Woanders – diesmal mit Ballast, einer Favela, Studenten in München und anderem

Im Blog Alltagsforschung eine faszinierende Meldung über Ballast auf den Schultern und auf der Seele, und was das eine mit dem anderen zu tun hat. Und man sieht Heerscharen von Esoterikern langsam, ganz langsam eine Braue heben und man hört sie leise fragen: “What else is new?”

Ein Bericht über ehrenamtliche Arbeit in einer Favela. Ja, klingt eher trocken und nicht so spannend. Und dann sitzt man da und hat am Ende eventuell eine Träne im Auge. In dem Blog ruhig weiter zurücklesen, Entdeckung der Woche.

Die Kaltmamsell beobachtet ausgeflogene Kinder in München.

Das Nuf trinkt Kaffee im Zug. Eigentlich eine leichte Übung.

In der taz ein Artikel über eine sehr spezielle Bibliothek. Es lohnt sich, sich das etwas genauer vorzustellen, was da beschrieben wird.

Immer grandios ist die Reihe “Daily life” – von The big picture. Ganz besondere Bilder.

Noch einmal Bilder: Die Shortlist des Sony World Photography Award.

Hier die Mütze der Saison, wenn Sie mich fragen. Ich bin in Versuchung. Seriös und doch originell – und auch bei eher großen Ohren kleidsam. Quais für mich gemacht.

Der Hamburger Fotograf Stefan Groenveld war auf einem Seminar zum multimedialen Storytelling. Dabei entstand als Teamwork mit anderen Teilnehmern ein sehenswerter Film über einen jungen St. Pauli-Fan. Ich mag diese Form der Erzählung sehr, so etwas kann ich mir stundenlang ansehen. Wer so etwas auch mag, kann ja einmal bei 2470media vorbeisehen, die produzieren z.B. die wunderbare Filmreihe mit den Berlinporträts für die taz.

Ein langer Artikel (englisch) über das Fliegen mit Kleinkindern und warum man hinterher mehr Urlaub braucht, als einem je im Leben zustehen wird. Es ist alles, alles wahr, ich habe da einschlägige Erfahrungen.

Extramittel über Karneval und Toleranz.

Ein kurzer Film (englisch) über ein israelisch-arabisches Orchester, das überall auf der Welt auftritt, nur nicht in der Heimat. Aus Gründen, wie man das wohl nennt.

Oliver Driesen kauft Wasser.

Wie Christian Fischer einmal Karneval mit einer richtigen Krachertruppe gefeiert hat.

Keine Woche, na gut, fast keine Woche, ohne eine Meldung aus dem Bereich der Statistik, diesmal geht es um die aktuelle Grippewelle. Ist es eine Welle, ist es eine Monsterwelle oder doch nur eine ganz normale Häufung, ganz gewöhnlich für die Jahreszeit? Hier die Zahlen dazu. Und eine sinnvolle Empfehlung. Ich mach dann mal einen Termin.

Ina Marinescu über die Türkei, die türkische Sprache und Reisen in die Türkei. So muss das wohl sein, mit der Reiselust, ich kenne das ja nur aus der Theorie.

Und zum Schluß wie immer das beste Essen der letzten sieben Tage: Rindfleischsuppe mit Graupen. Ungefähr so. Lustigerweise schütteln sich viele Menschen schon bei dem Wort Graupen. Dabei schmecken die nach gar nix, die machen nur satt.  Das aber zuverlässig.

 



 

4 Kommentare

  1. Sandra Malik

    Graupen *schüttel*. Graupen stehen für schlechtes Schulessen aus großen dunkelgrünen Kübeln, lieblos auf Teller geklatscht. Graupen, da war immer wabbeliger grauer zerkochter Schweinebauch drin. Den erkannte man nur, wenn man darauf biss. Kennen sie das Kindheitsgefühl – ach was, das hab ich heute noch – wenn man auf Wabbelfett biss und sich sofort vor Ekel übergeben wollte? Das sind Graupen. Da konnten auch Omas Kochkünste nichts mehr retten.

  2. jpr

    Wegen der Muetze der Saison: Sie liegen gar nicht so weit daneben mit der Einschaetzung. Frau Stilhaeschen beweist, dass solch Kopfschmuck hervorragend in die Saison passt – und sogar selber gemacht werden kann, wenn man denn Nachwuchs daheim hat.

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