Woanders – Der Wirtschaftsteil

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In den Kommentaren zum letzten Wirtschaftsteil fand sich der Hinweis, dass auch in Deutschland spannende Nahverkehrsprojekte angeschoben werden, etwa in Osnabrück. Da geht es zwar bisher nur um die Beauftragung einer Machbarkeitsstudie, aber wir wollen nicht undankbar sein, oh nein. Das könnte in der Tat noch spannend werden. Beim Deutschlandradio gibt es übrigens gerade etwas über das Radfahren in verschiedenen Städten, das ist auch interessant. Wir bleiben ja erst einmal dabei, dass für Deutschland eher so etwas typisch ist: things on bike lanes.

Zum Nahverkehr nur noch einen Link, denn auch der Landwirt von heute muss schnell von A nach B – und was nimmt er da? Den Ziesel. Zählt das schon als Gamification des Berufs? Wird die Landwirtschaft plötzlich wieder attraktiv für den Nachwuchs? Spannend!

Zu anderen Themen. Die Journalisten der Henri-Nannen-Schule haben ein aufwändiges Stück über illegale Flüchtlinge produziert. Das ist lang und das ist gut, nehmen Sie sich die Zeit für dieses Stück der Zeit. Eine gute Nachricht aus der tieferen Provinz soll da aber gleich hinterher auch erwähnt werden, schon wegen der Erwähnung der Funktionen Lotsen und Kümmerer: Nordfriesland etabliert die Willkommenskultur. Dann können das andere Regionen ja nachmachen. Man kann aber natürlich auch das Gegenteil der Willkommenskultur vorantreiben – und das wird auch gerade gemacht.

Aber weiter mit guten Nachrichten, ein Achtzehnjähriger legt sich mit der Deutschen Post AG und ihrem Plastikverbrauch an. Die Jugend von heute! Das lässt hoffen. Hoffnung machen auch die Erfinder dieses Solar-Ofens, der immerhin 300 Brötchen an einem Tag schaffen soll. Überhaupt findet man gerade etliche Meldungen mit guten Ideen, sehr schön. Auch mit Aufklebern am Briefkasten z.B. kann man etwas bewirken, das mit Wirtschaft zu tun hat.

Das macht ja wieder richtig Spaß hier, mit so positiven Meldungen – aber Vorsicht. Wenn es Spaß macht – sind wir womöglich Komiker? Da mal drüber nachdenken, wie der olle Kempowski gesagt hätte.

Etwas zum Nachdenken finden wir auch bei Herrn Lumma, der ein neues Buch mit einem Wirtschaftsthema bespricht. Der Inhalt passt hier ganz gut rein, wie es scheint. Und von da kommen wir dann ganz zwanglos zu weiteren tiefschürfenden Fragen zur Arbeit, zum Leben und überhaupt, wir kommen sogar zu so tiefschürfenden Fragen, dass wir sie uns lieber von einem Philosophen beantworten lassen.

Kurz vorm Schluss werfen wir noch den wöchentlichen TTIP-Link in die Runde, es geht diesmal um das Zahlenwerk, mit dem die Lobby-Arbeit zum Abkommen gerne begleitet wird: “Malen nach Zahlen.”

Und nun? Wie beenden wir eine Linksammlung, die mit dem Nahverkehr beginnt und bei der Philosophie endet? Mit dem Kulturteil natürlich. Und mit der Liebe auf dem Fahrrad.

GLS Bank mit Sinn

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