Beginnen wir einmal positiv, mit einer netten Vision. Einer Vision von städtebaulichen Maßnahmen, die ganz so wirken, als seien sie, drücken wir es ruhig ganz banal aus – nett. Richtig nett. Oder noch eher agréable, denn es geht um Paris. Da möchte man das Seine-Ufer etwas umbauen (englischer Text, wir nehmen da dankend die Vokabel pedestrianisation mit, so ein schönes Wort).

Da fällt einem doch wieder ein, dass man so etwas auch wirklich gerne mit einem anderen Fluss im Text lesen würde. Mit der Ruhr, dem Rhein, der Spree, der Elbe. Schön wär’s schon, nicht wahr.

Auch andere aktuelle Beschlüsse der Nachbarn sind interessant, etwa die zu begrünten Dächern. In dem Artikel liest man immerhin, dass Deutschland Vorreiter bei Dachgärten ist, man ist ja dankbar für jeden positiven Hinweis. Hier geht es um einen in Berlin, aber nicht um irgendeinen.

Und wenn wir schon bei Architektur und der Blickrichtung nach oben sind – in anderen Ländern denkt man über vertikale Friedhöfe nach oder hat sie sogar schon gebaut, das ist wohl in Deutschland bisher kein Thema, nicht einmal in Berlin. Dann dauert es also noch eine Weile. Um diese Friedhöfe, um Hochhäuser und anderes geht es in einem Artikel im Freitag.

In Deutschland sollte man dagegen vielleicht doch noch einmal über Dämmung nachdenken. Und zwar gründlich.

Dann bleiben wir doch noch etwas bei Städten und Ideen, da findet man noch mehr. Nämlich Neuigkeiten von der guten alten Rohrpost. Die kann man sich offensichtlich etwas größer und moderner vorstellen. Oben die Drohnen, unten die Röhren, wir sind quasi bei Science-Fiction, warum auch nicht. Bei Science-Fiction kriegt man endlich auch mal etwas spleenig klingende Themen unter, etwa “Schweizer machen Strom mit U-Booten.” Das ist übrigens tatsächlich so. Und das Bild im nächsten Artikel könnte auch einer Vision von Jules Verne entstammen, oder? Ein paar Meilen unter dem Meer… (englischer Text)

Science-Fiction auf dem Meer führt übrigens wieder rückwärts in die Geschichte, denn da werden gerade die Segel neu erfunden.

Schöne Ideen, keine Frage. Ob solche Ideen uns “blöde Primaten” noch vor uns selbst retten werden? Die Beleidigung ist nicht von mir, die entnahm ich der Zeit. Passend dazu noch ein paar Bilder? Haben wir auch.

Aber so negativ enden wir natürlich nicht, nein. Wir haben noch eine deutlich nettere Meldung für den Freundeskreis Fahrrad. In Fürstenfeldbruck gab es einen radfreundlichen Akt zivilen Ungehorsams, oder, wie man heute sagen würde, einen Fall von “reclaim your city”: einen selbstgemalten Radweg. Und alle so: geht doch!

GLS Bank mit Sinn

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