Woanders – Der Wirtschaftsteil

“Tiny Houses” hatten wir in der Abteilung Design schon öfter, hier gibt es einmal einen etwas ausführlicheren Text dazu. Zimmern sich unsere Hipster in Berlin eigentlich auch schon rollende Hütten? Oder lesen sie noch die deutschen Bauvorschriften und die Straßenverkehrsordnung nach?

Die Dänen sind übrigens noch weiter vorne, die bauen schon Häuser aus Müll. Allerdings verbauen sie dabei kein Plastik, das muss man immer noch anders wieder loswerden. Man wird ja leider auch nicht alles zu Taschen machen können, steht zu befürchten.

Zum Thema Bauen in Deutschland schnell noch ein alter Artikel, der wirkt immer noch verblüffend taufrisch, da hat es also keine radikale Wende gegeben. Seltsam.

Aber wie immer denken wir hier bei Architektur, Design und Bau auch an die Menschen, die gar kein Haus haben. Und wie genau man an diese Menschen denkt, darüber kann man auch einmal nachdenken, wenn man schon dabei ist.

Wie zufällig lassen wir hier zwischendurch ein Forschungsergebnis einfließen. Passt schon.

Wobei auch das mit dem Teilen und Helfen heikel ist und bleibt, das wollen wir gar nicht verschweigen, es ist, ja doch, kompliziert. Manchmal kann man ganz einfach und direkt helfen, etwa Tieren. Manchmal muss man herumtheoretisieren und grübeln, was helfen könnte. Etwa die Sache mit der Arbeitszeit? Hilft das der Menschheit wirklich weiter?

Manchmal helfen auch klare Regeln, etwa beim Einkauf von Fisch. Wenn die Regeln denn klar genug sind. Und Siegel, natürlich, Siegel sind auch immer toll und sehr hilfreich. Mit Siegeln gewinnt die Industrie auch bestimmt Vertrauen zurück. Oder so.

Und nun noch der Kulturlink der Woche, Erholung muss sein. Wir verbinden das mal eben mit dem Architekturlink da oben. Bitte sehr, ein Lied, zwei, drei.

GLS Bank mit Sinn

One comment

  1. Miss Weber

    Der taz-Artikel von Katrin Seddig hat mich umgehauen. Weil es mir damals nach der Grenzöffnung genauso ging und ich mir eingestehen muss, dass ich heute ähnlich denke. Ich habe immer noch Mitleid mit den Menschen auf der Straße und gebe Ihnen auch immer etwas Kleingeld (wenn sie mich nicht anpöbeln), aber ob das reicht? Wahrscheinlich nicht.

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