Schule: Herr Larbig denkt über “Bring your own device” in Schulen nach. Das hat was, was er da zusammenträgt, aber der Vergleich mit den Heften und Schiefertafeln, den er im Text bringt – ich weiß ja nicht.  Es gibt in der Elternschaft so eine massive antimoderne Strömung, vermutlich würden sie reihenweise Schiefertafeln begeistert begrüßen. Zumindest in Hamburg.

Hamburg:  Natürlich klagen die Anwohner in Harvestehude gegen  das neue Flüchtlingsheim. “Insbesondere Kinder mit ihrem Bewegungsdrang werden zu einer erheblichen Unruhe führen.“ Natürlich.  Außerdem werden sich die einquartierten Menschen dort evtl. auch außerhalb des Gebäudes aufhalten. Muss man sich mal vorstellen. Ts. Dazu ein Text von Oliver Driesen, der alles aufgeschrieben hat, was mir so oder ähnlich auch durch den Sinn ging.

Feuilleton: Ich bin nicht gerade der leidenschaftlichste Naturfreund, ich gehe ja nicht einmal gerne raus, aber diese Rezension zu einem Buch über Vögel klingt so, als würde es auch mir gefallen. Man beachte den Spaß mit den Seitenzahlen – sehr schöne Idee.

Feuilleton: Wie der Herr Gutenberg aussah.

Feuilleton: Ein beeindruckender Text über Holly Johnson. Doch, den kennen sie.

Lübeck: Ja, Lübeck. Meine Heimatstadt. Da hat jemand von der AfD sich in Wort und Meinung vergriffen, das kam nur an die Öffentlichkeit, weil die LN, die Lübecker Nachrichten darüber geschrieben haben. Das ist eine Zeitung, die ich schon mein ganzes Leben lang kenne, das ist eine Zeitung, für die ich auch zu schreiben die Ehre habe. Diese Zeitung wird von der AfD jetzt als “linkes Kampfblatt” bezeichnet, weil sie das aufgedeckt hat. Und mein innerer Achtzehnjähriger, der liebend gerne für linke Kampfblätter geschrieben hätte, er jubelt und seufzt: “Das ich das noch erleben darf!” Manchmal dauert es eben länger. Es ist so schön.  Hier die taz zu der Story und hier die Original-Meldung in den Lübecker Nachrichten.

Irgendwasmitmedien: Bei Borrowfield wird der Onlinekauf einer Zeit durchgespielt. Fast.

Irgendwasmitsozialenmedien: Falk erklärt, warum er seine Kontakte nicht kategorisieren kann. Nur eine Frage der Zeit, bis jeder sich diese Frage einmal gestellt hat oder weiterhin dauert stellt.

Mode: Eine Bloggerin näht das Kleid, das die Herzdame neulich bei den Double Choc Muffins getragen hat, einfach mal nach. Das muss toll sein, so etwas zu können.  Wäre der Artikel mit dem Kleid bei mir bezahlte Werbung gewesen, ich würde ihn als den Erfolg schlechthin feiern, da mittlerweile doch etliche Leserinnen dieses oder andere Kleider des Herstellers gekauft haben und das Thema sich immer noch in den Timelines hält. Es war aber gar keine bezahlte Werbung, ich habe mit der Firma nicht einmal jemals Kontakt gehabt. Und wer weiß, hätte “Werbung” drüber gestanden, das wäre so vielleicht gar nicht eingetreten. Es ist wirklich kompliziert.

Fotografie: “Fifty Shrinks” – man denkt, es sind Kinokulissen, aber die Praxisräume von Therapeuten in New York scheinen wirklich so auszusehen.

Fotografie: Menschen hinter Busscheiben. So einfach, so großartig. Gefunden via Kwerfeldein.

 

 

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