Woanders – heute über Duftkerzen, Autofahren, demente Großmütter und anderes

Isa über Frauenzeitschriften. Man achte auf die Duftkerzen und hinterfrage dann weise das eigene Verhalten. Wenn man noch kann, vor Lachen.

 

Etwas Weiterbildung schadet auch nicht: Daniela Warndorf über die Geschichte des gemeinen Weblogs. Sollte heute wohl Allgemeinbildung sein.

 

Liebe in Zeiten des Internets. Ich musste ja damals noch in Kneipen herumhängen, alle halbe Stunde ein Bier nachbestellen und Frauen live anhimmeln. Ach ja.

 

Anne über Sankt Martin im Rheinland. Quasi Exotik pur. So etwas liest man sonst nur im National Geographic.

 

Bei Kwerfeldein ein Bericht über den zweiten Monat eines Iphone-Fotoprojektes – die Bilder lohnen einen Blick. Oder zwei oder auch drei, ich finde das sehr beeindruckend.

 

Percanta fährt Auto. Mehr oder weniger. Und ihre Geschichte erinnert sehr an meine eigene Beziehung zu Autos. Immer schön, nicht allein zu sein.

 

Hausdrachen: Jenseits der Biographie. Großartig. Über solche Funde freue ich mich tagelang.

 

Lukas Heinser über das Lesen auf Papier. Hätte man Zeit, man müsste noch mehr dazu schreiben, das ist wirklich interessant, weil es ja….  aber nein. Ich habe wirklich keine Zeit.

 

Isa wieder mit einem Übersetzungsproblem. Und einem Deppenpony.

 

Und ein Text für eine demente Großmutter.

 

Step by step: Fotos. Da geht was (Das ist ein Hammerwitz, aber das  versteht man leider erst nach eingehender Betrachtung der Bilder).

 

Seid nett zueinander. Kann man ja auch nicht oft genug sagen.

 

Hier empfiehlt jemand „Die Insel des zweiten Gesichts“, ein Buch von Albert Vigoleis Thelen, das ist eine Empfehlung, der ich mich nachdrücklich anschließe. Das habe ich vor Jahren mit Begeisterung gelesen. Schon weil ich bereits auf den ersten Seiten merkte, dass da jemand ein nennenswert größeres Vokabular im Deutschen zur Verfügung hatte als ich, das denkt man ja nicht bei jedem Buch. Das Buch fällt aus dem Rahmen aller Gattungen, was nur dafür spricht, einmal hineinzulesen.

 

Die heile Welt der Kinderlieder bei Percanta. Vor und nach dem verlinkten Beitrag noch einige in dem Kontext.

 

In der Zeit ein Artikel über die Folgen der Ein-Kind-Politik in China, mit irrsinnigen Zahlen, jenseits aller Vorstellungskraft, wie immer, wenn es um China geht.

 

Modeste über Parallelgesellschaften.

 

Und dann noch etwas Liebe.

 

In der letzten Woche wurde das Ende der FR überall im Netz diskutiert, die meisten Kommentatoren schrieben dabei in einem unverkennbaren „Nänänä-Tonfall“, denn die deutsche 2.0-Szene weiß vor allem eines: besser. Und das wortreich. Im Grunde größtenteils unerträglich, manchmal aber schon wieder erheiternd in der hyperventilierenden Selbstüberschätzung: „Ich hab’s gewusst! Ich hab‘s gewusst! Ich habe es immer gesagt! Ich, ich, ich, Du nicht! Ich! Bin! So! Schlau!“  Absolut schrecklich. Ein etwas tiefer schürfender Essay zu linken Medien in Deutschland von Wolfgang Michal hier bei Carta.

 

In der NZZ ein Artikel über die Aufnahme deutscher Literatur in England.

 

Kurz vor dem Weihnachtsfest auch wieder interessant: Die Sache mit der Herberge.

 

Und zum Schluss das beste Essen, das ich in den letzten sieben Tagen hier auf den Tisch gebracht habe: Steckrübeneintopf.  Das war auch fast das einzige Essen, es hat nämlich tagelang gereicht. Steckrüben können ganz schön groß werden.  Hinweis für Leser aus Österreich oder Bayern: Ja, wir essen das. Ja, ich weiß, bei Euch ist das Viehfutter. Egal. Mahlzeit!


3 Kommentare

  1. Die Herzdame

    Schatzi, du hast da ein Wort verwechselt. Es heißt nicht, “auf den Tisch gebracht habe” sondern “auf den Tisch BEKOMMEN habe”. Aber ich freue mich, wenn es dir geschmeckt hat ;-)

  2. percanta

    “Die Insel des zweiten Gesichts” habe ich vor vielen, vielen Jahren gelesen (12. Klasse?) und schließe mich der Empfehlung aus der Erinnerung an. Habe damals sogar den “Text&Kritik” zu Thelen gekauft. Aber in die “Insel” nicht reinlesen: durchlesen, schmökern, alles.

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