Kleiner Vorschlag zur Entspannung
Wenn Sie übrigens glauben, daß Sie Ihr Leben nicht im Griff haben, wenn Sie den Verdacht haben, im selbstgemachten Chaos zu versinken, im Alltagsstrudel unterzugehen und an der reinen Vielfalt der Probleme zu scheitern, wenn Sie meinen, nicht mehr zu können und der einzige Mensch zu sein, der Streß wirklich definieren kann, wenn Sie vergessen haben, wo Ihnen der Kopf steht und wenn Sie glauben, über all das laut jammern zu müssen – dann gehen Sie doch zur Abwechslung einmal nach Feierabend mit einem tobenden Zweijährigen und einem schreienden Zweimonatssäugling in ein Restaurant.
Und dann halten Sie einfach die Klappe.






Ja, der Moment, wo man plötzlich sehr entspannt den hochfrequenten Dauerschuss nicht mehr hört und sowas wie sibirische Taiga sich in einem ausbreitet, in der man plötzlich still und alleine ist.
Das ist der Moment, kurz bevor einem der Kellner vorschlägt, das nächste mal zu reservieren, er wüsste auch eine gute Babysitterin.
und zensieren auch noch …
Hmmm, dann war wohl bei unserem gestrigen Restaurantbesuch der Hinweis der Inhaberin, dass sie da hinten (wobei sie weit weit weit nach hinten wies, da wo es dunkel wird und sich die Spinnweben eines ungestörten Daseins sicher sein können) noch einen ruhigen Raum hätten, nicht nur nett gemeint, sonder reiner Selbstschutz? *grübel*
Es gibt Eltern, die können das Restaurant noch toppen. Zum Beispiel wie von mir live beobachtet (bei Interesse siehe Webseitenlink) mit Kleinkindern im Buggy auf der Internationalen Automobilausstellung zwischen den heiser brüllenden Jaguaren, den Ferraris und den Elisen.
Wenn es Ihnen also einmal langweilig werden sollte im Restaurant mit den Jungs, dann ist sowas unbedingt das Ziel der Wahl.
…und wenn das Restaurant eine Alm mit angegliedertem Kuhstall ist, dann haben Mama und Papa sowie die anderen Gäste – rein olfaktorisch gesehen – noch mehr Spaß….
(Ach ja: hier auch zwei Söhene mit 2 Jahren / 2 Monaten)
Das hätte ich nicht gedacht, dass auch Ihr selten dämliche Ideen verfolgt. Mal ehrlich, ein Restaurant mit einem derartigen Kindergespann ist einfach ein ungeeigneter Ort. Sowas kann nur dickfelligen Eltern einfallen.
@annie
Wobei man auch trefflich darüber diskutieren kann, ob ein Zweimonatssäugling in ein Restaurant gehört. Aber so was wollen dynamische junge Eltern heute nicht mehr hören.
Tztztztztztz … Fazit: selber Schuld.
Haha, dynamisch und jung! Der war gut.
Genau, bleibt doch einfach zu Hause, bis die Kinder nicht mehr so einen Lärm machen! Schrecklich, die Blagen auch noch in der Öffentlichkeit rumzuzeigen und Leuten damit auf die Nerven zu gehen. Asoziales Pack.
ja, das kenne ich auch noch. Das sind die Momente, in denen sich zwischen Eltern und Kellnern kriminelle Energien entwickeln.
Gruß, Judith
Annie und Jörg haben recht. Als semidynamische junge Eltern hatten wir die selten dämliche Idee, mit einem 6monatigen Kind quer durch Marokko zu fahren – jeden Abend Dinner mit Sohnemann in einem Restaurant inklusive. Da muss man als Eltern schon dickfällig sein, denn es kommt dabei natürlich zu massiven Belästigungen. Sohnemann hat jeden Abend alle angelacht und wurde dann andauernd vollgetextet, geknuddelt und abgeknutscht. Traumatisches Erlebnis für alle Beteiligten. Ich würde heute unbedingt pauschal davon abraten.
ihr Monster!
Kleinkinder und Babies raus aus Bussen und Bahnen, Supermärkten und Restaurants! Keine Kinderwagen auf Straßenfesten und Märkten! Wir wollen endlich unsere Friedhofsruhe! So wird das nie was mit der alternden Gesellschaft, die uns ständig versprochen wird.
Ich hab’s leider nicht fotografiert, aber in dieser Gegend gibt es an manchen Restaurants Schilder, die von Besuchen derselbigen mit Kinderwagen dringend abraten …Platzmangel wahrscheinlich …
Dieser Tage in der Süddeutschen einige Beiträge in der “Kinder-Serie”, die sich hier bestens einfügen… und zum Schmunzeln einladen. Ihnen dies nicht vorenthaltend: Ihr OSKAR.
http://www.sueddeutsche.de/leben/204/492560/text/
nun gut wir haben wir haben nur einen….aber Restaurantbesuche machen uns immer noch Spaß :-)
Als 2 Monatskind hat der gute Junge immer im MaxiCosi seelig lächelnd geschlaffen und alle weiblichen Gäste zu Herzensäußerungen getrieben…
…heute bekommt er sie mit seinem herzlichen “Hallo”, wenn er herumläuft…
nun gut, das Verhältnis zu Kellnern kann manchmal leiden, wenn sie mit vollen Tellern in der Hand plötzlich mit einem wuselnden Hindernis von ca. 90 cm konfrontiert werden… die weiblichen Bedienungen (Kellnerinnen ?) haben scheinbar eine eigenes Gen, dass dieses Aufeinandertreffen entschärft.
Und dann gibt es noch unsere “Lieblingsrestaurant”:
Ich kann es mir bis heute nicht verkneifen den Besitzer jedes Mal um einen Kinderstuhl zu bitten. Das sauer Gesicht und das verkniffene “so etwas haben wir nicht” brauche ich immer. Wenn ich die Menge kleiner Babys und Kleinkinder dort sehe, geht es wohl vielen Eltern so…..
Irgendwas macht der Kerl falsch – vielleicht sollte er mal ein Schild raus hängen “wir müssen draußen bleiben”.