Da hat der Guardian wieder einmal hingelangt, diesmal mit einer groß angelegten Kampagne zum Thema Klimawandel. Da spart man auch nicht mit markigen Worten, es geht gleich um “die größte Geschichte der Welt”. Beim Plan A wird die Kampagne erläutert, das kann man sich ruhig einmal genauer ansehen. Und bei Wiwo-Green in Deutschland überlegt man derweil, ob die englische Zeitung das darf, was sie da macht.

Dann machen wir doch etwas internationaler und auch mit etwas längeren Texten weiter und spielen einmal Weltspiegel mit unseren Spezialthemen hier. In Peru verklagt gerade ein Kleinbauer RWE. Das hat mit dem Klimawandel zu tun, das ist eine der vielen, vielen Geschichten zum Thema, deren Häufigkeit allmählich immer schwerer zu übersehen ist. Auch wenn die Klage nur ein Nadelstich ist, wie es in dem Artikel bei der Deutschen Welle heißt.

Bei den Krautreportern geht es auch um Energie, aber ganz anders, nämlich angenehm ausführlich um die Stromkrise in Südafrika und um deren Auswirkungen auf die Wirtschaft.

Dann können wir mit einer anderen neuen Reportage-Seite, die übrigens auch öfter einen Blick wert ist, gleich in Afrika bleiben, denn “Sieh die Welt” berichtet über Mitumba, wie gebrauchte Kleidung aus Europa in Tansania genannt wird. Was machen die Altkleiderberge mit der Textilindustrie vor Ort (Link leider kaputt)?

Beim Freitag geht es um die Nachhaltigkeitsszene in Israel, also in einem Land, in dem Klimaschutz eher kein Thema mit hoher Priorität ist, es gibt dort bekanntlich noch ein paar andere Probleme.

Die taz erinnert angesichts der Lage in Griechenland noch einmal an den isländischen Weg und das muss man schon deswegen verlinken, weil es zur Zeit wirklich originell ist, das Thema Griechenland einmal aus etwas anderem Blickwinkel anzugehen, als es die Masse der Medien in Deutschland tut.

Wir hatten länger keinen Kulturlink mehr, aber in dem internationalen Kontext dieser Folge dürfen die USA natürlich nicht fehlen. Und dort ist die große Finanzkrise mittlerweile längst in den Romanen angekommen. Beim “Land der Gewohnheit” von Ted Thompson geht es um jemanden, der in der Finanzbranche Karriere macht und dessen Leben u.a. auch an den Lügen und Verlockungen der Branche grandios scheitert. Da wird sogar seitenlang das gefährliche Hypothekenmodell erläutert, was für einen Roman vielleicht nicht gerade attraktiv klingt. Die Story ist aber tatsächlich gut lesbar, hier die Zeit mit einer ausführlichen Rezension zum Buch.

Wir schließen hier oft mit dem Thema Verkehr, da bietet sich auch in dieser internationalen Woche etwas an. Peter Glaser berichtet über den “Road Opener”, ein Wundermittel aus Los Angeles gegen den Stau. Und obwohl es klingt wie ein Scherz, ist auch das natürlich eine Wirtschaftsgeschichte.

Aber keine Sorge, der Fahrradlink fehlt auch in dieser Woche nicht! Da verweisen wir diesmal auf ein besonders feines Blog, auf “Anders anziehen”. Und dort geht es um einen Frontlader auf zwei Rädern. Und, na gut, einen haben wir noch. Beim Urbanist geht es um Vorurteile gegenüber Radfahrern. Der Text enthält ein wirklich wunderbar scheußliches Zitat von Margaret Thatcher, die Lektüre lohnt sich schon allein deswegen.

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