Die Produktion der wöchentlichen Beiträge zu “Was machen die da”  verschlingt so absurd viel Zeit, dass Isa und ich das gemacht haben, was man in solchen Situationen eben macht: einfach noch ein Projekt anfangen. Doch, das ist logisch.

Zur Erfrischung  geht es diesmal um etwas, von dem wir gar keine Ahnung haben, nämlich um Modefotografie. Und das kam so: Isa hat eine innige Beziehung zum Hamburger Modelabel Garment und Isa macht gerne mal Werbung für Marken, die sie sehr gut findet. Ich kann das aus männlicher Sicht übrigens bei der Marke gut nachvollziehen, ich mag da auch die Herrenmode sehr. So weit, so nachvollziehbar. Und da Isa eine Bloggerin mit einem persönlichen Blog ist, hat sie für diese Werbestrecke natürlich selbst gemodelt. Und wie das bei BloggerInnen so ist, macht man den Rest dann auch im Netzwerk, bleibt unter sich und bittet nicht etwa einen Profifotografen dazu – sondern mich. Ich habe von Fotografie natürlich nur so mäßig Ahnung, bin aber stets bemüht und freue mich über Gelegenheiten, bei denen man herumspielen und etwas lernen kann. Das war übrigens auch einer der  Gründe, mit “Was machen die da” tatsächlich anzufangen und es nicht wieder nur bei der Idee zu belassen, wie bei tausend anderen Projekten. Wenn man fotografieren möchte, muss man sich auch Gelegenheiten schaffen, die einen tendenziell überfordern, sonst wird das nie was. Glaube ich. Und da ich ohnehin gerade über Mode nachdenke

Wir haben also Modeblog gespielt, Isa ich – und ihr Mann, der damit tatsächlich  seinen ersten Onlineauftritt hat. Dass ich das noch erleben darf! Ein Hammer. Wir haben uns am bisher heißesten Tag des Jahres in der Hafencity  getroffen, die Models haben sich mehrmals umgezogen, ich habe endlos viele Bilder geschossen. Wir haben dies und das probiert, auf Wolken gewartet, doch wieder auf Sonne gewartet, sind viel herumgerannt. Wir haben sehr lange nach einem Eis gesucht und keines gefunden (Hafencity, ey), wir haben Szenen probiert, verworfen, herumposiert. Und viel gelacht, versteht sich, sonst würden wir all das ja eh nicht machen.

Was dabei herauskam, kann man drüben bei Isa sehen, mit einer feinen Erklärung, wie sie überhaupt zu dieser Marke kam. Und wieder zeigt sich: Blogwerbung macht im Grunde nur dann wirklich Spaß, wenn das Produkt oder die Marke den Beteiligten wirklich gefallen, wenn man dazu stehen kann und wenn das. was man da produziert, auch zu dem passt, was man sonst so veranstaltet. So habe ich auch in diesem Blog den Wirtschaftsteil mit der GLS Bank aufgezogen, das ist für mich tatsächlich der beste Weg. Verblüffend, dass man so selten dazu kommt und verblüffend, wie viele Firmen es einfach nicht verstehen. Es lohnt sich doch, etwas länger gemeinsam nachzudenken, statt immer nur alten Mustern zu folgen. Finde ich.

Andere Werbeformen kann man auch machen – und mache ich auch – sie machen aber deutlich weniger Spaß.

 

 

 

 


 

Viel mehr Bilder drüben bei Isa.

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