Oskar Maria Mek
Das müssen Sie nicht verstehen, nein. Oder doch, einige von Ihnen schon. Es ist nämlich so: Auf dem Videoportal Youtube findet man nicht nur lustige Filmchen, komische Katzen und die schreckliche Musik aus der Jugend, nein, man findet auch ab und zu etwas zur Dichtung.
Und wie ich mich abends so durch die deutsche Lyrik klicke und mir hier und da etwas vorlesen lasse, komme ich auf diesen Clip. Man hört den grandiosen Schauspieler Oskar Werner, die Älteren erinnern sich vielleicht. Er liest Rainer Maria Rilke, die noch Älteren erinnern sich vielleicht. Und ich denke, ich höre nicht richtig: Das klingt ganz genau so, als würde Mek vorlesen. Mek, die Älteren erinnern sich vielleicht, war mal ein Hamburger Blogger, der aber durch einen bedauerlichen Irrtum des Schicksals mittlerweile ein Berliner Blogger geworden ist. Einer von denen, die gut schreiben und gut lesen und, wie zahllose Leserinnen einfügen würden, gut aussehen und überhaupt.
Also wenn Sie Mek kennen, dann hören Sie mal. Wenn Sie ihn nicht kennen hören Sie trotzdem mal, denn schön ist es in jedem Fall.






Diesen Rilke-Schnipsel kennt man ggf. auch, wenn man nicht zu den älteren Semestern oder zum Bildungsbürgertum gehört. Wurde 2004 von Xavier Naidoo im Lied “Die Dinge singen hör ich so gern” verarbeitet.
http://www.youtube.com/watch?v=CV5MQhfKTMk
Ich dachte, so als Doppelgänger, täte der sich sicherlich gut, aber jetzt wo ich weiß, dass er tot ist, glaube ich, will er womöglich gar nicht mehr mit mir tauschen. (Ich jedenfalls nicht).
Danke dafür! Ich kenne weder Mek (das wird sich gleich ändern) noch Oskar Werner, aber ich liebe Rilke und das ist wirklich schön gelesen.