Die Texte der letzten Tage, die mir besonders aufgefallen sind. Durch die Entscheidungen von heute bekommt die Lage schon wieder einen ganz anderen Dreh, als man es gestern hätte ahnen können, man kommt gar nicht mehr hinterher. Die unten verlinkten Artikel bleiben wohl dennoch lesenswert. Und falls jemand 12 von 12 in diesem Monat vermisst – das habe ich leider nicht geschafft, ich sitze im Moment einfach zu lange vor den Nachrichten. Im Oktober bin ich wieder dabei, denke ich.

Ungarn: Den ungarischen Grenzzaun hat man in den Nachrichtensendungen oft gesehen, hier kann man nachlesen, wie es sich an der serbisch-ungarischen Grenze anfühlt, vor dem Zaun zu stehen. Und was die Anwohner von ihm halten.  Eine bedrückende Reportage dazu auch im Freitag.

USA: Nicht nur Ungarn hat einen Zaun, der in den USA ist, logisch, viel moderner.

Dänemark/Schweden/Deutschland: An anderen Grenzen gibt es noch keinen Zaun, verzweifeln kann man aber auch ohne. Hinter Zäunen steckt die Angst, und Angst ist kein Kavaliersdelikt.

Deutschland: In der Washington Post wird überlegt, ob Deutschland womöglich recht clever mit der Krise umgeht. Diesen Text hätte man ab heute wohl nicht mehr so geschrieben.

Deutschland: Und so ist das gemeint, das mit dem Cleversein – syrische Kinder retten eine Grundschule. Sogar eine, die man vielleicht kennt.

Ungarn: Hat vermutlich jeder schon gelesen, sollte aber wirklich nicht untergehen – Martin Kaul mit seinem Bericht aus Ungarn.

Österreich: Ein Bericht aus einem Zug.

Deutschland: Um schwächelnde staatliche Strukturen geht es in der Zeit: “Wir müssen den Staat umbauen.” Wobei es tatsächlich eine der spannderen Fragen zur Zeit ist, ob die Bürgerinnen wirklich dem Staat vorangehen. Man hat hier und da zweifellos den Eindruck, muss sich aber auch fragen, ob das so bleibt, siehe nächster Link.

Deutschland: Die völlig berechtigte Frage, wie lange die Party eigentlich geht. Auch in der taz geht es um dieFrage nach dem “Fest der Völkerverständigung”. Siehe dazu auch sehr sortiert bei Oliver Driesen. Und auch noch viel drastischer in einer Kolumne der Wirtschaftstwoche. Quintessenz – es kommt auf das Durchhalten an. Eh klar, weitermachen. Und wenn die Regierung die Richtung vergleichsweise spontan ändert – erst recht.

Österreich: Aber es ist vielleicht auch nicht gerade Party, worum es hier geht.

Deutschland: Und apropos seltsame Stimmug im Land: die FAZ (!) fordert mehr Wirtschaftsflüchtlinge. Wir leben in seltsamen Zeiten, aber manchmal ist das gar nicht unangenehm.

Deutschland/Hamburg: Und auch bei diesem Herrn geht es wohl nicht um Party. Und überhaupt hat die Stimmung im Moment durchaus nette Folgen.

Deutschland: Timmo Stammberger hat eine Fotoreihe “LaGeSo”.

Deutschland: Viele Geschichten über die Hilfe gibt es bei “Wir für Flüchtlinge”.

Ungarn: Ein Bericht aus Röszke. Und hier noch einer: “Was benötigt ihr noch?” “Die Uno.” Und noch einer bei Kwerfeldein.

UK: In England sieht man Deutschland währenddessen als Hippie-Staat, das ist immerhin einmal eine neue Sichtweise.  In Hamburg hat die ganze Stadt gerade gemeinsam mit allen Radiostationen und Tausenden Demonstranten gleichzeitig “Imagine” gesungen, das passt schon, es ist die Hippiestadt Hamburg, HH. Peace!

Afghanistan: Ein Artikel über die Lage dort, es ist mehr als kompliziert. Und es wird so leicht auch nichts besser.    

Türkei/Jordanien/Libanon: Der Tagesspiegel über die Lage in diesen Ländern.

Syrien: Bei den Reisedepeschen geht es um eine Reise nach Palmyra – im Jahr 2009.

 

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