Es wird eine Zeit kommen, wer weiß wann, da werde ich wieder leichter meine Wege gehen, unbeschwerter. Schneller auch, ja, schneller und etwas froher womöglich und vielleicht sogar wieder mit einem leicht hüpfenden Gang, wie damals auf dem Heimweg nach der Schule, als ich zum Strand eher flog als ging. Ich werde endlich das Gefühl haben, um Tonnen erleichtert zu sein, ich werde mich vollkommen ungehindert bewegen und nur noch manchmal seufzend zurückdenken an die lange Zeit der Mühsal und Beschwernis. Es dauert noch etwas, ich weiß, ich muss Geduld haben, das habe ich verstanden. Ich füge mich ja auch. Monate, vielleicht auch Jahre muss ich warten, ich warte, ich warte, oh, wie ich warte. Und doch weiß ich ganz sicher , dass es irgendwann soweit sein wird. Irgendwann – vielleicht sogar bald! – werden die Söhne doch noch endgültig aus dem Alter raus sein, bei jedem zweiten Stein am Wegesrand zu rufen: „Wow, so ein toller Stein! Da, noch einer – und da! Ganz viele! Papa, steckst du die für uns ein? Bitte?“

Doch, das wird schön.

 

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