Wir tragen wieder etwas zur allgemeinen Verwirrung bei und sehen ein wenig beim Hessischen Rundfunk zu – ist die vegane Ernährung nur eine Modeerscheinung und außerdem eine Mangelernährung?

Und da muss man das ewige Hin und Her der Expertenmeinungen aus Sicht der mehr oder weniger interessierten Konsumenten auch einmal klar benennen: Das ist doch wirklich blöd, dass man nie irgendwas wirklich wissen kann, das ist, seien wir ehrlich, wirklich Mist.  Aber das wiederum ist auch egal, aus Mist kann man immerhin Strom machen, und so ist am Ende doch wieder alles gut. Wobei Toiletten ohnehin ein interessantes Thema sind, auch für einen Wirtschaftsteil. Doch, doch. Man lese hier etwa den ersten Satz und denke kurz über die Zahl nach: “Mehr als die Hälfte der 1,2 Milliarden Inderinnen und Inder hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und Sanitäranlagen.”

Und ohnehin bleibt spannend, was man aus was macht. Gerade beim Thema Energiegewinnung. Hier bahnt sich gewissermaßen gerade eine ganz neue Viehhaltung an, auch wenn es um Kleinvieh geht. Sehr, sehr kleines Kleinvieh.

Noch einmal zurück zum ersten Link, das war eine recht konventionelle Sendung des HR. Eine ganz andere, deutlich modernere Aufbereitung eines Beitrags zum Thema Ernährung findet man beim WDR: “Hippe Kochwelten.”

Na, und wenn wir schon so schön dabei sind, dann bleiben wir noch bei der Ernährung und fragen uns mit SPON, ob die Milch es nun macht oder nicht. Wobei man im Grunde schon nach der Überchrift keine Lust mehr auf die Lektüre hat. “Der Milch-Quark der Veganer” – herrje. Muss das denn sein?

Bei der FAZ wiederum bereitet man ein Chlorhuhn zu und tischt uns damit auch den TTIP-Link der Woche auf. Und beim Wurstsack geht es um eine andere Manifestation der amerikanischen Küche, es geht um die Küche bei Burger King. Und um Gott. Warum auch nicht.

Das Stichwort regional kam heute noch gar nicht vor, das ist eigentlich verblüffend. Auf der Suche nach überraschendem Content dazu landen wir ausgerechnet bei der Schweizer Armee und kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Genug vom Thema Ernährung, auf Dauer verdirbt einem die Beschäftigung damit nur den Appetit. Wenden wir uns anderen Wirtschaftsthemen zu, etwa großen Konzernen und ihren Führungskräften. Aber da das hier ja eine Kolumne zu den etwas spezielleren Themen der Wirtschaft ist, gucken wir uns an, wie so eine Führungskraft auf einen Obdachlosen trifft und auch sonst etwas zu guten Werken zu sagen hat. Und zwar bei einem Konzern, der ansonsten oft ziemlich schlecht wegkommt, bei der Deutschen Bahn. Da wird es dem einen oder anderen leicht fallen, darüber zu spotten, andererseits hat so ein Manager natürlich schlicht keine Chance. Engagiert er sich nicht, ist es verkehrt, engagiert er sich, findet man auch immer einen Fehler daran.

Überhaupt ist es eine interessante Frage: Wie ist man wohltätig? Wie geht man z.B. mit Bettlern um? Eine längere Erörterung dazu in der FAZ. Und in der NZZ wird das unter dem Schlagwort “Verhaltensökonomie” sogar noch weiter getrieben. Aber wie auch immer man darüber denkt, wir halten fest: Uns geht’s ja noch gold, wir können noch geben. Auch wenn uns das zu einsamen Gewinnern macht.

Und zum Konsumverhalten von Gewinnern können wir natürlich abschließend auch im Kulturteil etwas beisteuern, gar kein Problem. Der musikgeschichtlich Interessierte wird sich auch für die Anmerkungen unter dem Film interessieren: The winner takes it all.

GLS Bank mit Sinn

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