Woanders – Der Wirtschaftsteil

Es geht um den Teil der Wirtschaft, mit dem fast alle fast jeden Tag etwas zu tun haben, es geht um den Handel. Und wir fangen mit dem Klaus-Faktor und der Henne Berta an, mit zwei Fachbegriffen, die so nicht im Lehrbuch stehen. Aber wenn man sich mit der Kunst des Räumungsverkaufs befasst, dann kommt man an diesen Begriffen vielleicht nicht vorbei.

Da geht es also um das Scheitern des stationären Handels. Auf die Frage, ob dieser Handel überhaupt noch eine Zukunft hat, gibt es eine ganz einfache Antwort, sie heißt Ja und Nein. Dazu ein Streitgespräch bei der brandeins.

Wobei dieses Streitgespräch noch erhellender wird, wenn man gleich noch einen zweiten Text aus der brandeins dazu nimmt, nämlich einen über einen sehr, sehr erfolgreichen Onlineshop.

So weit, so überaus kompliziert. Wir können uns aber auch einfachere Themen ansehen, etwa die Sache mit den Selbstbedienungskassen. Also die Kassen sind einfach, das Funktionsprinzip kann man sich wohl halbwegs vorstellen. Schwieriger ist wohl die Frage – warum benutzt die eigentlich jemand? Und wie finden das die Angestellten in den Läden?

Das Faszinierende am Handel ist oft, dass hinter den Kulissen sehr viel passiert, von dem man nicht die leiseste Ahnung hat. Hätten Sie die Größe der Firma Fuchs richtig eingeschätzt? Vermutlich nicht. In den Kommentaren unter dem Text geht es auch um bestrahlte oder nicht bestrahlte Ware, da nähern wir uns schon dem, was uns hier so oft umtreibt, dem richtigen Einkaufen.

Und beim richtigen Einkaufen geht es immer wieder um Fair Trade, um die Frage, ob das nun der korrekte Weg ist oder nicht. Dazu eine neue Reportage aus Tansania.

Fair oder nicht fair, bio kaufen wir auf jeden Fall, gar keine Frage, und auf der Suche nach gutem Gemüse sind wir natürlich auch alle (dazu übrigens mehr bei den Krautreportern). Und was bio ist, das erkennt man an irgendeinem Siegel auf der, genau, Verpackung. Das war jetzt gerade ein Text aus dem Supermarktblog, einer ausgezeichneten Quelle, wenn man sich für die Abgründe und Hintergründe des täglichen Einkaufs interessiert. Da verlinken wir gleich noch einen Text, weil er so wundervoll passt, da geht es um die Veggie-Produkte bei den Discountern, die hat man vielleicht bei den Abstechern zu Aldi oder Lidl schon selbst gesichtet. Ruhig auch die Kommentare lesen! Gar nicht uninteressant.

Und wie schon in der letzten Woche bei einem ganz anderen Thema können wir auch in dieser Woche kurz nach Frankreich sehen. Was machen die da nun schon wieder? Sie erlassen Spendenverpflichtungen für nicht verkaufte Lebensmittel. “Die Bundesregierung sieht in dem Vorstoß kein Vorbild für Deutschland”. Natürlich nicht.

Wobei abgelaufene oder fast abgelaufene Lebensmittel auch als Handelsware durchaus interessant sind. Und in Wien kann man sich, das ist auch eine faszinierende Idee, besonders wenn man oben den Text von den Krautreportern gelesen hat, hässliches Gemüse nach Hause liefern lassen. Warum auch nicht. Es ist schwierig, das mit dem Gemüse – aber in anderen Ländern gibt es noch ganz andere Komplikationen.

Und zum Schluss wie fast immer noch der Link für den Freundeskreis Fahrrad – da gibt es ein Update zum Solarradweg, wir hatten den Link vor einiger Zeit.  Der macht sich nämlich ganz gut.

GLS Bank mit Sinn

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