Woanders – diesmal mit Schließmuskeln, Nachrichten, der Syltifizierung und anderem

Liebesleben: Candy Bukowski über die Arbeit im Sexshop.

Feuilleton: Ein Interview mit Stephan Porombka über Bücher und Nichtbücher und Texte. “Eventisierung klingt ja schon wieder so schlimm. Es ist aber nicht schlimm.” Genau.

Irgendwasmitmedien: Sehr zufrieden bin ich übrigens mit der App Niuws. Das ist eine täglich oder öfter aktualisierte Sammlung von Nachrichten und Texten zu unterschiedlichen Themen, die man sich nach eigenem Geschmack und Bedarf zusammenstellen kann. Themenfelder sind z.B. Literatur, Digitaler Wandel im Handel, Fotografie & Film, Food Culture, Futurismus – ziemlich bunt gemischt. Zu jedem Themenfeld wählt ein Kurator pro Tag ein paar – nicht zu viele – Artikel aus und postet sie in die App, die einen dann benachrichtigt. Und das klappt ganz hervorragend, da kommen mir jetzt tatsächlich Texte aus Quellen unter, die ich vorher nicht auf dem Radar hatte, obwohl ich mir nicht wenig Mühe gebe, sehr viel auf dem Radar zu haben. Aber das ist irgendwie auch schön, dieses Gefühl, dass man immer noch mehr finden kann, ich finde das weder stressig noch erschlagend, eher bereichernd. Unter den Auswählenden sind auch netzbekannte Menschen wie etwa Felix Schwenzel, der für die thematisch nicht weiter präzisierten Longreads zuständig ist. Kuratierte Nachrichten finde ich super. Könnte natürlich auch daran liegen, dass ich so etwas mit dem Wirtschaftsteil und der Woanders-Rubrik auch wöchentlich mache und fast täglich daran arbeite. Der Chef von Niuws ist Peter Hogenkamp, früherer Digitalchef der NZZ.

Norddeutschland: Die Syltifizierung der Nordseeinseln, ein äußerst interessantes Thema. Wenn ich jetzt gerade Soziologie studieren würde, auf dieses Thema würde ich mich stürzen. Auf Inseln ist alles klarer, präziser, gedrängter – und auch dramatischer.

Norddeutschland: Andererseits ändert sich nicht nur auf den Inseln etwas, sondern auch um sie herum. Und wie.

 

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