Woanders – Der Wirtschaftsteil

Eine Meldung, die wunderbar die Komplikationen illustriert, die uns hier immer wieder umtreiben: Dinkel wird knapp. Und zwar nicht, weil die Hipster-Mütter alle Vorräte in Plätzchen verbacken, nein – sondern wegen Bio. Darauf muss man auch erst einmal kommen.

Und während hier Flächen für den Anbau von Biolebensmitteln mit immerhin legalen Methoden verloren gehen, geht das in Italien etwas krimineller zu. Man kann sich aus dem Stand eine Mafia-Serie dazu ausdenken.

Dafür kommt das Urban Gardening in China an, es ist – wie immer – nicht alles hoffnungslos. Nein, die Zukunft könnte interessant ausfallen – wir merken uns für den Smalltalk schnell den Begriff “kuratiertes Essen.” Und fragen uns nebenbei, wer sich denn für die Vielfalt auf dem Teller wirklich einsetzt. Ein wichtiges Thema, das ist übrigens auch in den Mainstream-Medien so etwas von angekommen. Beim Nachdenken über die Verwestlichung der Welt möchte man gleich auf etwas verzichten, weniger konsumieren, weniger zum Elend beitragen. Und sei es nur durch den Verzicht auf Verpackungen. Oder auf bestimmte Deo-Varianten? Oder die Welt verbessern, in dem man Reste isst? Guck mal an, die Schweizer.

Aber noch einmal kurz zurück zu China, also zumindest assoziativ, denn da fallen uns übrigens noch 7 Milliarden fehlende Arbeitsbienen ein. Das ist aber gar nicht metaphorisch gemeint, sondern ganz wörtlich und spaßfrei.

Apropos Arbeitsbienen: in Polen, Frankreich und Dänemark sind die Männer im Haushalt aktiver als bei uns. Vielleicht können die da einiges besser vereinbaren, heulen weniger und strengen sich mehr an? Nein, das war eine rhetorische Frage, schon klar. “Wo sich Deutschlands Schweine ballen” ist übrigens eine seltsam passende Überschrift nach dieser Meldung, dabei geht es um etwas ganz anders. Oops.

 

GLS Bank mit Sinn

Kommentar verfassen