Die Timelines auf Twitter und Facebook fransen schon aus, die Leute verschwinden nach und nach in Feiertagslöcher, Familienbesuche und Völlerei. Da muss ich noch schnell ein paar Zeilen loswerden, bevor es gar keiner mehr merkt.

Wir haben in den letzten Wochen unfassbar viel Post bekommen. Post mit Geschenken für die Söhne, Post mit äußerst freundlichen Briefen und Karten und sogar selbstgebackenen Keksen. Das haben wir so noch nicht erlebt, der Paketzusteller ist jetzt mit allen hier per Du.

Darunter waren Sendungen von enormer Großzügigkeit, deswegen wird Weihnachten hier dieses Jahr tatsächlich komplett von den Bloglesern bestritten. Der Weihnachtsmann ist irgendwo da draußen, der Weihnachtsmann sind Sie. Dafür möchte ich noch einmal DANKE sagen, auch im Namen der Söhne und der Herzdame. Und obwohl die Geschenke hier prinzipiell noch vom Weihnachtsmann kommen, werden wir doch ein paar gesondert hinlegen und erklären, dass sie von den Lesern kommen, denen das gefallen hat, was ich im Blog oder sonst wo schreibe. Es wäre doch einfach zu schade, die Herkunft der Geschenke so ganz untergehen zu lassen.

Tatsächlich haben wir das in der letzten Woche mit zwei Kleinigkeiten schon einmal testweise eingeführt und zwei der Geschenke ausgegeben. Die Jungs haben sich das angehört, die beiden Geschenke begeistert ausgepackt und dann hat Sohn I noch einmal nachgefragt, wer das jetzt geschickt hat und warum eigentlich. Und ich habe es noch einmal genau erklärt. Das mit den Geschichten, die ich schreibe und die da online stehen und die jeder lesen kann. Er hat zugehört und sich das überlegt und nachdenklich sein Geschenk angesehen. Und dann hat er etwas gefragt, was er mich noch nie gefragt hat. Nämlich ob ich nicht vielleicht sofort zurück an den Schreibtisch gehen möchte, ich könnte doch noch etwas schreiben?

Ich werde es nicht schaffen können, all die Sendungen zu beantworten, das kann ich nur ganz allgemein in die Runde mit diesem Blogeintrag. Ich hab mich über jeden Brief und jedes Paket gefreut, das hatte ich wirklich nicht erwartet. Dass Menschen mir Briefe schreiben und sich für das Blog bedanken, das lässt mich sprachlos zurück, so schön ist das. Das hier ein Päckchen nach dem anderen ankommt – unfassbar. Sollen andere über die Kostenloskultur im Internet jammern, so viel steht fest: die Leserschaft der Herzdamengeschichten ist aber sowas von spendabel.

Und da das so ist, beschränke ich mich bei den guten Vorsätzen 2013 einfach darauf, hier und da noch ein paar Stunden mehr Zeit fürs Schreiben zu finden, damit Sie auch etwas bekommen, für Ihre Großzügigkeit.

Noch einmal vielen Dank.


%d Bloggern gefällt das: