Woanders – diesmal mit dem multimedialen Erzählen, Fahrradmusik, frühkindlicher Förderung und anderem

Ich erwähnte schon gelegentlich die faszinierenden Möglichkeiten des multimedialen Erzählens, hier hat das jemand noch einmal etwas gründlicher aufgedröselt.

Apropos faszinierende Möglichkeiten: Fahrradmusik (Film). Auch schön.

Hier ein Text über frühkindliche Förderung und Erwartungsdruck und nach fast sieben Jahren Spielplatzerfahrung denke ich, das kann man alles gar nicht oft und nicht laut genug sagen.

Apropos “kann man nicht oft genug sagen”: Constantin Seibt über die Auslöschung der Freiheit. Ja, ja, ja.

Nico über Unternehmensblogs.

Eine Leserin wies mich auf diesen Text über Ada Lovelace hin – vielen Dank. Ada Lovelace, die kennen Sie vielleicht nicht. Aber den Namen kann man ruhig einmal gehört haben, in der Tat.

Und während die Verteidigungsministerin tatsächlich von der Bundeswehr als dem attraktivstem Arbeitgeber spricht und die Besten jeden Jahrgangs für die Armee haben will – das hatten wir ja auch verblüffend lange nicht mehr in diesem Land – und während sie diese Besten dann auch gleich weiter in der Welt herumschicken möchte, auf neuerdings familienfreundliche Einsätze in Krisengebieten wahrscheinlich, denn Pioniere können natürlich auch Kindergärten und Abenteuerspielplätze bauen, Pioniere können alles, warum auch nicht, währenddessen kann man jedenfalls ruhig einmal daran erinnern, was aus diesen Besten bei der Armee auch werden kann. Tolles Karriereziel, man taugt dann immer noch als Vorlage für depressive Filme, Artikel und Bücher.

Getrennte Eltern müssen miteinander sprechen. Wie Loriot gesagt hätte: “Ach was?!”

Ein Artikel über das Musikgeschäft und die Kultur der Konzerne.

Bilder: Gefälschte Hinweisschilder in der Londoner U-Bahn.

Bilder: Smilla Dankert von “Anders anziehen” macht jetzt Blog-Überstunden, sie hat nämlich ein Zweitblog.

Bilder: Animierte Gemälde. Sehr seltsame Sache. Wirklich sehr, sehr seltsam. Via Jademond.

 

8 comments

  1. kid37

    Ich werde ja den Eindruck nicht los, daß multimediales „Storytelling“ was für Leute ist, die auch Powerpointpräsentationen lieben. Vielleicht eine Form der Konditionierung durch den ubiquitären Gebrauch von PP. Oder andersherum: Auf einer Printseite war ich frei, mein Auge zwischen Texten und Grafiken wandern zu lassen und selbst zu entscheiden. Auch hatte ich immer einen Üblick über das gesamte Angebot. Hier bin ich passiver Konsument, muß stur und geduldig weiterklicken und mich einer starren Vorgabe hingeben, von der ich nicht weiß, wann sie zu Ende ist. (Ich glaube, ich bin zu ungeduldig für so was.)

  2. Kathrin

    Puh der Beitrag zur Bundeswehr ist wirklich „nachhaltig“ beeindruckend. Vielen Dank für den Beitrag.

  3. smilla

    Lieber Herr Buddenbohm, ganz herzlichen dank fürs verlinken, ich freu mich sehr über soviel Starthilfe!! beste Grüße, Smilla

  4. Johannis

    Stark!
    Ich lerne gerade fürs Examen. Also die letzten zwei Stunden nicht.
    Vielen Dank für die Texte, mit Ironie, Herz, Ernst, Spaß. Ich bin begeistert!

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