Die letzte Ausgabe war ziemlich politisch, sehen wir uns jetzt wieder einmal Themen an, die uns nahe liegen oder die wir greifen können, sagen wir Lebensmittel und Verkehr. Die können wir dann auch gleich im ersten Link äußerst unangenehm kombinieren. Unangenehm ist es, aber klicken, lesen und sehen sollte man das dennoch, was hier über die Büsumer Ironie steht. Der verlinkte Film dauert eine halbe Stunde, aber er lohnt sich.

Zur Erholung nach dem Film und den Problemen gleich ein Blick in die USA, da gibt es zur Abwechslung nämlich gute Nachrichten, da ändert sich etwas. Weil es gesünder geht, weil es besser schmeckt, weil es in ist? Oder weil es die Moral gebietet, auch über Ernährung nachzudenken?

Aber das ist hier ein Wirtschaftsteil, da können wir an dieser Stelle sehr schön den alten Wirtschaftstheoretiker und VWLer Brecht zitieren: “Erst kommt das Fressen, dann die Moral.” Wobei sich die beiden Themen bei uns natürlich vermischen können, das sieht dann etwa so aus. Apropos Moral, da kommt man in Verbindung mit Lebensmitteln immer schnell auf den Kaffee, das hat hier in dieser Kolumne schon Tradition. Hier ein kurzer Film, man beachte bitte gleich am Anfang die Zahl 20 Cent und am Ende dann die Formulierung Fair-Trade-Almosen. Beim nächsten Besuch im Biomarkt mal wieder auf den Kilopreis des Kaffees achten und staunen! Und geradezu reflexmäßig müssen wir bei Kaffee natürlich auch auf die Kapselkasper hinweisen, die freiwillig wahnwitzige Preise für Sondermüll zahlen.

Das Thema Lebensmittel ist irgendwie schwer auszuhalten, aber wir wollten ja auch etwas zum Verkehr bringen, vielleicht ist das erfreulicher?

Mit Fahrrädern, die schmutzige Luft fressen zum Beispiel? Oder mit Autos, die Strom erzeugen? Oder mit ganz neuen, äh, Fahrdingern? (Haben Sie es auch gemerkt? Die haben in dem Film alle keinen Helm auf! Die spinnen, die Ausländer.) Es scheint überhaupt gerade recht spannende Prototypen zu geben, wenn man sich so umsieht.

Ja, Verkehr ist ein schönes Thema, da findet man auch Freaks, die schräge Dinge machen, fast möchte man von windigen Unternehmungen reden, und man kann es einfach toll finden.

Ein paar Abgründe gibt es natürlich auch, besonders wenn der Verkehr zum Stehen kommt. Oder wenn es um einen großen deutschen Verein geht – hier bitte unbedingt den letzten Absatz lesen, dieses feine Zitat haben die großen Medien nicht.

Herrje, schon wieder so viel Komplikationen. Man liest, man grübelt, man fragt sich, wann endlich der Kulturlink kommt, man sieht zwischendurch aus dem Fenster. Und was sieht man da? Überall diese erfolgreichen Familienväter. Wie soll man da denn mithalten?

 

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