Business

Ein Update zu meinem letzten Business-Eintrag, ich möchte ab und zu erklären, was dieses Blog finanziell bringt. Ich nehme an, das ist für einige interessant, die auch bloggen, vielleicht aber auch für die, die hier einfach gerne lesen. Ich hatte den Plan, in diesem Jahr mit dem Blog mehr Geld zu verdienen – weil es mir Spaß macht und weil ich daher mehr schreiben möchte. Ich habe bekanntlich keinen Vollzeitjob im Büro und daher ganz banal die Wahl, ob ich mir dazu noch irgendwelche Projekte suche, die gut bezahlt, aber langweilig sind und sich nach Arbeit anfühlen – oder ob ich mit dem Schreiben hier zu etwas Geld komme und also mit Spaß etwas verdiene. Das Blog ist mir dabei natürlich viel lieber. Wobei das Blog in meinem Fall auch generell das Schreiben meint, denn in der Regel erscheinen meine verkauften Texte auch im Blog oder werden überhaupt nur wegen des Blogs gekauft – und unterscheiden sich vielleicht auch gar nicht so sehr von normalen Blogeinträgen.

Zunächst die Konstanten. Ich arbeite weiterhin, und zwar mit großer Begeisterung, mit den Flattr-Buttons. Es wird immer noch so sein, dass Flattr-Gelder direkt in Familienausflüge umgesetzt werden, auch wenn schon länger nichts mehr in dieser Richtung passiert ist, das liegt nur an der Jahreszeit und an akutem Zeitmangel. Flattr-Klicks freuen mich ganz besonders, selbst wenn ein Klick nur ein paar Cents ausmacht. Ich finde, das ist ein wenig so, als wäre man digitaler Straßenkünstler und jemand würde, nachdem er hier vorbeikam und ein wenig zugehört hat, beim Weggehen eine Münze in meinen Hut werfen. Das ist doch eine äußerst ehrbare Art, mit einem Text zu Geld zu kommen, ich verstehe gar nicht, wie man das nicht toll finden kann. Flattr ist daher für mich gleichzeitig technisch neu und inhaltlich ungeheuer altmodisch. Bei Buchbesprechungen setze ich außerdem weiterhin Partnerlinks zu Amazon.

Ich werde auch weiter mit dem Hamburg-Führer arbeiten, das habe ich hier bereits ausführlich beschrieben. Und ich schreibe auch noch wie gewohnt für die Lübecker Nachrichten und die Ostsee-Zeitung meine 14-tägige Sonntagskolumne.

Ab März schreibe ich dann wohl auch noch etwas für eine Werbeagentur, das ist ganz neu und dann die Ausnahme, die die Regel bestätigt, diese Texte werden nicht im Blog erscheinen, das würde allerdings auch nicht passen.

Ich habe außerdem lange über das Thema Werbung im Blog nachgedacht, ein wenig dazu stand bereits im letzten Business-Eintrag. Ich hatte versucht, mir jemanden zu suchen, der für mich die Akquise übernimmt, das hat nicht recht funktioniert (bei Interesse gerne weiterhin melden, das bleibt spannend).  Ich finde verschiedene Ansätze für Werbung in Blogs richtig.  Zum einen inhaltlich passende, die zum Blogthema oder zur Region passt. In der Region habe ich mit dem Hamburg-Führer tatsächlich einen Kunden gefunden und finde vermutlich auch noch weitere, ein Blogthema, das ich wirklich durchhalten würde, habe ich aber eigentlich gar nicht. Das ist eine ziemlich bunte Mischung hier, im Grunde geht es immer wieder um den Alltag, das ist kein gut verkaufbares Thema. Was wäre also noch Werbung, die mir recht sein kann?  Vielleicht für Firmen, die mir wirklich sympathisch sind? Also etwa für Niederegger, die mit dem Grundnahrungsmittel für Lübecker wie mich. Oder für Gut Wulksfelde, den großen Biohof, der etliche Hamburger Blogger mit Gemüse versorgt. Oder für Roeckl, die mit den schönen Handschuhen. Oder für die Büchergilde Gutenberg, die wundervolle Bücher macht, und bei der ich seit vielen Jahren Mitglied bin. Oder für die GLS Bank, die in einem eher kruden Branchenumfeld versucht, ethisch korrekt zu handeln und anständige Geschäfte zu machen, und bei der ich Genosse bin. Da fällt einem schon etwas ein, jeder Mensch wird ein paar Firmen sympathisch finden und ich finde es für Blogger tatsächlich richtig, auf genau diesem Weg weiter zu denken.

Da fallen aber natürlich einige Firmen auch gleich wieder raus. Ich habe hier nun einmal kein modisches Umfeld für Roeckl, auch wenn die Herzdame noch so viele Produkte der Marke im Schrank hat, das hat also vermutlich überhaupt keinen Sinn.

Dieses Blog lesen ein paar tausend Menschen am Tag. Vergleichsweise viel für ein Autoren-Blog ohne Fachthema und klare Ausrichtung, vergleichsweise wenig im landesweiten Vergleich mit anderen Seiten. Überhaupt nichts, versteht sich,  im Vergleich zu erfolgreichen amerikanischen Blogs oder zu deutschen News-Seiten. Welchen Preis ist das nun wert? Nach meinen Erfahrungen ist die Lage äußerst verquer. Blogger und Werbekunden nennen teils absurd geringe Preise für Banner, teils sagen Kunden aber auch bei eher hohen Werten sofort zu. Einen Preis, den ein funktionierender Markt erfolgreich geregelt hätte, scheint es für direkt akquirierte Werbung in Blogs noch gar nicht zu geben. Aber es gibt ja auch noch keine einheitliche Meinung, wie Blogs für Werbetreibende überhaupt zu gewichten sind. Nach Reichweite? Nach Relevanz? Nach dem Image der Seite? Wie genau? Muss man dabei eigentlich von Credibility und TKP faseln oder kann man noch normale Gespräche führen?

Wenn man als Blogger von einer Firma ein vergleichsweise hohes Honorar haben möchte, muss man im Moment entweder viel Reichweite, viel Relevanz oder etwas ganz anderes zu bieten haben. Ich habe also überlegt, was ich hier zu bieten habe, wem ich wohl Text oder auch andere Leistungen verkaufen kann. Andere Leistungen, wie etwa das Sammeln von Links oder Tweets, was ich seit einiger Zeit intensiv mache und was beim Publikum viel besser ankommt, als ich jemals gedacht hätte.  Die Rubrik “Woanders” ist verblüffend beliebt und droht ständig eher zu groß als zu klein zu werden.

Ich habe ein wenig telefoniert und mit einem anderen Blogger gemeinsam herumgedacht, gepriesen sei das gepflegte Netzwerk. Und so entstand in erstaunlich kurzer Zeit eine Versuchsanordnung mit der GLS Bank. Auf den ersten Blick ist eine Bank als Partner für mich vielleicht absurd, auf den zweiten hoffentlich nicht. Die GLS Bank versucht tatsächlich, eine gute Bank zu sein, man kann das z. B. hier nachlesen. Sie investiert also z.B. nicht in Rüstung, Atomkraft etc., sie investiert stattdessen in Kindergärten und Umweltprojekte. Sie ist vollkommen transparent und hat letztes Jahr den Preis als nachhaltigstes Unternehmen Deutschlands gewonnen, das ist also ein Betrieb, der sich in mancher sozialer Hinsicht wirklich viel Mühe gibt.

Und das passt natürlich sehr gut zu mir, denn ich investiere mein Geld auch überhaupt nicht in Rüstung oder Atomkraft, sondern sehr stark in Kindergärten und mein Leben ist verblüffend transparent. Kleiner Scherz, das passt natürlich einfach deswegen zu mir, weil ich es gut und richtig finde. Ich mag es, wenn Firmen noch andere Ziele als den Profit haben, ich meine sogar, dass das so sein muss, auch wenn die Meinung nicht populär und zeitgemäß ist. Ich halte Profit für absurd überschätzt und langfristigere Ziele für genauso unterschätzt – ohne etwas gegen Profit zu haben, versteht sich. Das Thema ist kompliziert und ich weiß es zu schätzen, wenn sich eine Firma solchen Fragen stellt. Die GLS Bank wird den Bannerplatz oben rechts für ein paar Monate belegen. Da ich mich aber wohler fühle, wenn ich auch Arbeit verkaufe, wohl ein seltsames Erbe meiner protestantisch geprägten  Herkunft, wird die Rubrik “Woanders” jetzt einen Ableger bekommen: “Woanders – der Wirtschaftsteil”.  Jeden Donnerstag veröffentliche ich im GLS Blog und natürlich auch hier die aus meiner Sicht spannendsten, interessantesten, abwegigsten und lehrreichsten Links aus der Wirtschaft.

Was ich unter den Wirtschaftsnachrichten spannend finden werde, das sind ganz gewiss keine Börsenkurse der Großindustrie.. Das sind eher Meldungen dazu, wie Wirtschaft anders sein kann. Meldungen zu Unternehmen, die sich anders benehmen als der Markt es angeblich verlangt. Meldungen, die sich eher um kleine und kleinste Unternehmen und Branchen drehen, als um den Club aus dem DAX. Meldungen aus dem Bereich 2.0, Meldungen zu ethischen Fragen, zu Nachhaltigkeitsthemen. Sicher auch absurde Meldungen und seltsame Randerscheinungen mit Unterhaltungswert. Artikel zu der hochspannenden Frage, wie man richtig lebt und sein Geld richtig ausgibt, also zu den essentiellen Herausforderungen des Bionade-Biedermeiers. Oder zur Frage, ob das dann vielleicht doch alles wieder falsch ist, nur eben ganz anders und irgendwie auf höherer Ebene. Das wird also auch keine reine Leseliste für den mehr oder weniger ambitionierten oder auch völlig verbiesterten Gutmenschen sein, ich möchte der alten Weisheit “Es ist kompliziert” auch bei diesem Thema möglichst gerecht werden.  Wenn sich Meldungen aus den Bereichen Umwelt, Politik, Gesellschaft dort hinein verirren – kann passieren.

Die Linksammlungen erscheinen hier als “In Kooperation mit”, werden aber keine Werbung für die GLS Bank beinhalten. Johannes Korten von der GLS Bank, einigen in Blogkreisen sicher als der von der Jazzlounge bekannt, wird sich am Sammeln beteiligen und wir werden versuchen, etwas hinzubekommen, das so unterhaltsam wie die ursprünglichen Ausgaben von “Woanders” ist, die übrigens schon immer einen guten Teil Wirtschaft enthalten haben und die dann wiederum mehr Platz für Kultur und das bieten, was in Zeitungen unter “Panorama” zu finden ist. Am Rest vom Blog ändert sich natürlich überhaupt nichts. Abgesehen davon, dass ich mehr Zeit für das Blog habe.

Mit dieser Kooperation sind natürlich etliche Arbeitsstunden verbunden, da das Erstellen der Rubrik “Woanders” wirklich viel Zeit kostet. Interessante Nachrichten melden sich nicht freiwillig bei mir, die muss ich schon finden. Ich habe mich dafür und für den Werbeplatz mit der Bank auf einen vierstelligen monatlichen Betrag geeinigt. Wir probieren einfach ein wenig herum, eine Mischung aus Werbung und Arbeit gegen Geld, zunächst drei Monate lang – und versuchen dabei, uns als Geschäftspartner anständig zu behandeln, auch noch Spaß zu haben und uns nicht zu verbiegen. Weil es geht.

Die erste Ausgabe von “Woanders – der Wirtschaftsteil” erscheint morgen.

Meinem Vorsatz, mehr Zeit zum Schreiben zu haben, werde ich damit tatsächlich zumindest im ersten Quartal gerecht. Wahrscheinlich fällt mir also ab morgen Abend nichts mehr ein, was ich bloggen könnte.  Spannend!

30 Kommentare

  1. Frau Miest

    Spannend, in der Tat. Da ich woanders immer gern durchklicke, so ich die links nicht schon kenne, freue ich auch auf die Wirtschafts-Woanderse. Und auf mehr Texte, die aus mehr Zeit zum bloggen entstehen, sowieso.

  2. Nessy

    Das Problem ist ja auch, dass die Kunden nicht wissen, wen sie hier erreichen. Wer bin ich? Wer sind die Leser? Jung, alt, Mann, Frau, mit Kinder, ohne Kinder … Wofür interessieren sie sich? Kochen, Mode, Familienthemen, ausgehen, Sport, Bücher etc. Vielleicht ist es eine Idee, eine kurze Umfrage zu machen. Natürlich macht bei sowas immer nur ein gewisser Prozentsatz an Besuchern mit, aber ein Versuch wäre es wert.

  3. Svea

    Das klingt wirklich nach einer spannenden Zusammenarbeit – super! Auf die Erweiterung der “Woanders” Rubrik freue ich mich schon, die lese ich gerne.
    Aber bitte bloß nicht aufhören mit der “bunten Mischung” und den Alltagsthemen! Die machen dieses Blog aus.

  4. Petra

    Tolle Sache….
    Und wird selbstverständlich gelesen. Ich kann mir vorstellen, das es eine recht vergnügliche Wirtschaftsbetrachtung wird. – Abseits von den ewig bösen Ausbeuterbanken.
    Und wenn die Artikel/Posts von der Länge wie oben nicht zermatscht werden in 5 Klickstreckenseiten, bleibe ich dabei ;o))

  5. sven

    Wenn du jeden Tag ein paar tausend Visits hast, dann monetarisiere doch die alten Beiträge. Alles, was älter als 90 Tage ist, mit Bannern bestücken.

    Die alten Artikel liest niemand, ausser Google-Besucher. Das Geld liegt rum, musst du nur aufheben.

    Gratuliere zur Kooperation. Spannend zu sehen, wie sich das entwickelt.

  6. Moni

    Doch! Die alten Blogeinträge liest wer, ich zum Beispiel sehr gerne. Mein Sohn ist gerade fünf Monate alt und da such ich immer die passenden Artikel (um zu vergleichen bzw. zu lesen, wie sich so ein Menschenwesen weiterentwickeln kann)…..

  7. giardino

    Die Entwicklung finde ich super. Viel Spaß und Erfolg!

    Als so unbestimmt empfinde ich übrigens deine Themen (und damit auch einhergehend das vermutliche Leserinteresse) gar nicht. Das Familienleben, speziell das Leben mit Kindern bildet doch bei aller Abwechslung den roten Faden des Blogs. Es dürfte nicht allzu abwegig sein, viele Eltern und sonstwie mit Kindern beschäftigte Menschen unter deinen Leserinnen und Lesern zu vermuten. Und da sollte sich doch eigentlich eine ganze Reihe möglicher Kandidaten für Blogwerbung auftun (Spielzeug, Kinderwagen, Kinderkleidung, Urlaubsangebote für Familien usw.).

  8. Frische Brise

    Prima! Eine Kooperation mit “unserer” Bank! Ich bin gespannt!

    Mit Familienthemen ist das leider so eine Sache. Als Frau, Mutter, Familienmanagerin und Bloggerin wird man allzu oft mit Linktausch und einer Bastelbox abgespeist, auch wenn die Reichweite enorm ist.

  9. frauziefle

    und sowas von verdient! Gratuliere dir. Freut mich ganz besonders, dass deine Woanderse so – und von den Richtigen – honoriert werden.

  10. Patrick

    Ich sehe das schon kommen, ich werde noch mehr Zeit auf mir bis dahin unbekannten Blogs verbringen, diese dann in den RSS Reader werfen und noch mehr Zeit auf selbigen verbringen.
    Herrlich!

  11. Claudia

    Tolle Idee, mit der GLS Bank – habe gleich mal Anteile gezeichnet. Vielen Dank für die Vorstellung + Info darüber!

    Immer wieder spannend hier, immer wieder gerne gelesen.
    Herzliche Grüße aus dem Sauerland!

  12. Hannes

    @Claudia: Das ist ja toll! Dann sage ich mal stellvertretend für die Bank: “Herzlich willkommen, neues Mitglied”!

  13. Dorit

    @syvi25 Eine Sendung die es besser macht und auch immer wieder auf interessante kleine und große mittelständische Unternehmen aufmerksam macht ist Made in Germany der Deutschen Welle. Die Sendung läuft einmal in der Woche und kann auch als Podcast abonniert werden.

  14. Charles

    oh Wow, das klingt sehr gut und spannend! Wenn die Werbung nicht grell und aggressiv und seiteneinnehmend ist, und dann auch noch so inhaltlich abgewogen wie bei Ihnen, was soll man da machen. Irgendwie muss es sich ja auch finanzieren. Also, Hut ab und danke für die vielen Gedanken und Hinweise, das Sammeln und Recherchieren, die Anregungen und Poetischen Ausflüge. Nicht zu vergessen auch die Kamera immer an Bord. Danke.
    Und seitdem die Seite auch mobil besser lesbar ist, bin ich auch noch aktueller dabei.

  15. Kiki

    Gratulation, das klingt in der Tat nach einer wunderbaren Arrangement. Ich bin gespannt!

    @Sven: Ich hoffe sehr, daß das hier nicht so eine Bannerwüste wird wie bei Dir, no offense (Ich lese Dich gern, aber Pop64 hat ein völlig anderes Konzept). Aber ich für meinen Teil stöbere sehr gern hier im Archiv und das hätte ein sehr abruptes Ende, wenn jeder Artikel mit Bannern zugepflastert wäre. Da flattere ich lieber noch eine Runde.

  16. Maximilian Buddenbohm

    Danke & keine Sorgen, da kommen keine Banner auf die Alt-Beiträge. Ich habe auch gar nicht genug Google-Traffic dafür, das Ding lebt hier tatsächlich von den Stammlesern, die auf die aktuelle Seite gucken, nicht von verirrten Google-Suchern, denen ich meistens auch gar nichts zu bieten habe. Siehe die Suche nach Bananen-Sex, die mit Abstand häufigste Suchanfrage zur Zeit, die auf dieses Blog führt, aber die Suchenden dann im Ergebnis so gar nicht beglückt.

  17. Katarina

    Das finde ich mal richtig gut. Besonders weil mir bisher Geldeinnahme nur für Technik und Newsblogs richtig zu funktionieren scheint.

  18. Uschi

    Ich bin übrigens auch ein großer Fan der flattr-erei. Spannend, wie lange es wohl dauern wird, bis es sich wirksamer etabliert…

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