Woanders – diesmal mit einem Dorf, Bismarck, einer Pfarrerin und anderem

Schule: Ein Artikel über die Darstellung von Ausländern in Schulbüchern bei SPON.

Schule: In der FAZ geht es um Klassiker im Unterricht.

Geschichte: Im LandLebenBlog geht es um das Dorf Rineck. Nein, das werden Sie nicht kennen.

Geschichte: Beim Hausdrachen geht es um den 20. März 1990 in Rumänien und um die Geschichte einer Familie.

Geschichte:  Bismarck und die Schreibmaschinen und die Versorgung der Beamtentöchter. Man muss es ja lieben, was man alles in Blogs findet.

Feuilleton: Im Literaturen-Blog geht es um ein Literaturmagazin, das etwas aus dem Rahmen fällt und ich glaube, ich kaufe mir das mal.

Feuilleton: David Hugendick über den Untergang des Abendlandes. Und über den Arsch der Welt.

Feuilleton: Ein großartiger Text über Art Garfunkel. Gefunden via Felix, dem ohnehin Dank für seine täglichen Linksammlungen gebührt.

Gesellschaft: Hier gibt es das Blog einer Landpfarrerin, da kann man ruhig einmal reinlesen, das macht Spaß. Ich hab mit der Kirche nach wie vor nichts im Sinn, aber das ist als Berufsschilderung großartig. Gefunden via dem Herrn Grindcrank auf Twitter.

Garten: Bei Liisa geht es um das Gärtnern, das ist mir thematisch natürlich vollkommen fremd. Aber in ihrem Text ist ein Link zu einem Shop für Obst- und Gemüseraritäten. Und ich liebe diese Bezeichungen dort, die immer so schön nach Geschichten klingen. “Genusszwetschge Hanita”, “Schwarze polnische Zuckerjohannisbeere”, “Zahnradtomate”. Ist das nicht toll? Zahnradtomate! Groß. Und die Schlangenhaargurke. Ich finde das wunderbar.

Hamburg: Bei der Zeit geht es um den Niedergang der Stadtzeitschrift “Szene Hamburg”.  Da wird man natürlich nostalgisch und denkt daran, wie man die Szene noch mit dem Kuli in der Hand durchgeblättert hat, “als man damals nach Hamburg kam”, wie man damals Clubs, Kneipen, Theater, Termine und Kleinanzeigen markiert oder umkringelt hat, wie man am Freitagabend schnell noch einmal nachsah, was in der großen Stadt so anlag, wie man immer wieder irgendwo im Kleingedruckten des Terminteils das ungeplante Glück vermutet und vielleicht sogar irgendwann gefunden hat. Die Szene ist ein Stück Lebensgeschichte. Und in meinem Fall war sie tatsächlich auch der Anfang einer Liebesgeschichte, aber da werde ich  ganz sicher nicht der Einzige sein.

In eigener Sache: In der aktuellen Nido ist ein Text von mir, bei dem es sich um einen für Print umgeschriebenen Blogartikel handelt.  Was macht man, wenn die Kinder nach dem Krieg fragen?

In eigener Sache: Falk Schreiber hat einen Remix aus den “Was machen die da”-Interviews gemacht, und ich finde das ganz wunderbar.

Und ohne jeden weiteren Zusammenhang gibt es jetzt noch ein Blümchenbild. Frühling, ne?

Blümchen

One comment

  1. joriste

    Ist so klein das Ne-hetz…
    Bei „werden Sie nicht kennen“ hauche ich ein leises „doch“. Meine Mutter ist in Muckental geboren und aufgewachsen. Ich bin einer der beiden Provinzstädtchen großgeworden.
    Bei Rineck war in meiner späteren Kindheit das Erdbeerfeld.
    Und beim Erdbeerpflücken- und essen die Geschichten der Rinecker. Erste Begegnungen mit Stereotypen.
    Danke für den Link.

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