Woanders – diesmal mit dem Sport, Yolo, dem Journalismus und anderem

Sport: Ein Link zur Beruhigung all jener, die genau wie ich eher keine spitzenmäßigen Langstreckenläufer sind. Weniger reicht auch. Meine Rede. Ich schaffe es immer noch nicht ohne Gehpause ganz um die Alster – und es macht nichts.

Feuilleton: Das Nuf zur Philosophie des Yolo-Akronyms.

Irgendwas mit Medien: Ein paar lesenswerte Anmerkungen zu Programmierarbeiten für journalistische Projekte. Zur Abwechslung sind auch die Kommentare einmal lesenswert.

Feuilleton: Anmerkungen zum norddeutschen Kernvokabular. Hm. (englischer Text).

Reise: Sieh die Welt ist ein neues Reportage-Magazin.

Feuilleton: Percanta veröffentlicht das Weltkriegstagebuch ihres Urgoßvaters.

Familie: Carola hilft einfach mal.

Küche: Und mir hat Carola auch geholfen, nämlich mit diesem Rezept für eine Mangold-Quiche. Gute Sache. Solange man nicht die Söhne fragt, die kleinen Banausen.

Familie/Feuilleton: Zum Einschlafen zu singen. Die Stimme kennt man doch? Genau.

Hamburg: In meinem Wirtschaftsteil geht es oft um Urban Gardening, hier im Lokalteil machen wir das dann aber lieber wieder platt. Da könnte ja jeder kommen! Hier muss alles seine Ordnung haben.

 

3 comments

  1. Carom

    Das mit dem Plattmachen ist mir auch passiert, aber schon vor dem Begrünen, und nicht die Pflanzen, sondern ich wurde plattgemacht.

    Ich hatte mich an die Behörden gewandt und gefragt, welche Pflanzen, ich dachte an Wildblumen und Klee, die Bienen und andere Insekten anziehen etc., ich auf dem Erdstreifen vor dem Haus („Grand“) säen dürfe; vorher wollte ich den Boden vom Dauermüll reinigen, auflockern, mit ein wenig Erde und Sand anreichern und dann wieder glätten und befestigen, und dann immer weiter vom Müll freihalten.

    Von einem leitenden Herrn in einer der Behörden (es gibt zwei, die sich um Grün im öffentlichen Raum kümmern) wurde mir in einem Telefonat unmißverständlich klargemacht, dass ein „Rückbau“ meiner Tätigkeiten durch einen Bautrupp drohe, dass mich das mindestens 1.000 Euro kosten würde („schon nur für die Einrichtung der Baustelle“), dass für ein vorsichtiges Umgraben (mir schwebte eine halbe Spatentiefe vor) erst der Kampfmittelräumdienst untersuchen und freigeben müsse (auf meine Kosten, uiuiui, überlegen sie mal), und dass ich gegebenenfalls mit weiterem Regress zu rechnen habe, aus mehreren Abteilungen der Stadt. Auflockern, grubbern, glätten, säen, mehr wollte ich nicht; keine Einfassung, keine Steine, nichts, alles ebenerdig, ich habe es genau erklärt.

    Und das in Hamburg-Barmbek im Frühjahr 2014. Ich fühlte mich untertan wie 1914 beim Kaiser.

    Der Grand sieht weiter wie Müll aus. Wenn den Behörden das besser gefällt, dann soll das so. Scheiß auf Bürgerbeteiligung.

    (Sorry, dass ich das hier so reinrante, aber der letzte Link hat meinen Frust wieder hochgespült. Danke fürs Lesen.)

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