Wir hatten in den letzten Woche eher wenig Links aus Blogs. Das ist nicht gut, Blogs sollen hier selbstverständich auch und reichlich vorkommen, nicht nur immer wieder die üblichen Verdächtigen aus den Reihen der Medien. Sehen wir doch einmal gezielt nach, was in den von uns gelesenen Blogs so los ist, worum es da gerade geht.

Da geht es etwa um Hierarchien in Betrieben, um soziokulturelle Aspekte in Großunternehmen und auch um Karriere. Im Text der Schriftstellerin Zoë Beck: “Wolfgang hat Geburtstag” –  und das passt natürlich sehr schön in den Wirtschaftsteil, gar keine Frage.

Da geht es auch um Szenen im Einzelhandel und man möchte wetten, dass eine tiefere Analyse der geschilderten Situation irgendwann auf die Spur einer Unternehmensberatung führen würde. Hohe Beträge möchte man da wetten! Eine Schilderung des alltäglichen Irrsinns in Coffeeshops bei Frau Novemberregen. Man sieht die Menschen am Flipchart förmlich vor sich, die das verursacht haben, was da beschrieben wird.

Auch in den fachspezifischen Blogs wird man natürlich bei der Suche nach Wirtschaftstexten fündig, im folgenden Text geht es etwa um die Reisebranche und ihre etwas merkwürdig anmutenden Probleme mit der Kundschaft. “Landestypische Klagen” im Lawblog.

Und man findet auch ganze Blogs, die in den Kontext dieses Wirtschaftsteil passen, da kann man sich sofort festlesen, etwa bei diesem bloggenden Hühnerhof. Das ist übrigens sehr sinnvoll, Texte aus dieser Perspektive zu lesen, da lernt man was.

Denn es liegt natürlich im Trend, sich mit Bio und Regio und Konsorten selbst zu beschäftigen. Unsere amerikanischen Vorbilder allerdings sind schon wieder beim Sammeln und Jagen angekommen, wussten Sie das? Hier ein paar Bilder dazu, die streuen wir mal schnell zwischen die ganzen Blogs.

Oder wenn es um die Ansiedlung von gewissen Institutionen in Großstädten geht und die Nachbarschaft empfindlich reagiert, dann gehört das auch hier her.

Aber auch die sonst hier üblichen Themen spiegeln sich in ganz privat anmutenden Einträgen, man sitzt z.B. vor seinem Fleisch und denkt so vor sich hin. Oder man sitzt vor Gegenständen, grübelt über Minimalismus und Bedarf und schreibt das auf. Falls Sie das Wort Horkruxe genau wie ich bisher nicht kannten, das bekommt man hier erklärt. Wieder was gelernt.

Andere Bloggerinnen widmen sich sozialen und familienpolitischen Fragen und arbeiten ihre Erinnerungen an die Situation von Eltern im Ausland auf. Da lernt man auch was, versteht sich.

Und hier wird jemand nostalgisch und erinnert sich an Dinge von damals. Wissen Sie noch? Überweisungsvordrucke?

Also doch, das kann man machen – man kommt auch ohne Medien aus. Nächste Woche sehen wir uns dennoch wieder welche an. Die Mischung macht’s.

Und im Kulturteil malen wir einfach mal in die Luft. Doch, das geht.

GLS Bank mit Sinn

 

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