Woanders – Die vierzehnte Sonderausgabe Flucht und Fremdenfeindlichkeit

Hamburg: Ein Film über die mobile Kita für die Kinder der Geflüchteten am Hamburger Hauptbahnhof. In der Schlussszene sieht man die Kinder mit den Seifenblasen, wenn man jetzt am Bahnhof vorbeigeht, sieht man dauernd Kinder mit Seifenblasen vor diesem Zelt. Und, was einem zuerst vielleicht gar nicht auffällt – diese Kinder lachen beim Spielen. Sonst lacht am Hauptbahnhof kein Mensch. Man kann da etwas stehen bleiben und sich die lachenden Kinder ansehen, es ist eine sehr heilsame Übung.

Hamburg: Ein Interview mit dem Leiter Öffentlichkeitsarbeit der Hamburger Messe zur Ausnahmesituation in den Hallen dort. Den Satz “Alles, was Sie brauchen, ist hiermit genehmigt”, den hätte man gerne öfter und an mehr Stellen in der Stadt gehört.

Deutschland: Frau Modeste über Sankt Martin.

Deutschland: Eine sympathische Stadt: Regensburg. Auch nett: Klein Borstel, das ist Stadtteil von Hamburg, da gab es eine Demo für ein Flüchtlingsheim. Ja, für. Und eine ganz andere Lage gibt es in Meißen.

Deutschland: Jakob Augstein über die deutsche Angst vor dem muslimischen Mann.

Deutschland: Hier geht es um den Shitstorm als Mittel der politischen Kommunikation und um Stöckchen, über die brav gesprungen wird. Und ich finde es ganz richtig, was da steht.

Deutschland: “Nichts ist geregelt.” Es geht um die unbegleiteten Minderjährigen in Hamburg, bzw. demnächst woanders.

Deutschland: “Wir holen dich da raus” – ein Paar holt einen jugendlichen Afghanen aus Ungarn. Ohne Zeit, vorher darüber nachzudenken.

Deutschland: Die FR über den Verfassungsschutz und die Straftaten von rechts.

Deutschland: Eine prächtige Kolumne über das prächtige Abendland und sein inszeniertes Versagen. Und immer noch sagen es zu wenig Menschen so deutlich. Viel zu wenig.

Deutschland: Gefährliche junge Männer.

Deutschland: Anne mit ein paar Momentaufnahmen.

Deutschland: Ein Update zur Lage am Lageso

Europa: Ein Interview zum Thema Völkerwanderung, bzw. eben nicht.

Afghanistan: Am Hamburger Hauptbahnhof fallen mir Menschen auf, die anders aussehen als die arabische Mehrheit der Geflüchteten. Ich frage etwas herum, es sind wohl Hazara.  Den Namen habe ich noch nie vorher gehört, in der Wikipedia kann man mehr erfahren. Man weiß so vieles nicht.

Syrien: Das kann man sich schon einmal für die Geschichtsbücher merken, die Sache mit dem Hunger und dem Beginn der Massenflucht.

Syrien: In der NZZ geht es um Syrien, bzw. um die Levante, ein längst aus der Mode gekommener Begriff. Man beachte vor allem den letzten Satz des Artikels, der angesichts der aktuellen Diskussion in Deutschland verblüffend grotesk wirkt: “Mögest Du eine große Familien haben und einen leichten, mühelosen Weg.” Ein schöner Satz. Ein wirklich schöner Satz.

Griechenland: In der NZZ ein Artikel über das Kindersterben in der Ägäis. Kaum auszuhalten.

Oman/Ägypten/Algerien etc.: Und Deutschland liefert immer weiter Waffen. Eh klar.

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