Abgebrannt
Der eine oder andere wird es schon mitbekommen haben, daß einer Düsseldorfer Bloggerin (Alphamama/Melody) die Wohnung abgebrannt ist und der gesamte Besitz dabei verlorenging. Die Familie kam knapp mit dem Leben davon. Den Rest können Sie selbst nachlesen und natürlich auch eine Handvoll Euro spenden. Ein paar Euro mehr als diese Familie haben wir mit Sicherheit alle gerade. Gucken Sie mal hier.
Vielen Dank!






nicht sarkastisch gemeinte Frage: Ist man gegen so etwas nicht normalerweise versichert? Wenn ich mich richtig erinnere, ist es zumindest in Baden-Württemberg doch Pflicht, sich zu versichern, oder nicht?
Jan, genau das hatte ich mir auch gerade gedacht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Feuerversicherung
hat ein Bisschen was dazu, steht allerdings auch nicht drin, wieviel % die Versicherung zahlt.
Grundsätzlich ersetzt eine Haushaltsversicherung (Wiewohl hoffentlich eine solche vorhanden war/ist ?) nur den Zeitwert der zerstörten Güter, sodass der finanzielle Verlust trotzdem hoch ist; die viele Arbeit, die emotionale Belastung und der organisatorische Aufwand wären für sich alleine schon mehr, als viele Menschen verkraften.
Genau, was Walküre sagt. Außerdem stellt sich die Versicherung nach Aussage der Familie erst einmal quer, das kann also dauern, bis da Geld fließt. Bis dahin haben sie aber schon Bedarf an naheu allem.
Ich bin mal “agesoffen”, weil über mir von der Waschmaschine ein Schlach abgegangen ist (alte Dame, Maschine nicht aus, keine Aquastopp und ich nicht da in der Nacht). Ich war gerade 2 Monate eingezogen. Was ich da an Schereien hatte, was das gedauert hat und wenn meine Eltern nicht im Nachbardorf gelebt hätten…. also, versicherung ist gut und wichtig, aber das kann dauern… Ich hab’s auch aufgegriffen, um es weiter zu verbreiten…
Die Menschheit lässt sich ganz profan in zwei ungleiche Häuflein teilen.
Das erste fragt: Wie kann ich helfen?
Das zweite fragt: Wer könnte – außer mir -helfen?
Schade, finde ich. Aber ich gehöre auch in die Gruppe Mutter-Theresa-Syndrom. Macht nichts, bin ich stolz drauf.
Du hast eine Sorte vergessen, Sunny: Die, für die helfen überhaupt kein Wort ist (gleich gar nicht für sich selbst) und die nur meckern und klug daher reden können. Leider gibts davon zuviele *seufz*
Aber so wie Du helfe ich einfach. Man muß nicht drüber reden, man muß tun.
Genau, muh-muh!!Die hatte ich ja in der 2. Gruppe gemeint, es nur etwas unglücklich ausgedrückt. Genau die, die meine ich. Und genau wie du find ich es einfach dumm, darüber zu diskutieren, wieso warum wieviele was tun oder nicht. Einfach tun,ganz einfach tun!Habt ihr gesehen, was an einem Tag an Spenden gekommen ist??Ich find es sowas von Klasse!Klar kann man vieles damit nicht ersetzten, aber man fühlt sich als Mensch unter Menschen, das ist das Beste!!!
Deine Kategorisierung ist fast vollständig, liebe Sunni… es fehlt bloß die Unterscheidung zwischen denen, die wirklich wollen, dass ihr Geld/ Tatkraft/… ankommt und etwas bewirkt und denen, die sich bereits durch den Akt der Spende als guter Mensch fühlen.
Mal abgesehen davon: Toll, dass so viel Geld für die Familie zusammenkommt!
Nichts gegen eine sinnvolle Diskussion. Aber hier gibt es nichts zu diskutieren oder hinzuzufügen. Hier gilt es nur zu helfen.
Natürlich ist Carola versichert, aber wie immer mahlen die Mühlen langsam. Dazu kommt, dass es eine Familie getroffen hat, die immer die ersten sind, wenn es heisst jemand anderen zu helfen.
Viele Jahre schon arbeitet Carola gemeinnützig ohne es an die große Glocke zu hängen. Sie haben all ihr Geld und ihre Mühe in diese Wohnung gesteckt. Alte Möbel restauriert und daraus wahre Schmuckstücke gemacht. Die Versicherung wird ihnen diesen Wert nie ersetzen, egal wie mühsam es ist einen 80 Jahre alten Schrank zu restaurieren.
Ich glaube jeder wäre froh, wenn er in einer solchen Situation einfach eine Sorge weniger hat und die grösste Sorge ist nun mal die Finanzierung neuer Sachen bis die Versicherungen zahlen.