Wir versuchen wir mal wieder eine Woche der guten Nachrichten, das tut ab und zu auch mal gut. Branchenschwerpunkt egal, es soll nur nett sein. Ein hängemattenkompatibler und sommerlicher Wirtschaftsteil sozusagen, passend zum Sommerwetter der letzten Woche. Und da passt sicher auch ein Kaltgetränk. Die Briten wenden sich vom Industriebier ab, an jeder Ecke wird wieder gebraut, ein Handwerk feiert Wiederauferstehung. Und in Deutschland? Da auch! Na, geht doch. Und das ist auch gar kein Nebenthema, das mit dem Bier, da kann man einiges ableiten, da kann man einiges herausdeuten, wie es hier etwa bei der Zeit geschieht.”Exzesse der Achtsamkeit”, das klingt schon wieder irgendwie, als sei man auf dem falschen Weg. Andererseits könnte man sich auch schlimmere Vorwürfe denken.

(Exkurs – wenn Sie kein Bier trinken, lassen Sie den nächsten Link einfach aus. Wenn Sie Bier trinken, wird es Ihnen aber Spaß machen, hier etwas über Regeln und Innovationen am Beispiel des heiligen deutschen Reinheitsgebots nachzudenken. Das hat sehr viel mit Wirtschaft zu tun.)

Nach Bier kommt Urin, da haben wir doch einmal eine überzeugende Überleitung. Denn aus menschlichem Urin kann man Dünger gewinnen.

In Deutschland zeichnet sich ein Unbehagen am Kapitalismus ab”, das können wir als bequeme sommerliche Hängemattenrevoluzzer auch einfach mal als gute Nachricht werten, so viel Aufruhr darf sein. Zumal man sich mit den im Artikel gelisteten Punkten vermutlich ganz gut anfreunden kann.

Wobei man über Hängematten gar keine Witze machen sollte, immerhin ist es schwer genug, darin nichts zu tun, wie überhaupt das Nichtstun ziemlich schwer ist, das kann man hier nachlesen (Link kaputt, sorry). Das ist zwar nicht direkt eine gute Nachricht, aber Nachdenken über Müßiggang – das lassen wir in dieser Woche durchgehen. Nachdenken über die Arbeit passt aber auch, wenn es nicht gerade um Horrorvisionen geht, sondern um etwas überraschende Einblicke in Statistiken und um das, was vielleicht ganz nett werden kann.

“Glück schlägt Geld”, das ist eine Phrase aus dem nächsten Artikel, da geht es um Werteverschiebungen bei jungen Menschen. Klingt irgendwie auch wie eine gute Nachricht, es sei denn, man glaubt noch an den allein selig machenden Besitz.

Im Tagesspiegel, wenn wir schon bei Werten sind,  gab es neulich einen Kommentar zur “Öko-Enzyklika” des Papstes, die im letzten Monat durch die etwas verblüfften Medien ging. Da geht es um Hoffnung in Bezug auf “Global Commons”, das ist dann erstens eine feine Smalltalk-Vokabel und zweitens auch ein, nun ja, erbaulicher Inhalt.

Und wenn wir das alles einmal zusammenwerfen, dann landen wir vielleicht bei dem Beruf, den man, wenn die Entwicklungen so weitergehen, glatt den Kindern empfehlen kann, dann landen wir nämlich beim Hippie-Ingenieur. Auf die Visitenkarten kann man sich jetzt schon freuen.

Und den Freundeskreis Fahrrad versorgen wir in dieser Woche selbstverständlich auch noch, wenn auch nur indirekt. Es geht nicht um Fahrräder, es geht um LKW. Aber wenn man die aus den Innenstädten wirft, haben Radfahrer ganz sicher etwas davon. Und dazu haben wir noch eine nette Idee.

GLS Bank mit Sinn

 

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