In der Brandeins geht es äußerst passend zum Jahresanfang um die Inventur und später im langen, langen Text immer mehr um die Freiheit. Da sind Schlussfolgerungen enthalten, denen man sich vielleicht nicht zwingend anschließen muss, darüber nachzudenken wird aber auch nicht schaden. Zumal auch der größer werdende Druck in Richtung nachhaltiger Wirtschaft als Gegensatz zur Freiheit empfunden werden kann, das betonen manche Medien ja bemerkenswert oft. Wohin kommt der Mensch, wenn er frei ist und frei wirtschaftet, was erschafft er und was richtet er an? (Im Text werden auch die ärmsten 10% der Bevölkerung erwähnt, dazu ganz nebenbei hier noch ein kleines Update.)

In der NZZ geht es um das Anthropozän, dessen Beginn und dessen Auswirkung.Und auch darum, die Verantwortung für den Planeten da zu lassen, wo sie angeblich hingehört – bei jedem Einzelnen. Wer, wenn nicht wir?

Laut der SZ handeln diese Einzelnen aber leider schizophren, sie fördern dauernd Entwicklungen, die sie nicht wollen, sie sind “massenhaft inkonsequent” (auch hier noch eine kleine Ergänzung zu einem Teilaspekt im Artikel, es geht um das Bargeld in Schweden, englischer Text).

In der Wirtschaftwoche Green Ecomomy findet man dagegen ein paar Zahlen, die einem in diesem Zusammenhang ganz nett vorkommen können. Und hier wird eine dieser einzelnen Verbraucherinnen interviewt.

Auch in der Zeit geht es um die Entscheidungen der Verbraucher, um ihre Macht und ihre Verantwortung: Teilen tut weh. Tut es das wirklich? Das Teilen gehört zu den allerersten Verhaltensweisen, die wir Kindern in Kindergärten beibringen, es ist hochgradig erwünscht. Warum eigentlich, wenn es doch so weh tut?

Zum Schluss wie fast immer der Link für den Freundeskreis Fahrrad. Ein Interview mit dem Bürgermeister von Kopenhagen. Besonders interessant und für deutsche Verhältnisse geradezu amüsant exotisch anmutend eine Information in einem Nebensatz: wenn es schneit, werden in Kopenhagen die Radwege zuerst geräumt. Dann erst die Straßen. Unvorstellbar.

GLS Bank mit Sinn

 

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