht mit solchen Tipps. Das ist jedenfalls ein Gericht, das ehemalige Urlauber der Ausrichtung Dalmatien, Istrien etc. reihenweise nostalgisch stimmt, wie eine schnelle Umfrage im Bekanntenkreis ergab. Und auch das kocht sich ganz simpel und bewährt sich.

Und dann noch das hier, ich habe offensichtlich gerade wieder mehr Spaß am Herd, man merkt es vielleicht. One Pot Rice ist also das neue One Pot Pasta, allerdings ist es besser, viel besser, das kann ich ausdrücklich empfehlen, das hat uns ganz hervorragend geschmeckt. Also jedenfalls den Erwachsenen hier. Der kleine Rest zählt bei Geschmacksfragen aber eh nicht, das sind alles Banausen und Ignoranten. Schlimm.

Und weil, siehe Regelwerk weißer Spargel, nicht immer alles Sinn haben muss, werde ich diese Woanders-Reihe ab sofort mit einem Instagram-Bild der letzten Tage beenden, ob es nun passt oder nicht. Und ein wenig darüber erzählen. Bei Instagram selbst schreibe ich so gut wie nie einen Text zu den Bildern, das ist mir auf dem Smartphone viel zu mühsam. Aber ab und zu gibt es ja doch etwas Kontext, den man noch erläutern kann. Hier im Bild etwa sieht man drei Damen beim Lindy-Hop, eine davon ist die Herzdame und die Kombination mit den beiden anderen war reiner Zufall. Ich bin ein großer Freund der beim Lindy-Hop oft getragenen Mode, das gilt auch für das, was Herren dabei anziehen. Die 30er und 40er und teilweise auch die 50er des letzten Jahrhunderts waren modisch so schlecht nicht, also wenn man gewisse  faschistische Verirrungen in manchen Ländern mal ignoriert.  

Aufgenommen wurde das Foto bei einer Tanzveranstaltung aus der Reihe “Draußentanzen”, bei der man also unter freiem Himmel zu Swing-Musik herumhüpft, in diesem Fall war es am Strandzugang von Övelgönne an der Elbe. Es gibt viele Veranstaltungen dieser Art in Hamburg, für die Herzdame und mich sind sie ein wahrer Segen – denn da können wir auch mit Kindern hingehen und gemeinsam tanzen, während die Jungs in der Nähe herumspielen. Wir können sonst so gut wie nie gemeinsam tanzen, da immer einer abends auf die Jungs aufpasst.

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