Norddeutschland: Es wird immer absurder. Neulich die in der Ostsee überwinternden Wale, jetzt noch Delfine. Was kommt noch? Meerjungfrauen?

Hamburg: Die Zeit über die Situation der Wohnungslosen in der Stadt. In der reichen Stadt. Und in den Kommentaren der Blick in den Abgrund.

Hamburg: Die taz über hyperlokale Blogs, mit Hamburger Beispielen.

Hamburg: Sven über wilde Einkaufswagen in Meiendorf. Die Ordnung ist in der Tat sehr faszinierend.

Umwelt: Der Biologinnenmann und seine Frau bloggen jetzt über Tiere, darunter auch Pilze. Pilze? Aber bitte, die beiden werden es wissen, sie kennen sich ja aus. In den Blogartikeln werden übrigens naheliegenderweise auch die Frisuren der Kreaturen thematisiert, das hat man ja bisher immer vermisst. Wenn jetzt noch jemand ein entsprechendes Pflanzenblog anlegen könnte? Ich lese so etwas ja tatsächlich gerne. Danke.

Feuilleton: Bei Herrn Wolf geht es um Schreibgeräte und um seine Punkte, auch ein interessantes Thema. Ich schreibe schon seit langer Zeit alles erst einmal in Google-Docs, das speichert so nett automatisch und ist überall verfügbar. Drei Docs, eines für das Blog allgemein, eines für “Woanders”, eines für den Wirtschaftsteil”, letzteres teile ich mit den geschätzten Damen und Herren von der GLS Bank, die ebenfalls daran arbeiten. Wenn ein Text etwas länger und mir vielleicht auch wichtiger wird, speichere ich ihn in Word, damit ich ihn auch auf der Festplatte habe. Dummerweise sieht er dann aber leicht anders aus, daher liest er sich auch ganz anders und muss wieder komplett überarbeitet werden. Danach geht er irgendwann ins Blogdesign, wo er aber wiederum leicht anders aussieht und daher leider noch einmal komplett überarbeitet werden muss. Wenn ich Zeit habe, lese ich ihn vor dem Veröffentlichen laut, wodurch er, große Überraschung, wieder ganz anders wirkt und noch einmal komplett überarbeitet werden muss. Wenn die Herzdame im Text vorkommt, liest sie ihn auch noch einmal, wodurch er, man rät es, auch noch einmal komplett überarbeitet werden muss, denn wir haben nicht den gleichen Humor. Im Grunde ist es ein Wunder, dass hier überhaupt jemals Texte erscheinen, wenn man es recht bedenkt. Und sollte ich diese Texte auf Lesungen vortragen, muss ich sie erst ausdrucken, dann wirken sie auf den Blättern wieder ganz anders… es ist eigentlich fatal.

In letzter Zeit mache ich mir immer öfter Notizen mit der Hand oder schreibe sogar längere Passagen auf Papier, das macht unerwartet viel Spaß und führt zu deutlich anderen Formulierungen als an irgendeiner Tastatur. Letzteres klingt banal, ist aber doch höchst bemerkenswert, denn offensichtlich variiert mein Denken ja mit dem Schreibgerät. Das ist womöglich bei allen Menschen so und ist vielleicht sogar zu generalisieren und die mit Geha waren damals wirklich doof? Wer weiß!

Auf mobilen Geräten kann ich nicht schreiben. Dicke Finger, schlechte Augen, den Trend lasse ich mal lieber aus.

Irgendwasmitmedien: Ein ziemlich vernünftiger Artikel über die Bezahlung von Bloggern.

 

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