Nachdem die Welt laut der Meldungen in der letzten Woche bald untergeht, freuen wir uns natürlich auch einmal über Meldungen, die einiges relativieren. Etwa das mit der Überbevölkerung. Da liest man erstaunliche Fakten, etwa die zum Sudan, achten Sie mal darauf. Wenn es denn Fakten sind, wer will das beurteilen, die wenigsten werden Ahnung haben.

Man muss es wohl einfach so hinnehmen, dass es anders gehen könnte. Und warum auch nicht, es ist ja ein netter Gedanke, damit lebt es sich gewiss besser als mit der Endzeitvision.  Man muss Schlagwörter lernen, wie etwa das von der Suffizienz und sich auch auf Diskussionen dazu einlassen, damit man nach vorne denken kann.

Man muss Studien misstrauen und sich eine eigene Meinung auch mal ganz ohne statistische Unterfütterung bilden. Und den Medien sollte man fragend begegnen, versteht sich. Und der Regierung, eh klar.

Allem misstrauen – und dennoch Spaß haben und kreativ sein, das ist doch ein Weg. Selber denken, das soll ja auch Spaß machen und manchmal zu Erkenntnissen führen. Oder Ideen haben und sie auch umsetzen. Weil der Mensch sich helfen kann, das zeichnet ihn aus. Wir sind und bleiben wohl auch erfinderische Wesen. Und weil man eben doch etwas ändern kann, und sei es nur dadurch, dass man vorweg radelt. Oder indem man das macht, was Sie auch gerade machen: am Computer sitzen und vor sich hin denken. Manchmal sogar mit Ergebnis,denn natürlich kann man auch am Schreibtisch die Welt verändern.

“Der Nutzer sucht den Nutzen”, ein schönes Zitat aus diesem Text hier, da geht es auch um das Umdenken am Schreibtisch. Bedarf daran gibt es fraglos, es geht schließlich nicht alles in die richtige Richtung.

Im Kulturteil erinnern wir kurz an einen sehr berühmten Erfinder, nachdem wir hier so viele Neuerungen erwähnt haben, das hat er sich verdient. Seinen Standardsatz “Muss noch dran gearbeitet werden” kann man gar nicht oft genug vor sich hinmurmeln. Und die Erkenntnis, dass man ab und zu ein Helferlein braucht, die ist natürlich auch wichtig.

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