Woanders – Der Wirtschaftsteil

Ein schneller Nachschlag zur letzten Woche, da ging es um Utopien und Dystopien. Dazu eine Meldung auf der Schweizer Amnesty-Seite: die Welt wird immer friedlicher. Immerhin eine interessante Option, auch wenn man Zweifel hat.

Nun also der letzte Wirtschaftsteil in diesem Jahr, so schnell kann es gehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass auch Sie schon jetzt, gleich oder doch morgen schon Urlaub haben, sie ist beträchtlich, fast möchte man von etwa 99% reden. Da gucken wir, natürlich auch mit einem Bein schon in der Weihnachtszeit, noch einmal auf das, was wir jetzt alle lassen, wir gucken auf das Thema Arbeit. Ganz entspannt.

Da gab es zum Beispiel im Spiegel einen Artikel, in dem Arbeit auf den Kern heruntergebrochen wurde: für Arbeit gibt es Geld. Und eben nicht unbedingt Erfüllung und Glückseligkeit. Das kann man ernüchternd finden – oder aber auch befreiend. Mehr dazu übrigens  beim Nuf. Kann man mal drüber nachdenken,man hat ja jetzt Zeit für so etwas.

Oder man denkt über Stress nach, etwa mit Gunter Dueck. Jedenfalls wenn man dabei nicht gerade am Weihnachtsstress scheitert, versteht sich.

Zum Dueck passt noch ein Text in der brandeins ganz hervorragend, da geht es um “Mad Business”. Das ist erstens das, was auch Sie vielleicht gerade um sich herum haben oder gerade eben noch hatten, das ist aber auch ein Buch, das ziemlich interessant sein dürfte. Und mit einem Nebengedanken darf man bei “Mad Business” vielleicht auch kurz Lageso einfließen lassen, das liegt einigermaßen nahe und ist als Ergänzung gar nicht schlecht.

Christoph Koch fragt, ob wir eigentlich noch Chefs brauchen, auch ein schönes Thema für längere Gedankengänge. Und wenn das Führungspersonal stark stört, dann will man vielleicht einfach nur weg. In diesem Text denkt man über den Sinn von Sabbaticals nach, von denen so viele träumen.

Träumen wollen viele auch vom bedingungslosen Grundeinkommen, das hier als “postideologische Idee” bezeichnet wird, ein interessanter Begriff. Kein Zweifel, dass dieses Grundeinkommen Folgen für unsere Arbeitswelt hätte. Vielleicht finden unsere Kinder heraus, welche das sein werden, in absehbarer Zeit wird es das in Deutschland wohl kaum geben.

Träume können aber auch bescheidener ausfallen, man möchte womöglich einfach nur öfter vom gemütlichen Zuhause aus arbeiten und nicht mehr jeden Tag ins Büro müssen? Felix Schwenzel schreibt hier über einen Twist bei diesen Gedanken, nämlich darüber, dass er gerne ins Büro geht,  weil er auch Home-Office machen könnte. Es gibt eben immer noch eine Ecke mehr, um die man herumdenken könnte.

Und damit endet die Arbeit in diesem Jahr, zumindest die Arbeit am Wirtachaftsteil. Vielen und herzlichen Dank fürs Lesen und Teilen, es war uns jedesmal ein Fest! Und ein solches in schön und entspannt wünschen wir Ihnen auch. Machen Sie es gut, feiern Sie schön, kommen Sie gut ins Neue Jahr!

GLS Bank mit Sinn

 

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