Familie: Beim Familienbetriebsblog geht man in den Keller, um die Weihnachtsdeko zu holen. Und das ist deutlich aufwändiger, als es zunächst klingt.

Schule/Medienerziehung: Patricia über Manfred Spitzer. Und mehr muss man zu seinen Thesen auch nicht wissen oder sagen. Abgesehen davon, dass diese Geisteshaltung immer absurdere Folgen hat.

Schule: Eine Übersicht zur Rechtsauffassung beim Thema Handy in der Schule. Das betrifft uns noch nicht, das kommt aber sicher ein, zwei Klassen weiter. In der ersten Klasse von Sohn I scheint noch kein einziges Kind ein Handy zu haben. Ich glaube auch nicht, dass er ein Handy länger als einen Tag mit sich herumtragen könnte, ohne es zu verlieren, gegen Schokolade oder Batmansticker zu tauschen oder auch zu verschenken, daher stellt sich die Frage erst einmal noch eine ganze Weile nicht.

Erziehung: Die BBC über Lego (englischer Text) und die Frage, ob man früher damit kreativer spielen konnte. Früher, als es noch die gute Butter gab und die dicken Kartoffeln und ohnehin alles besser war, ja, ja.  Das war bei uns auch schon Thema, weil die Herzdame der abwegigen Ansicht ist, man würde Sets kaufen, um sie dann zusamengebaut zu lassen. Das ist natürlich Unsinn. Sets sind nur ein Serviervorschlag, werden genau einmal zusammengebaut – und dann nie wieder. Man kauft Sets, damit die Steine irgendwann in die große Kiste wandern. Wer Legosets zusammengebaut lässt, ist erwachsen, das ist eine schnelle und sichere Diagnose, der ist also für das Spielzeug ohnehin längst verloren. Ich finde allerdings auch, dass das Verhältnis Spezialsteine-Normalsteine sich ungünstig geändert hat. Zumal auch die Normalsteine unfassbar teuer sind, wenn man sie nachkauft.

Feuilleton: Ein Limerick.

Feuilleton: 14 Gründe, warum Museen kein Social Media brauchen. Besonders wichtig ist Punkt 4.

Familie: Johannes über Gewalt in der Kindheit und den Satz “Es hat dir nicht geschadet”. Natürlich hat es geschadet. Es hat jedem geschadet. Mir auch.

Technik: 15 Punkte reichen aus, um per Sichtkontakt ganz Deutschland zu durchqueren, reichen also theoretisch zur Nachrichtenübermittlung von Nord nach Süd.

Design: Ich hatte mal einen Chef, der zwischen zwei Meetings, oder wann immer er gerade etwas Leerlauf hatte, auf Karopapier maßstabsgerechte Wohnmobileinrichtungen gezeichnet hat. Obwohl er mit Camping gar nichts im Sinn hatte, es ging ihm dabei nur um die effizienteste Ausnutzung von Raum, also um “reduce to the max”. Das machte er schon seit seiner Jugend, immer wieder und wieder hat er komprimiertes Leben auf einer Handvoll Kubikmeter verkleinert in Rechenkästchen entworfen. Einfach so, zur Entspannung. Er war ein sehr, sehr intelligenter Mensch, womöglich einer der schlauesten, die ich je getroffen habe. Ein Typ,  der auf einen Din A 3-Ausdruck voller Excel-Zahlen sehen konnte und dann nach zwei Sekunden befand, dass die eine Zahl da unten links, in der vierten Spalte, Zeile 212,  nicht richtig sein konnte. Es war ein wenig unheimlich. Sein Gehirn brauchte immer eine Aufgabe, auch wenn es keine Aufgaben hatte. Kein Zufall übrigens, dass dieser Mann später im Kloster landete, aber das ist eine andere Geschichte. Er hätte jedenfalls seine Freude an diesem Haus auf Rädern gehabt.

Und weil es tatsächlich eine Nachfrage danach gab – hier findet man die Buddenbohm-Weihnachts-Playlist auf Spotify.

Und dann sogar noch ein Link in eigener Sache. Ich wiederhole hier normalerweise keine Texte, was einmal geschrieben ist, das rutscht nach hinten und ins Off, das ist eben Blogtextschicksal. An einen möchte ich doch noch einmal erinnern, weil es gerade noch November ist, weil es dunkel ist, weil der Text sich auch nach einem Jahr noch richtig anfühlt und die Schlussfolgerung auch immer noch stimmt: Dunkeltuten.

 

%d Bloggern gefällt das: