Ich bin Jojo Buddenbohm. Ich heiße hier sonst Sohn I. Ich schreibe jetzt ab und zu im Blog eine Kolumne über Elektrospielzeuge, das habe ich mir so ausgedacht. Ich bin sieben Jahre alt, ich schreibe den Text nicht selber, weil ich noch nicht gut genug schreiben kann, deswegen diktiere ich das nur. Meinem Vater. Aber das geht ja auch.

Kurio-Karton

In dieser Folge geht es um das Kurio, das ist ein Kinder-Tablet. Das ist kleiner als ein iPad und hat einen roten Plastikrand, damit es, wenn es hinfällt, nicht sofort kaputtgeht. Mein Papa hat nicht lange gebraucht, um es richtig in Gang zu schalten, das ging ziemlich schnell. Wenn ich schon besser lesen könnte, hätte ich auch noch mehr selbst machen können, glaube ich. Aber das kann ich noch nicht.

Auf dem Kurio sind Spiele drauf, Filme und Bücher. Also die sind da schon drauf, wenn man es kauft, die muss man nicht erst runterladen. Man kann auch noch mehr runterladen, noch viel mehr, aber das haben wir noch gar nicht gemacht, weil da eigentlich schon genug drauf ist. Ich habe noch gar nicht alles gemacht. Angry Birds brauchen wir noch auf jeden Fall, das fehlt. Was ich auch toll finde, dass da noch eine Kamera drauf ist und Musik, das ist eine ganze Menge.

Kurio von vorne

Mein Lieblingsspiel ist “Hamburger”, da werden Hamburger angezeigt, die man nachbauen muss, da gibt es dann Punkte dafür, wenn man es richtig macht. Das Puddingmonster ist auch gut, da sind Puddings, die man hin- und herschieben muss. Und Subway Surf ist toll, da ist man ein Junge, der wird von Zugbeamten mit Hunden gejagt und muss auf Zügen rennen und so. Da gibt es auch was mit Düsen und Sprungfedern dabei, das ist also ein sehr schnelles Spiel und schnelle Spiele mag ich.

Kurio von der Seite

Es gibt auch noch Sport- und Bewegungsspiele, z.B. Fußball, da muss man dann vor dem Tablet stehen, also vor der Vorderkamera, und richtig hin- und herspringen, um die Bälle zu kriegen. Man darf aber keine anderen Sachen fangen, die da auch fliegen. Man läuft und springt also auf dem Fleck vor dem Kurio, und das steuert dann das Spiel. Das macht Spaß und das geht gut.

Filme sind da auch drauf, am liebsten mag ich “Sally” und die Folgen von “Dumm Fu”, da sind zwei Biber, die noch nicht so gut Kung Fu können und ziemlich viel Unsinn machen. Bei den Büchern gibt es welche, wo sich im Text etwas bewegt, das ist wie in einem lebenden Wimmelbuch, das finde ich auch toll.

Kurio im Spielbetrieb

Lernspiele sind auch drauf, die mochte ich aber nicht so gerne, die waren langweilig. Es gibt bessere Lernspiele.

Wenn Papa ein iPad hat und ich so ein Kurio, dann kommen wir uns nicht mehr so oft in die Quere. Und ich freue mich, wenn mein Bruder mal nicht im Haus ist, denn dann kann ich in Ruhe auf dem Ding spielen. Das ist aber nicht so oft, der ist ja immer da.

Kurio im Spielbetrieb

Ich denke, das ist auch für andere Kinder gut geeignet, mir gefällt es jedenfalls. Und das war’s schon in dieser Folge.

(Das Kurio-Pad wurde uns zu Testzwecken zugeschickt, es handelt sich aber nicht um bezahlte Werbung)

 

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