Felix Schwenzel vergleicht das Internet mit einem Kaffeehaus. In diesem Vergleich ist der Flattr-Button unter den Texten dann vermutlich die kleine Untertasse, auf der man ein paar Münzen liegen lassen kann, bevor man geht. Auch recht.

Im Freitag ein längerer Artikel über das Darknet, also den Keller des Internets. Wenn das normale Internet ein Kaffeehaus ist, dann ist das Darknet irgendeine Absteige im Rotlichtbezirk. Vielleicht eher noch das dubiose Hinterzimmer darin. Auch die Kommentare dazu lesen, da sind sinnvolle Ergänzungen dabei..

Hier eine Meldung zu Twitterlyrik (englischer Text), da geht es um Tweets im shakespearschen Sprachrhythmus, die gesammelt und nach Reimen zusammengefügt werden – faszinierend. Hat das schon jemand mit deutschen Tweets gemacht?

Über den Zusammenhang zwischen Briefkastenschlüsseln und Albert Camus wird ja auch eher selten gebloggt. Manchmal aber doch.

Man kann auf die gute, alte Art zu einem Kind kommen, man kann aber auch einfach ein Baby  in der U-Bahn finden. Sehr schöne Geschichte (englischer Text).

Apropos Baby, hier tatsächlich einmal eine sensationell gute Nachricht: In den USA wurde erstmalig ein Baby von AIDS geheilt (englischer Text).  Das ist der bisher erst der zweite Fall von Heilung überhaupt bei dieser Krankheit.

Im Kinderfilmblog kann man sich einen Kurzfilm ansehen – “Mein seltsamer Großvater”. Sohn I hat ihn sich gleich dreimal nacheinander angesehen und übt jetzt Musik auf Flaschen. Das Kinderfilmblog ist natürlich sowieso sehr nützlich, ich erwähnte es bereits einmal.

Bilder aus einer anderen Welt: Die USA in den 70ern.

Im Standard ein erhellender Text zum Glutamat. Ich fand es schon lange erheiternd, dass nur etwa 1% aller Menschen tatsächlich auf Glutamat negativ reagieren, also statistisch gesehen, unter den Damen in meinem Bekanntenkreis das aber etwa 10% von sich behaupten. Zufall, alles Zufall. Was hab ich vor fünfzehn Jahren etwa mit gewissen mir damals äußerst nahestehenden Damen herumdiskutiert, die schon vom Vorbeigehen an einem Chinarestaurant Migräne bekamen. Und dass die so heftig reagierenden Damen dass mit dem Glutamat-Anteil im Parmesan einfach nicht wussten, und den also auch einfach unbeirrt essen konnten – HAHAHA! Großartig. Ich freu mich schon seit Tagen über den Text.

Bei Mela geht es um die Art, wie die Gesellschaft Behinderungen wahrnimmt und damit umgeht.

Das beste Essen der letzten sieben Tage war eine Hühnersuppe, die ich nicht verlinken kann, weil sie nach dem Familienrezept der Herzdame gekocht wurde. Eine Traditionssuppe sozusagen. Da ich aber von den einzelnen Schritten der Zubereitung eine doch ziemlich andere Auffassung als die Herzdame hatte, war das hier eher eine Streitsuppe. Gemeinsam zu kochen ist anscheinend mehr etwas für andere Paare, nicht für uns – ich bin ja schon mißtrauisch, wenn die Herzdame auch nur meine Küche betritt. Ich meine, ich geh ja auch nicht mit einem Schraubenschlüssel zum Auto, wir haben da eigentlich sehr klar getrennte Reviere in dieser Ehe. Geschmeckt hat es aber dennoch. sogar sehr gut. Wobei es allerdings ein seltsames Gefühl ist, Hühnersuppe zu machen, ohne einen Kranken in der Familie zu haben.

 

 

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