Es sind doch wieder mehr Artikel geworden, nachdem die Anzahl der Funde in der letzten Woche etwas zurückging, das scheint einer Wellenbewegung zu folgen. Ich lasse mich jetzt etwas zurückfallen, da ich bei diesen Sammlungen keinen Zeitdruck haben möchte, deswegen schaffen es eher Kommentare, abgelegene Meldungen, längere Texte und Blogartikel in diese Liste. “Normale” Meldungen veralten nach zwei, drei Tagen und kommen wohl nicht mehr vor. Es ist vermutlich ganz gut, auch bei diesem aktuellen Thema eine Woche zu warten und zu sehen,ob eine Meldung dann wirklich immer noch interessant ist – und auch noch nicht von anderen Medien widerlegt.

Hamburg: Ich gucke gerade, ob ich mich bei “Dialog in Deutsch” irgendwie nützlich machen kann, das ist vielleicht auch für andere Hamburger interessant. Ein niedrigschwelliges und offenes Angebot – just come along – der Hamburger Bücherhallen. Klingt gut.

Deutschland: Ein Rückblick auf die Flüchtlingskrise in Bayern, aber nicht auf die letzten Wochen, sondern auf die Zeit direkt nach dem Zweiten Weltkrieg.  Geschichtsuntericht kann so sinnvoll sein.

Deutschland: Im Sprachlog geht es um die seltsame Wortschöpfung “Asylbefürworter”. Es ist ein wenig kompliziert.

Cottbus: Die Polizei wurde dort also überrannt. Wie isses nun bloß möglich? Man kommt immer wieder zum Schluss: würde die Gewalt von der linken Szene ausgehen, es wäre ganz sicher nicht möglich.

Europa: Auf SPON ein Artikel, der etwas versucht, was mir gerade viel zu selten probiert wird, nämlich Zusammenhänge herzustellen. Wie hängen die diversen Krisen der letzten Zeit eigentlich zusammen? Da hätte auch gerne noch mehr kommen können, der Text wirkt etwas kurz.

Deutschland: Der MDR über die Bürokratie der Flüchtlingsregistrierung: “… die Computer der beiden Behörden verstehen sich nicht.” Es ist und bleibt für mich eine der erschütterndsten Erkenntnisse der aktuellen Lage, wie schlecht dieses Land organisiert ist und wie unfähig auf eine besondere Situation reagiert wird. Von wegen deutsche Effizienz und Ordnung, nichts ist davon zu spüren, gar nichts. Ich habe es wirklich nicht gewusst, dass hier so dermaßen wenig funktioniert.

Deutschland: Was dann aber doch funktioniert, das ist die Überwachung. Hier eine Meldung zu markierten Rufnummern von Flüchtlingen. Man staunt. Oder staunt man schon gar nicht mehr?

Deutschland: In der Tagesschau ein wütender Kommentar zum Unfug der Transitzonen. Deutlich und treffend. Wobei man sich auch bei Transitzonen das Wort etwas genauer ansehen sollte.

Deutschland: Einige Hinweise darauf, wie rechte Propaganda funktioniert, auf die linke Variante wäre das natürlich ähnlich anzuwenden. Das weiß man irgendwie alles, es ist dennoch sinnvoll, es sich noch einmal strukturiert klarzumachen. Dann staunt man bei manchen Artikel noch mehr. Ebenfalls in diesem Zusammenhang interessant ist ein Text, der Pegida mit der NSDAP zusammenbringt.

Deutschland: Eine Zahl, über die man nicht einfach weglesen sollte: 50 rechte Straftaten pro Tag.

Deutschland: Die Dachauer Tafel möchte Flüchtlingen lieber kein Essen abgeben, die wollen ja eh nur Kichererbsen. Bitte? Doch. Genau so.

Deutschland: Eine Reportage über Lüchow, wo es etwas anders läuft als anderswo.

Deutschland: Anne mit Momentaufnahmen aus Deutschland.

Deutschland: Journelle über unterlassene Hilfeleistung.

Deutschland: Im Halbtagsblog geht es um ein Schulprojekt zum Thema Flucht.

Deutschland: Meike Winnemuth geht Grenzen ab, man kann ja auch in diesem Land mal über Heimat nachdenken. Wobei mir wieder einfällt,dass ich wirklich gerne um Schleswig-Holstein herumgehen möchte, aber man kommt ja zu nix. Schlimm.

Deutschland: Ein zorniger – zornig hier im Sinne von Georg Schramm,  er hat vor längerer Zeit einmal sehr schön über das Wort doziert, über die Bedeutung des Zorns, das entscheidende Zitat von Papst Gregor lautete „Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht“ – ein zorniger Kommentar also von Andrej Reisin zu Martenstein und Aust. Ich halte das für einen sehr guten Kommentar.

Deutschland: Und noch ein zorniger Kommentar, diesmal zur aktuellen Schulpolitik und womöglich jetzt schon versemmelten Integration der geflüchteten Kinder.

 

 

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