Woanders – Die fünfzehnte Sonderausgabe Flucht und Fremdenfeindlichkeit

Noch einmal der Hinweis, diese hier gesammelten Artikel sind teilweise nicht taufrisch, sondern eher eine Woche alt oder noch älter, was in Zeiten des Internets natürlich schon steinalt ist. Aber wenn man versucht, zu einem Thema so gut wie alles zu lesen, was online an den Gestaden der Timelines angespült wird, um daraus etwa wöchentlich etwas Interessantestes zusammenzustellen, dann geht das kaum aktueller. Und das macht auch nichts, finde ich.

Deutschland: Zunächst etwas Geschichtswissen zu diesem Land. Schadet nie.

Deutschland: Eine Familie nimmt eine Familie auf. Und da, noch eine.

Deutschland: Und wenn man sich durch die Begegnung mit mit anderen Kulturen beschäftigt, dann gehören auch ganz alltägliche Aspekte dazu. Etwa das Schlafen.

Deutschland/Mazedonien: Bei Telepolis erinnert man ein wenig an Deutschland als Auswanderungsland, was jetzt durchaus kein Schreibfehler ist. Buddenbohms findet man übrigens auch in den USA. Nachfahren von Wirtschaftsflüchtlingen, die niemand in ihr sicheres Herkunftsland Nordostwestfalen zurückgeschickt hat. Zum Thema sicheres Herkunftsland hier übrigens noch etwas zu Mazedonien.

Deutschland: Ein Artikel über die Arbeit von Mimikama, dem Verein, der Falschmeldungen im Netz aufdeckt und dokumentiert. Noch ein wenig mehr zur Faktenlage beim Netzwerk Flüchtlingsforschung, die Zeit berichtet.

Deutschland: Der Bürgermeister von Rotttenburg macht einfach mal.

Deutschland: Mely Kiyak über die Moslem-Problematisiermaschine in den deutschen Medien.

Deutschland: Ein “bürokratisches Schelmenstück”, und sicher nur eines von vielen, die gerade passieren: die Finanzämter interessieren sich für Vereine, die Geflüchtete kostenlos trainieren lassen. Denn so geht es ja nun nicht.

Syrien: Die FAZ sehr lesenswert über moralische Fragen zum syrischen Bürgerkrieg und über seine Legitimation, das ist ein Thema, über das man ruhig einmal eine Minute länger nachdenken kann. Und das eher selten angesprochen wird.

Mali: Die Länder weiter südlich in Afrika haben wir gerade eher nicht mehr auf dem Radar, sie kommen in den Meldungen kaum noch vor.  In der Zeit ein Interview zur Lage in Mali, zu den Fluchtursachen – und auch zum Thema Entwicklungshilfe und unfairem Handel.

Deutschland: Die Menschen aus Mali begegnen einem in diesem FAZ-Artikel wieder, da geht es um ein Detailthema der aktuellen Krise, um die Passersatzpapierbeschaffung. Ein zweifellos sehr deutsches Wort – und ein schwieriges Thema.

Eritrea: Über die Lage dort findet man auch eher wenig, hier ein Artikel im Tagesspiegel.

Tschechien: Ein Artikel über die extreme Abschottung Tschechiens gegen Geflüchtete und sonstige Fremde.

Deutschland: Die Geflüchteten als Konjunkturprogramm, der Einzelhandel freut sich. Ziemlich logisch, ziemlich naheliegend. Dennoch bemerkenswert.

Deutschland/Europa: Ein schon filmtaugliches Szenario: der verletzte Syrer, der aus einer norddeutschen Kleinstadt per Handy unüberschaubar vielen Menschen auf der Flucht mit Informationen hilft.

Deutschland: Es gibt auch Hilfsinitiativen, auf die man zunächst gar nicht kommt, etwa diese hier: Illustratoren für Flüchtlinge.

Deutschland: Axel Hacke über Rohheit und Dummheit.

 

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